In einer Welt, die oft von Hektik und Herausforderungen geprägt ist, gibt es Momente, die das Herz erwärmen und die Menschlichkeit in den Vordergrund rücken. Am 29. November 2025 verwandelte sich das Design Center Linz in einen solchen Ort der Freude und Gemeinschaft. Der Nikolauszug des Arbeiter-Sa
In einer Welt, die oft von Hektik und Herausforderungen geprägt ist, gibt es Momente, die das Herz erwärmen und die Menschlichkeit in den Vordergrund rücken. Am 29. November 2025 verwandelte sich das Design Center Linz in einen solchen Ort der Freude und Gemeinschaft. Der Nikolauszug des Arbeiter-Samariter-Bundes Österreichs (ASBÖ) brachte hunderte Kinder und Jugendliche aus ganz Österreich zusammen, um ihnen eine unvergessliche Zeit zu schenken. Diese Veranstaltung war nicht nur ein Fest, sondern ein starkes Zeichen der Solidarität und Nächstenliebe, das in der heutigen Zeit von unschätzbarem Wert ist.
Der Nikolauszug des Samariterbundes ist eine jährliche Veranstaltung, die Kindern und Jugendlichen, die in ihrem Alltag mit großen Herausforderungen konfrontiert sind, eine Auszeit voller Freude und Gemeinschaft bietet. Am 29. November 2025 kamen hunderte junge Gäste aus ganz Österreich zusammen, um einen festlichen Tag zu erleben. Die Veranstaltung fand im Design Center Linz statt und wurde von zahlreichen ehrenamtlichen Helfern mit viel Liebe vorbereitet.
Von morgens bis in den späten Nachmittag konnten die Kinder an vielfältigen Spiel- und Bastelstationen teilnehmen. Diese wurden gemeinsam mit den Kinderfreunden liebevoll vorbereitet. Ein gemeinsamer Besuch des Christkindlmarkts sowie festliche Verpflegung rundeten den Tag ab. Doch der Höhepunkt war der Besuch des Nikolaus, der mit gefüllten Säcken und viel Herzlichkeit die Kinder beschenkte. Die Freude und das Leuchten in den Augen der Kinder sprachen für sich und machten diesen Tag zu einem ganz besonderen Erlebnis.
„Der Nikolauszug ist weit mehr als eine Veranstaltung, er ist ein starkes Zeichen der Solidarität“, erklärt Franz Schnabl, Präsident des Samariterbundes. „Für viele dieser Kinder ist dieser Tag ein Lichtblick, der zeigt, dass sie nicht allein sind. Es erfüllt mich mit großer Freude zu sehen, wie viel Herzlichkeit und Gemeinschaft an diesem Tag spürbar werden.“
In Österreich hat der Nikolauszug eine lange Tradition, die sich von ähnlichen Veranstaltungen in Deutschland und der Schweiz unterscheidet. Während in Deutschland der Nikolaustag oft im kleineren Rahmen gefeiert wird, ist der Nikolauszug in Österreich ein landesweites Ereignis, das durch die Unterstützung von Organisationen wie dem Samariterbund ermöglicht wird. In der Schweiz hingegen gibt es ähnliche Veranstaltungen, die jedoch meist lokal begrenzt sind und nicht die gleiche Reichweite haben.
Die Veranstaltung hat nicht nur einen direkten Einfluss auf die teilnehmenden Kinder, sondern auch auf die Gesellschaft als Ganzes. Durch die Einbindung der Samariterjugend und zahlreicher ehrenamtlicher Helfer wird ein starkes Gemeinschaftsgefühl gefördert. Diese jungen Menschen lernen frühzeitig, wie wichtig Rücksichtnahme und Verständnis füreinander sind. Ein Junge, der am Nikolauszug teilnahm, fasste seine Eindrücke so zusammen: „Das Spielen am Nachmittag war voll super. Doch das Schönste aber war der Nikolaus. Ich bin ganz nahe bei ihm gestanden und ich habe auch ein Nikolaussackerl bekommen.“
Die gesamten Kosten für die Teilnahme aller Kinder werden vom Samariterbund übernommen, inklusive Anreise, Verpflegung und aller Programmpunkte. Dank der großzügigen Unterstützung zahlreicher Spender konnte der Samariterbund diesen besonderen Tag ermöglichen. „Gerade Kinder, die im Alltag mit großen Belastungen umgehen müssen, verdienen besondere Aufmerksamkeit. Der Nikolauszug schenkt ihnen unbeschwerte Stunden“, so Samariterbund-Vizepräsident Günther Erhartmaier.
Die Bedeutung solcher Veranstaltungen wird in Zukunft weiter zunehmen. In einer zunehmend individualisierten Gesellschaft bieten sie eine wichtige Plattform für Gemeinschaft und Zusammenhalt. Der Samariterbund plant, den Nikolauszug auch in den kommenden Jahren fortzusetzen und auszubauen, um noch mehr Kindern und Jugendlichen eine Freude zu bereiten. „Es ist unser Anliegen, dass die Samariterjugend lernt, dass Rücksichtnahme in der Gesellschaft ganz wichtig ist. Das Aufeinanderschauen und Verständnis füreinander aufzubringen sind unverzichtbare Werte, die es gilt, in jungen Jahren zu festigen“, betont Bundesjugendreferent Happy Hofmann.
Um weitere Veranstaltungen und Unterstützung für Kinder in Not durchführen zu können, bittet der Samariterbund um Spenden. Diese können online unter www.samariterbund.net/spenden oder direkt über die Bankverbindung des Samariterbundes getätigt werden. Jeder Beitrag zählt und hilft, die Welt ein Stück besser zu machen.
Der Nikolauszug des Samariterbundes ist ein lebendiges Beispiel dafür, wie viel Gutes durch gemeinschaftliches Engagement erreicht werden kann. Es bleibt zu hoffen, dass solche Initiativen auch in Zukunft weiterhin zahlreiche Unterstützer finden und viele Kinderaugen zum Leuchten bringen.