Ein grünes Wunder bahnt sich in Niederösterreich an! Am 29. Oktober 2025 verkündete das Amt der Niederösterreichischen Landesregierung stolz, dass mittlerweile 286 Schulen und Kindergärten im Bundesland mit der begehrten „Natur im Garten“ Plakette ausgezeichnet wurden. Diese Initiative, die sich der
Ein grünes Wunder bahnt sich in Niederösterreich an! Am 29. Oktober 2025 verkündete das Amt der Niederösterreichischen Landesregierung stolz, dass mittlerweile 286 Schulen und Kindergärten im Bundesland mit der begehrten „Natur im Garten“ Plakette ausgezeichnet wurden. Diese Initiative, die sich der naturnahen Gestaltung von Freiflächen verschrieben hat, ist ein wichtiger Schritt in Richtung einer nachhaltigeren Zukunft.
Die Bewegung „Natur im Garten“ ist eine Umweltinitiative, die sich zum Ziel gesetzt hat, das Bewusstsein für ökologisches Gärtnern zu fördern. Dabei wird auf den Einsatz von chemisch-synthetischen Pflanzenschutz- und Düngemitteln sowie Torf verzichtet. Stattdessen setzt man auf Naturgartenelemente, heimische Pflanzenarten und nützlingsfreundliche Strukturen. Diese Prinzipien fördern nicht nur die Biodiversität, sondern bieten auch vielfältige Möglichkeiten für kindliches Forschen, Entdecken und Lernen im Freien.
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner betont die Bedeutung dieser Initiative: „Dass mittlerweile 286 Bildungseinrichtungen in Niederösterreich die ‚Natur im Garten‘ Plakette tragen, ist ein starkes Zeichen und ein wichtiger Beitrag, um die beste Zukunft für unsere Kinder zu schaffen.“ Diese Aussage unterstreicht, wie wichtig es ist, bereits den Jüngsten den achtsamen Umgang mit der Natur näherzubringen.
Naturnahes Gärtnern bedeutet, Verantwortung für die Umwelt zu übernehmen. Es geht darum, nachhaltige Praktiken zu fördern, die sowohl die Gesundheit der Pflanzen als auch die der Menschen unterstützen. Durch den Verzicht auf chemische Mittel wird die Bodenqualität verbessert und die Artenvielfalt gefördert. Dies hat nicht nur positive Auswirkungen auf die Umwelt, sondern auch auf das Wohlbefinden der Menschen, die in diesen Gärten lernen und spielen.
Bildungslandesrätin Christiane Teschl-Hofmeister hebt hervor, dass die naturnahe Gestaltung von Freiflächen in pädagogischen Einrichtungen eine besonders hohe Bedeutung hat. „Ein naturnaher und abwechslungsreich gestalteter Außenraum bietet nicht nur Raum für Bewegung, Sinneseindrücke und Erholung, sondern fördert auch soziale Interaktion und handlungsorientiertes Lernen.“ Diese Freiräume eignen sich optimal für offene Lernformen und bereichern den Unterricht über den Biologie- und Sachunterricht hinaus.
Insgesamt sind es 158 Kindergärten und 128 Schulen in Niederösterreich, die mit der „Natur im Garten“ Plakette ausgezeichnet wurden. Allein im Jahr 2025 kamen zehn neue Kindergärten und zehn neue Schulen hinzu. Diese Zahlen zeigen, dass die Initiative auf fruchtbaren Boden fällt und stetig wächst.
Interessierte Schulen und Kindergärten können sich beim „Natur im Garten“ Telefon oder per E-Mail bewerben. Die Initiative unterstützt nicht nur bei der Bewerbung, sondern bietet auch geförderte Beratungseinheiten für die naturnahe Gestaltung der Freiräume. Bildungseinrichtungen erhalten eine fachkundige Gestaltungsskizze und standortgerechte Pflanzenempfehlungen. Zudem gibt es Förderungen des Landes Niederösterreich für Maßnahmen zur umweltschonenden Garten- und Grünraumgestaltung.
Während Niederösterreich mit seiner „Natur im Garten“ Initiative eine Vorreiterrolle einnimmt, gibt es auch in anderen Bundesländern ähnliche Bestrebungen, das Umweltbewusstsein zu stärken. In der Steiermark beispielsweise wird das Projekt „Grünes Klassenzimmer“ gefördert, das Schulen dabei unterstützt, Unterricht im Freien zu gestalten. Diese Vergleiche zeigen, dass das Thema Umweltbildung in ganz Österreich an Bedeutung gewinnt.
Die naturnahe Gestaltung von Schul- und Kindergartenfreiräumen hat direkte Auswirkungen auf die Bürger. Kinder, die in solchen Umgebungen aufwachsen, entwickeln ein stärkeres Umweltbewusstsein und sind eher bereit, nachhaltige Praktiken in ihr tägliches Leben zu integrieren. Dies führt zu einer Generation, die besser auf die Herausforderungen des Klimawandels vorbereitet ist.
Die „Natur im Garten“ Initiative hat das Potenzial, ein Modell für andere Regionen zu werden. Mit der fortschreitenden Klimakrise wird es immer wichtiger, nachhaltige Praktiken zu fördern und das Bewusstsein für Umweltthemen zu schärfen. Experten sind sich einig, dass Initiativen wie diese einen wichtigen Beitrag zur Bildung einer umweltbewussten Gesellschaft leisten können.
Die Unterstützung der „Natur im Garten“ Initiative durch die Landesregierung zeigt, dass das Thema Umweltschutz auch auf politischer Ebene ernst genommen wird. Die Förderung solcher Projekte ist ein Zeichen dafür, dass die Politik bereit ist, in die Zukunft zu investieren und nachhaltige Praktiken zu unterstützen.
Die Auszeichnung von 286 Schulen und Kindergärten mit der „Natur im Garten“ Plakette ist ein wichtiger Schritt in Richtung einer nachhaltigeren Zukunft. Diese Initiative zeigt, dass es möglich ist, bereits den Jüngsten den achtsamen Umgang mit der Natur näherzubringen und so die Grundlage für eine umweltbewusste Gesellschaft zu schaffen. Mit der Unterstützung der Landesregierung und der Bereitschaft der Bildungseinrichtungen, sich für eine grünere Zukunft einzusetzen, kann Niederösterreich ein Vorbild für andere Regionen werden.
Weitere Informationen zur „Natur im Garten“ Plakette und zur Bewerbung finden Interessierte auf der offiziellen Webseite www.naturimgarten.at/plakette.