Am 20. Oktober 2025 wurde in der Klinik Floridsdorf in Wien ein bedeutender Meilenstein in der österreichischen Gesundheitsversorgung gefeiert. Die Med-STA GmbH aus Graz und das PVE Diakonissen Mürzzuschlag wurden mit dem renommierten Austrian Patient Safety Award 2025 ausgezeichnet, und das in der
Am 20. Oktober 2025 wurde in der Klinik Floridsdorf in Wien ein bedeutender Meilenstein in der österreichischen Gesundheitsversorgung gefeiert. Die Med-STA GmbH aus Graz und das PVE Diakonissen Mürzzuschlag wurden mit dem renommierten Austrian Patient Safety Award 2025 ausgezeichnet, und das in der prestigeträchtigen Kategorie Primärversorgung. Diese Ehrung markiert einen Wendepunkt in der Art und Weise, wie Primärversorgungseinrichtungen in Österreich betrieben werden.
Der Austrian Patient Safety Award (APSA) ist die wichtigste Auszeichnung in Österreich für Projekte, die die Sicherheit von Patienten und Mitarbeitern im Gesundheitswesen verbessern. Ziel des Preises ist es, innovative Ansätze zu fördern, die sowohl die Qualität der Gesundheitsversorgung steigern als auch die Zusammenarbeit im Team stärken. Der Preis wird jährlich von der Plattform Patient:innensicherheit verliehen, die sich der Verbesserung der Sicherheitsstandards im Gesundheitswesen verschrieben hat.
Primärversorgung ist der erste Kontaktpunkt für Patienten im Gesundheitssystem. Sie umfasst eine Vielzahl von Dienstleistungen, von der allgemeinen medizinischen Versorgung bis hin zur Prävention und Gesundheitsförderung. In Österreich spielen Primärversorgungseinheiten (PVE) eine entscheidende Rolle, da sie die Schnittstelle zwischen Patienten und dem weiterführenden Gesundheitssystem darstellen.
Das ausgezeichnete Projekt mit dem Titel „Lean-gestützter Inbetriebnahmeprozess mit HRO-Ansatz – Sicherheit durch Struktur“ ist ein Paradebeispiel für Innovation in der Gesundheitsversorgung. Durch die Kombination von Lean-Management-Prinzipien und den Prinzipien Hochzuverlässiger Organisationen (HRO) wurde ein neuer Standard für die Inbetriebnahme von Primärversorgungseinheiten gesetzt.
Med-STA, ein Unternehmen, das sich auf simulationsgestützte Teamtrainings und Prozessoptimierung im Gesundheitswesen spezialisiert hat, übernahm die fachliche Konzeption und Umsetzung der Trainings. Durch simulationsbasierte Teamtrainings konnten die Mitarbeiter der Primärversorgungseinheiten besser auf die Herausforderungen des Arbeitsalltags vorbereitet werden.
Ein Sprecher von Med-STA erklärte: „Unsere Trainings sind darauf ausgelegt, die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Berufsgruppen zu verbessern. In der Primärversorgung arbeiten Ärzte, Pflegekräfte und Verwaltungspersonal eng zusammen. Strukturierte Trainings helfen, Kommunikationsbarrieren abzubauen und die Effizienz zu steigern.“
Die erfolgreiche Implementierung des Projekts hat weitreichende Auswirkungen auf die Gesundheitsversorgung in Österreich. Durch die verbesserten Prozesse und die erhöhte Patientensicherheit wird nicht nur die Qualität der Versorgung gesteigert, sondern auch das Vertrauen der Patienten in das Gesundheitssystem gestärkt.
Das Projekt von Med-STA und den Diakonissen Mürzzuschlag gilt als richtungsweisend für den Aufbau weiterer Primärversorgungseinheiten in Österreich. Die Kombination aus Praxisnähe, interprofessioneller Zusammenarbeit und Nachhaltigkeit sind zentrale Erfolgsfaktoren für eine zukunftsfähige Gesundheitsversorgung.
Ein Experte im Gesundheitswesen kommentierte: „Dieses Projekt zeigt, dass durch innovative Ansätze und gezielte Schulungen die Gesundheitsversorgung in Österreich auf ein neues Niveau gehoben werden kann. Es ist ein Modell, das auch in anderen Bundesländern und sogar international angewendet werden könnte.“
Die Primärversorgung hat in Österreich eine lange Tradition. Bereits in den 1970er Jahren wurden die ersten Schritte unternommen, um ein flächendeckendes Netz von Allgemeinmedizinern und Gesundheitszentren zu etablieren. Seitdem hat sich das System kontinuierlich weiterentwickelt, um den steigenden Anforderungen der Bevölkerung gerecht zu werden.
Während Wien und Graz als Vorreiter in der Entwicklung von Primärversorgungseinheiten gelten, gibt es auch in anderen Bundesländern bemerkenswerte Fortschritte. In Oberösterreich beispielsweise wurden in den letzten Jahren mehrere neue Gesundheitszentren eröffnet, die ebenfalls auf innovative Konzepte setzen, um die Versorgung der Bevölkerung zu verbessern.
Die Auszeichnung von Med-STA und den Diakonissen Mürzzuschlag ist ein klares Signal dafür, dass der Weg zu einer modernen und effizienten Gesundheitsversorgung in Österreich geebnet ist. Die Prinzipien, die in diesem Projekt angewendet wurden, könnten in Zukunft auch in anderen Bereichen des Gesundheitssystems Anwendung finden.
Ein Gesundheitsexperte prognostiziert: „In den nächsten Jahren wird es entscheidend sein, die gewonnenen Erkenntnisse und Erfahrungen auf andere Bereiche des Gesundheitssystems zu übertragen. Nur so kann gewährleistet werden, dass Österreich auch in Zukunft eine führende Rolle in der Gesundheitsversorgung einnimmt.“
Die Verleihung des Austrian Patient Safety Award 2025 an Med-STA und die Diakonissen Mürzzuschlag ist ein Beweis für die Innovationskraft und das Engagement der österreichischen Gesundheitsbranche. Durch den Einsatz moderner Methoden und die Förderung der interprofessionellen Zusammenarbeit wird die Gesundheitsversorgung in Österreich nachhaltig verbessert. Es bleibt zu hoffen, dass dieses Projekt als Vorbild für zukünftige Entwicklungen dient und die österreichische Gesundheitsversorgung weiterhin auf Erfolgskurs hält.
Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der Med-STA GmbH.