Am 23. September 2025 war es soweit: Das Sportministerium Österreichs feierte den erfolgreichen Abschluss des ersten Jahrgangs des wegweisenden „Gender Traineeprogrammes“. In einer feierlichen Zeremonie wurden elf hochqualifizierte junge Frauen in die berufliche Praxis verabschiedet. Diese Absolvent
Am 23. September 2025 war es soweit: Das Sportministerium Österreichs feierte den erfolgreichen Abschluss des ersten Jahrgangs des wegweisenden „Gender Traineeprogrammes“. In einer feierlichen Zeremonie wurden elf hochqualifizierte junge Frauen in die berufliche Praxis verabschiedet. Diese Absolventinnen werden nun als Stützpunkttrainerinnen, Sportmanagerinnen und Talentecoaches in ganz Österreich tätig sein und damit einen bedeutenden Schritt in Richtung Chancengleichheit im Sport setzen.
Das „Gender Traineeprogramm“ wurde 2021 ins Leben gerufen, um die Rolle von Frauen im Sport zu stärken. Noch immer sind Frauen in Spitzen- und Nachwuchssport stark unterrepräsentiert – sowohl in Managementpositionen als auch als Trainerinnen. Das Programm setzt genau hier an und bietet eine umfassende Ausbildung in drei Schienen: Sportwissenschaftlerin mit staatlicher Trainerausbildung, Sportmanagement und Sportwissenschaftlerin/Talentecoach. Derzeit befinden sich 21 junge Frauen in den laufenden Jahrgängen in Ausbildung.
Die Unterrepräsentation von Frauen im Sport ist kein neues Phänomen. Historisch gesehen waren sportliche Aktivitäten lange Zeit eine Domäne der Männer. Erst im Laufe des 20. Jahrhunderts begannen Frauen, sich in verschiedenen Sportarten zu etablieren. Trotz dieser Fortschritte bleiben viele Führungspositionen im Sport nach wie vor männlich dominiert. Programme wie das „Gender Traineeprogramm“ sind daher essenziell, um diese Ungleichheiten zu beseitigen.
Während Österreich mit dem „Gender Traineeprogramm“ eine Vorreiterrolle einnimmt, gibt es auch in anderen Ländern ähnliche Initiativen. In Deutschland beispielsweise existieren Programme zur Förderung von Frauen in Führungspostitionen im Sport, allerdings mit unterschiedlichen Schwerpunkten und Erfolgsraten. Der österreichische Ansatz, der auf eine umfassende Ausbildung und direkte Integration in den Arbeitsmarkt setzt, könnte als Modell für andere Länder dienen.
Für die Bürger bedeutet dieses Programm nicht nur eine gerechtere Verteilung von Chancen, sondern auch eine Bereicherung des Sports durch vielfältigere Perspektiven. Eltern können ihre Töchter in einem Umfeld sehen, das Frauen fördert und ihnen zeigt, dass auch sie Spitzenpositionen im Sport erreichen können. Dies könnte langfristig zu einer höheren Beteiligung von Mädchen und jungen Frauen im Sport führen.
Ein fiktiver Experte für Sportsoziologie kommentiert: „Das Gender Traineeprogramm ist ein bedeutender Schritt zur Gleichstellung im Sport. Es zeigt, dass Frauen nicht nur in der Lage sind, in Führungspositionen zu arbeiten, sondern dass sie auch einen positiven Einfluss auf die Sportkultur insgesamt haben können.“
Seit der Einführung des Programms im Jahr 2021 haben sich die Bewerbungszahlen kontinuierlich erhöht. Im ersten Jahrgang begannen elf Frauen, während in den aktuellen Jahrgängen bereits 21 Frauen in Ausbildung sind. Diese Zahlen zeigen das wachsende Interesse und das Potenzial, das in der Förderung von Frauen im Sport steckt.
Die Zukunft des „Gender Traineeprogrammes“ sieht vielversprechend aus. Mit der erfolgreichen Integration der ersten Absolventinnen in den Arbeitsmarkt wird erwartet, dass das Programm weiter wächst und noch mehr Frauen die Möglichkeit gibt, im Sport Fuß zu fassen. Langfristig könnte dies zu einer signifikanten Erhöhung des Frauenanteils in Führungspositionen im Sport führen.
Das Programm ist eine gemeinsame Initiative von Bund, Ausbildungsstandorten und Ländern zur Unterstützung der Gleichstellung im Sport. Es spiegelt die politischen Bemühungen wider, die Gleichstellung der Geschlechter in allen Bereichen der Gesellschaft voranzutreiben. Solche Programme sind oft das Ergebnis langjähriger politischer Arbeit und Verhandlungen.
Der Erfolg des „Gender Traineeprogrammes“ könnte auch andere Ministerien und Länder dazu inspirieren, ähnliche Programme zu entwickeln und umzusetzen, um die Gleichstellung in weiteren Bereichen zu fördern.
Das Programm ist aktueller denn je, da die Gleichstellung der Geschlechter weltweit ein zentrales Thema bleibt. Die Abschlussfeier am 23. September 2025 markiert einen Meilenstein, der zeigt, dass Österreich bereit ist, in die Zukunft zu investieren und die Gleichstellung im Sport aktiv zu fördern.
Weitere Informationen und Bildmaterial zur Abschlussfeier finden Sie hier.