Die Nachricht schlug ein wie eine Bombe: Der erst 19-jährige Davyd Stepanenko, ein talentierter Student der Molekularen Biotechnologie an der Hochschule Campus Wien, hat das prestigeträchtige IV-MINT-Stipendium 2025 erhalten. Diese Auszeichnung, die mit 6.000 Euro dotiert ist, wird von der Industrie
Die Nachricht schlug ein wie eine Bombe: Der erst 19-jährige Davyd Stepanenko, ein talentierter Student der Molekularen Biotechnologie an der Hochschule Campus Wien, hat das prestigeträchtige IV-MINT-Stipendium 2025 erhalten. Diese Auszeichnung, die mit 6.000 Euro dotiert ist, wird von der Industriellenvereinigung an herausragende junge Wissenschaftler vergeben, die sich der Lösung globaler Herausforderungen verschrieben haben. Doch was steckt wirklich hinter diesem Erfolg? Und welche Auswirkungen hat das auf die Zukunft der Wissenschaft?
Das IV-MINT-Stipendium gilt als eines der begehrtesten Förderprogramme für junge Talente im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). Es richtet sich speziell an sogenannte 'High Potentials', also besonders begabte und engagierte Studierende, die mit ihren Projekten und Ideen die Welt verändern wollen. In diesem Jahr ging die Auszeichnung erstmals an einen Studierenden einer Fachhochschule, was die Bedeutung des Erfolgs von Davyd Stepanenko noch unterstreicht.
Davyd Stepanenko stammt aus Dnipro, einer Stadt in der Ukraine, die für ihre starke wissenschaftliche und technische Bildung bekannt ist. Bereits in der Oberstufe fiel er durch seine außergewöhnlichen Leistungen auf. Er spezialisierte sich auf Wirtschaft und Naturwissenschaften und führte ein Forschungsprojekt zur Herstellung eines Biopolymers auf Basis von Calciumalginat durch. Dieses Material könnte eine kostengünstige und umweltfreundliche Alternative zu herkömmlichen Verpackungen darstellen und so zur Reduzierung der Plastikverschmutzung beitragen.
Sein Projekt gewann den ersten Platz bei der nationalen Runde des ukrainischen Forschungswettbewerbs der Junior Academy of Sciences of Ukraine (JASU). Dies öffnete ihm die Türen zu internationalen Wissenschaftsmessen, darunter INOVA in Kroatien, I-FEST in Tunesien und die GENIUS Olympiade in den USA. Diese Erfolge sind nicht nur ein Beweis für seine wissenschaftlichen Fähigkeiten, sondern auch für sein Engagement in der Umweltforschung.
Im Rahmen seines Stipendiums hat Stepanenko im Sommer einen Kurs über datenwissenschaftliche Analyse in der Biologie für Schüler der Oberstufe geleitet. In diesem Kurs vermittelte er sein Wissen an der Schnittstelle von Biologie, Nachhaltigkeit und Daten, um die nächste Generation von Naturwissenschaftlern zu inspirieren. Dieses Engagement zeigt, dass er nicht nur an seiner eigenen Karriere interessiert ist, sondern auch daran, anderen zu helfen, ihre wissenschaftlichen Träume zu verwirklichen.
Die Hochschule Campus Wien, mit über 9.000 Studierenden die größte Fachhochschule Österreichs, bietet eine Vielzahl von Studienprogrammen in verschiedenen Fachbereichen an. Sie ist bekannt für ihre anwendungsbezogene Forschung und Entwicklung, die in zehn fachspezifischen Forschungszentren gebündelt ist. Die Hochschule ist Gründungsmitglied im Bündnis Nachhaltige Hochschulen und legt großen Wert auf ökologische Innovationen.
„Die Auszeichnung von Davyd Stepanenko mit dem IV-MINT-Stipendium freut uns sehr. Sie würdigt nicht nur seine hervorragenden fachlichen Leistungen und sein Engagement für ökologische Innovationen, sondern zeigt auch, dass unsere Studierenden einen wertvollen Beitrag zur Lösung globaler Herausforderungen leisten“, sagt die Studiengangsleiterin der Molekularen Biotechnologie an der Hochschule.
Der Erfolg von Davyd Stepanenko ist nicht nur ein persönlicher Triumph, sondern auch ein Gewinn für die österreichische Wissenschaftsgemeinschaft. Er zeigt, dass Österreich ein attraktives Ziel für talentierte junge Wissenschaftler aus aller Welt ist. Dies könnte dazu beitragen, das Land als führenden Standort für Forschung und Innovation zu etablieren.
Die Förderung von High Potentials wie Stepanenko ist entscheidend für die Zukunft der Wissenschaft. Sie ermöglicht es jungen Menschen, ihre Ideen und Projekte zu realisieren, die möglicherweise die Welt verändern könnten. In einer Zeit, in der globale Herausforderungen wie der Klimawandel dringend innovative Lösungen erfordern, sind solche Talente von unschätzbarem Wert.
Die Zukunft von Davyd Stepanenko sieht vielversprechend aus. Mit seinem Engagement und seiner Leidenschaft für die Wissenschaft wird er sicherlich weitere Erfolge feiern. Sein Beispiel könnte andere junge Menschen inspirieren, ebenfalls eine Karriere in der Wissenschaft zu verfolgen und ihre eigenen Beiträge zur Lösung globaler Probleme zu leisten.
Die Hochschule Campus Wien wird sicherlich weiterhin eine wichtige Rolle dabei spielen, solche Talente zu fördern und zu unterstützen. Durch ihre Programme und Initiativen wird sie dazu beitragen, dass Österreich auch in Zukunft ein führender Standort für Forschung und Innovation bleibt.
Der Erfolg von Davyd Stepanenko ist ein leuchtendes Beispiel dafür, was möglich ist, wenn Talent, harte Arbeit und die richtige Unterstützung zusammenkommen. Es bleibt spannend zu sehen, welche weiteren Errungenschaften dieser junge Wissenschaftler in den kommenden Jahren erzielen wird.