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Chronik

RSV: Ein unterschätztes Risiko für ältere Menschen

16. Dezember 2025 um 09:45
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In den kalten Monaten nach der COVID-19-Pandemie kehren bekannte Atemwegserkrankungen wie COVID-19, Influenza und das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) zurück. Besonders RSV wird oft unterschätzt, obwohl es bei älteren Menschen schwerwiegende Folgen haben kann. Laut dem Österreichischen Verband

In den kalten Monaten nach der COVID-19-Pandemie kehren bekannte Atemwegserkrankungen wie COVID-19, Influenza und das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) zurück. Besonders RSV wird oft unterschätzt, obwohl es bei älteren Menschen schwerwiegende Folgen haben kann. Laut dem Österreichischen Verband der Impfstoffhersteller (ÖVIH) wird der Ernst der Lage häufig verkannt, was zu einer unzureichenden Erfassung der Fälle führt.

RSV: Mehr als eine Kinderkrankheit

RSV wird häufig mit Säuglingen und Kleinkindern in Verbindung gebracht, doch auch ältere Erwachsene sind gefährdet. In Österreich mussten in den letzten 12 Monaten 673 Personen über 60 Jahre aufgrund von RSV hospitalisiert werden, die meisten zwischen Februar und April. Diese Zahlen verdeutlichen die Bedeutung von Prävention und Schutzmaßnahmen.

Vergleich mit anderen Ländern

In Deutschland und der Schweiz wird RSV ebenfalls ernst genommen. In beiden Ländern gibt es ähnliche Impfempfehlungen für gefährdete Gruppen. Im Vergleich zu Österreich sind die Präventionsmaßnahmen jedoch oft umfangreicher, was zu einer besseren Kontrolle der Ausbreitung führt.

Die Auswirkungen auf die Bevölkerung

Die Auswirkungen von RSV auf die Gesundheit älterer Menschen sind erheblich. Personen mit Vorerkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes und chronischen Atemwegserkrankungen sind besonders gefährdet. Ein Beispiel ist ein 75-jähriger Mann aus Wien, der nach einer RSV-Infektion intensivmedizinisch behandelt werden musste. Solche Fälle unterstreichen die Notwendigkeit von Impfungen und Präventionsmaßnahmen.

Zahlen und Fakten

Eine französische Studie zeigt, dass RSV-Patienten im Durchschnitt älter sind und häufiger an Vorerkrankungen leiden als Influenza-Patienten. Die Sterblichkeitsrate bei RSV liegt nahe der von Influenza, was die Bedeutung der Impfung unterstreicht. Der österreichische Impfplan empfiehlt daher die RSV-Impfung für alle Personen ab 60 Jahren.

Zukunftsperspektive

Experten prognostizieren, dass die Zahl der RSV-Fälle in den kommenden Monaten steigen wird. Die Überlappung der RSV- und Influenza-Saison erhöht das Risiko für besonders gefährdete Gruppen. Daher ist es entscheidend, die Impfempfehlungen zu befolgen und sich rechtzeitig gegen RSV impfen zu lassen.

Zusammenfassend ist RSV eine ernstzunehmende Bedrohung, insbesondere für ältere Menschen. Die Impfung bietet einen effektiven Schutz und sollte von allen in der empfohlenen Altersgruppe wahrgenommen werden. Weitere Informationen zur RSV-Impfung sind im österreichischen Impfplan sowie bei Ärzten und Apothekern erhältlich.

Schlagworte

#ältere Menschen#Atemwegserkrankungen#COVID-19#Gesundheit#Impfung#Influenza#Österreich#Prävention#Respiratorisches Synzytial-Virus#RSV

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