Am 3. Oktober 2025 erlebte die Universität für Weiterbildung Krems ein Ereignis von historischer Bedeutung. Anlässlich ihres 30-jährigen Bestehens wurde nicht nur auf drei Jahrzehnte erfolgreicher Bildungsarbeit zurückgeblickt, sondern auch das neue Rektorat unter der Leitung von Rektorin Viktoria W
Am 3. Oktober 2025 erlebte die Universität für Weiterbildung Krems ein Ereignis von historischer Bedeutung. Anlässlich ihres 30-jährigen Bestehens wurde nicht nur auf drei Jahrzehnte erfolgreicher Bildungsarbeit zurückgeblickt, sondern auch das neue Rektorat unter der Leitung von Rektorin Viktoria Weber feierlich ins Amt eingeführt. In einer Zeit, in der lebenslanges Lernen und Weiterbildung wichtiger denn je sind, setzt Krems ein starkes Zeichen für die Zukunft.
Der akademische Festakt lockte zahlreiche prominente Gäste aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft nach Krems. Unter ihnen waren der Präsident des Österreichischen Nationalrats Walter Rosenkranz, die Bundesministerin für Frauen, Wissenschaft und Forschung Eva-Maria Holzleitner und die Landeshauptfrau von Niederösterreich, Johanna Mikl-Leitner. Ihre Anwesenheit unterstrich die Bedeutung der Universität als Impulsgeberin für Weiterbildung und gesellschaftliche Transformation.
Seit ihrer Gründung im Jahr 1995 hat sich die Universität für Weiterbildung Krems als einzige öffentliche Universität für Weiterbildung im deutschsprachigen Raum etabliert. Mit innovativen Studienformaten begleitet sie Berufserfahrene durch wichtige Phasen ihres Lebensweges. Die Universität hat sich auf sechs Forschungsschwerpunkte spezialisiert, darunter Bildungstechnologien, präventive Medizin und kulturelles Erbe. Diese transdisziplinären Ansätze verbinden wissenschaftliche Exzellenz mit gesellschaftlicher Wirksamkeit.
Rektorin Viktoria Weber betonte in ihrer Antrittsrede die Rolle der Universität als Brücke und Avantgarde zugleich. Sie beschrieb die Universität als Ort, der Menschen mit unterschiedlichsten biographischen Hintergründen zusammenführt und wissenschaftliche Weiterbildung mit gesellschaftlicher Transformation verbindet. „Lebensbegleitendes Lernen ist eine Antwort auf die dynamischen Veränderungen unserer Zeit“, so Weber. „Das Wissen und die Kompetenzen, die unsere Studierenden bei uns erwerben, fließen direkt in ihre berufliche Praxis zurück und sind gesellschaftlich wirksam.“
Weiterbildung ist nicht nur eine individuelle Chance, sondern eine gesamtgesellschaftliche Notwendigkeit. „Es ist offenkundig, dass Weiterbildung die Innovationskraft, die Wettbewerbsfähigkeit und den Wohlstand der Republik stärkt“, erklärte Weber. Eine breite Zugangsmöglichkeit zu qualitätsgesicherter universitärer Weiterbildung sei entscheidend für soziale Durchlässigkeit.
Mit Viktoria Weber steht erstmals eine Frau an der Spitze der Universität für Weiterbildung Krems. Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner zeigte sich erfreut über diesen historischen Schritt und betonte die Bedeutung von Frauen in Führungspositionen. „Gemeinsam mit ihrem Team wird die neue Rektorin die Universität mit Mut, Gestaltungskraft und Verantwortung weiterentwickeln“, so Holzleitner.
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner hob hervor, dass Niederösterreich bereits vor 30 Jahren die Bedeutung von Weiterbildung erkannt habe. „Mit der Universität für Weiterbildung Krems haben wir eine bildungspolitische Lücke in ganz Europa geschlossen“, sagte sie. „Wir haben einen Ort geschaffen, an dem akademische Exzellenz mit praktischen Erfahrungen verbunden wird.“
Seit dem 1. August 2025 leitet Viktoria Weber das Rektorat der Universität für Weiterbildung Krems. Unterstützt wird sie von Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Stefan Oppl als Vizerektor für Lehre und Studierende sowie Univ.-Prof. Mag. Mag. Dr. Daniel Varro als Vizerektor für Finanzen und Nachhaltige Entwicklung. Gemeinsam stehen sie für wissenschaftliche Exzellenz, praxisnahe Lehre und den Anspruch, die gesellschaftliche Wirksamkeit von Forschung und Weiterbildung weiter zu stärken.
Die Herausforderungen der Gegenwart erfordern innovative Lösungen. Die Universität für Weiterbildung Krems ist bereit, diese Herausforderungen anzunehmen. Mit einem transdisziplinären Ansatz wird sie weiterhin dazu beitragen, Lösungen für große gesellschaftliche Fragen zu entwickeln, insbesondere in den Bereichen Gesundheit und Nachhaltigkeit.
Die Inauguration des neuen Rektorats markiert den Beginn einer neuen Ära für die Universität und setzt ein starkes Zeichen für die Zukunft der Weiterbildung in Österreich und darüber hinaus.