Am heutigen Samstag, dem 18. Oktober 2025, erstrahlt Kirnberg an der Mank in neuem Glanz. Das generalsanierte Gemeindezentrum öffnet seine Türen und vereint nun das Gemeindeamt, das Feuerwehrhaus, eine Raiffeisenbankstelle und zehn moderne Gemeindewohnungen unter einem Dach. Eine Eröffnung, die nich
Am heutigen Samstag, dem 18. Oktober 2025, erstrahlt Kirnberg an der Mank in neuem Glanz. Das generalsanierte Gemeindezentrum öffnet seine Türen und vereint nun das Gemeindeamt, das Feuerwehrhaus, eine Raiffeisenbankstelle und zehn moderne Gemeindewohnungen unter einem Dach. Eine Eröffnung, die nicht nur für die Gemeinde, sondern für die gesamte Region von Bedeutung ist.
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Innenminister Gerhard Karner führten gemeinsam mit zahlreichen Ehrengästen die feierliche Eröffnung durch. Mikl-Leitner betonte in ihrer Ansprache die Bedeutung des neuen Zentrums als Symbol für Zusammenhalt und Zukunft. „Dieses Gebäude ist mehr als Beton, Ziegel und Holz. Es steht für Gemeinschaft, Sicherheit und Fortschritt“, erklärte sie.
Die Geschichte des Gemeindezentrums reicht bis in die 1980er-Jahre zurück, als das ursprüngliche Gebäude errichtet wurde. Damals bezogen die Feuerwehr und die Gemeinde ihre neuen Räumlichkeiten. Heute, fast vier Jahrzehnte später, präsentiert sich das Zentrum als modernes, barrierefreies Gebäude, das den aktuellen ökologischen Standards entspricht.
Bürgermeister Leopold Lienbacher sprach von einem „historischen Tag“ für Kirnberg. In den letzten Jahren habe man viel gebaut: ein neuer Dorfplatz, modernisierte Straßen und nun dieses beeindruckende Gemeindezentrum. „Wir haben es geschafft“, verkündete Lienbacher stolz.
Die Eröffnung des Zentrums ist Teil eines größeren Plans zur Verbesserung der Infrastruktur in der Region. Der gemeindeübergreifende Breitbandausbau ist ein weiteres Beispiel für die Bemühungen, die Lebensqualität der Bürger zu steigern. „Es ist eine Investition in die Zukunft“, so Mikl-Leitner.
Für die Feuerwehr von Kirnberg bedeutet das erweiterte Feuerwehrhaus mehr Platz für die stetig wachsende Mitgliederzahl. Kommandant Martin Riegler hob die enorme Eigenleistung hervor: „8.500 Stunden haben wir investiert, um dieses Projekt zu realisieren.“
Architekt Thomas Konecny und Baukoordinatorin Sonja Mühlbachler betonten die Bedeutung der Sanierung bestehender Strukturen. „Die Erhaltung von Gebäuden hat einen Wert“, erklärte Konecny. Mühlbachler ergänzte: „Nachhaltiges Bauen ist entscheidend, um den Wert eines Gebäudes langfristig zu sichern.“
Die Eröffnung des Gemeindezentrums ist ein Schritt in Richtung einer vernetzten und zukunftsorientierten Gemeinschaft. Die Integration der Raiffeisenbankstelle zeigt, wie wichtig lokale Dienstleistungen für die Bürger sind. „Wir sind bei unseren Kunden“, sagte Markus Zuser, Direktor der Raiffeisenbank-Region Schallaburg.
Begleitet wurde die Eröffnung von musikalischen Darbietungen des Musikvereins Kirnberg und einer Segnung durch Dompropst Ernst Pucher und Pfarrer Cornelius Tirkey. Unter den Ehrengästen befanden sich auch Nationalrat Georg Strasser und Bezirkshauptfrau Daniela Obleser.
Das neue Gemeindezentrum in Kirnberg/Mank ist mehr als nur ein Gebäude. Es ist ein Zeichen der Erneuerung und des Fortschritts, das die Lebensqualität der Bürger erheblich steigert. Mit diesem Projekt zeigt die Region, wie wichtig es ist, in die Zukunft zu investieren und gleichzeitig den Gemeinschaftsgeist zu stärken.