Die Stadtgemeinde Korneuburg hat am 11. Dezember 2025 einen bedeutenden Schritt in Richtung nachhaltiger Mobilität unternommen. Mit der Fertigstellung eines neuen Radwegabschnitts entlang der Brückenstraße wird nicht nur der lokale Verkehr entlastet, sondern auch ein wichtiger Beitrag zur Förderung
Die Stadtgemeinde Korneuburg hat am 11. Dezember 2025 einen bedeutenden Schritt in Richtung nachhaltiger Mobilität unternommen. Mit der Fertigstellung eines neuen Radwegabschnitts entlang der Brückenstraße wird nicht nur der lokale Verkehr entlastet, sondern auch ein wichtiger Beitrag zur Förderung des Radfahrens geleistet. Diese Initiative, unterstützt durch die Radwegförderung des Landes Niederösterreich, zeigt, wie wichtig regionale Zusammenarbeit für die Umsetzung nachhaltiger Projekte ist.
Der neu errichtete Radweg erstreckt sich über 220 Meter und verbindet die Kreuzung mit dem Kleingartenweg bis zur Kreuzung mit dem Weißen Weg. Diese Strecke war bislang eine Herausforderung für Radfahrer, da sie den Verkehr mit Kraftfahrzeugen teilen mussten. Die Bauarbeiten, durchgeführt von Leyrer & Graf, dauerten etwa elf Wochen und kosteten rund 100.000 Euro. Dank der Finanzierung durch das Land Niederösterreich und die Stadtgemeinde Korneuburg konnte das Projekt erfolgreich abgeschlossen werden.
Ein Zweirichtungsradweg ist eine spezielle Art von Radweg, der es Radfahrern ermöglicht, in beide Richtungen zu fahren. Diese Art von Radwegen ist besonders in städtischen Gebieten nützlich, wo der Platz begrenzt ist. Der Radweg in Korneuburg ist mit zwei Metern Breite und einem 0,75 Meter breiten Schutzstreifen ausgestattet, um die Sicherheit der Radfahrer zu gewährleisten. Bodenmarkierungen trennen den Radweg von Gehwegen und Parkflächen.
Der Radverkehr hat in Österreich eine lange Tradition. Bereits in den 1980er Jahren begann das Land, Radwege systematisch auszubauen, um den Verkehr in den Städten zu entlasten und die Umweltbelastung zu reduzieren. Seitdem hat sich das Radfahren als umweltfreundliche und gesunde Alternative zum Auto etabliert. In den letzten Jahren hat die österreichische Regierung verstärkt in die Radverkehrsinfrastruktur investiert, um den Anteil des Radverkehrs am Gesamtverkehrsaufkommen zu erhöhen.
Im Vergleich zu Deutschland und der Schweiz hat Österreich in den letzten Jahren erheblich in den Ausbau von Radwegen investiert. Während Deutschland über ein dichtes Netz von Radwegen verfügt, hat die Schweiz ein Modell entwickelt, das Radfahren mit dem öffentlichen Verkehr kombiniert. Österreich hingegen fokussiert sich auf die Integration von Radwegen in den urbanen Raum, um den städtischen Verkehr zu entlasten und die Luftqualität zu verbessern.
Die Fertigstellung des Radwegs in Korneuburg bringt zahlreiche Vorteile für die Bürger. Zum einen wird der Verkehr in der Brückenstraße entlastet, was zu einer Reduzierung der Lärmbelastung und einer Verbesserung der Luftqualität führt. Zum anderen fördert der Radweg die Gesundheit der Bürger, indem er eine sichere und attraktive Möglichkeit bietet, sich fortzubewegen. Besonders Familien mit Kindern profitieren von der erhöhten Sicherheit auf dem Weg zur Schule oder zu Freizeitaktivitäten.
Die Gesamtkosten des Projekts beliefen sich auf etwa 100.000 Euro, wobei 60 Prozent von der Landesregierung Niederösterreich und 40 Prozent von der Stadtgemeinde Korneuburg getragen wurden. Der Radweg hat eine Länge von 220 Metern und eine Breite von zwei Metern, ergänzt durch einen 0,75 Meter breiten Schutzstreifen. Diese Investition ist Teil eines größeren Plans, die Infrastruktur für Radfahrer in der Region zu verbessern.
Die Stadt Korneuburg plant, das Radwegenetz in den kommenden Jahren weiter auszubauen. Die weiteren Bauabschnitte, die für 2026 geplant sind, sollen den Radverkehr weiter fördern und die Stadt zu einem Vorreiter in Sachen nachhaltiger Mobilität machen. Langfristig wird erwartet, dass der Anteil der Radfahrer im städtischen Verkehr signifikant ansteigt, was nicht nur die Umwelt, sondern auch die Lebensqualität der Bürger verbessert.
Mit diesem Projekt setzt Korneuburg ein Zeichen für eine umweltfreundliche und zukunftsorientierte Verkehrspolitik. Die Fertigstellung des Radwegs ist ein wichtiger Schritt in Richtung einer nachhaltigen und lebenswerten Stadt.
Interessierte Bürger können weitere Informationen beim NÖ Straßendienst unter der Telefonnummer 0676/812-60141 oder per E-Mail bei Ing. Christoph Schodl BA, MA erhalten.