In der Vorweihnachtszeit, wenn Geschenke die Herzen wärmen, sind Lotterieprodukte in Österreich besonders beliebt. Doch mit dem Boom des Schenkens wächst auch die Verantwortung. Am 2. Dezember 2025 rufen die Österreichischen Lotterien erneut zur Vorsicht auf: Glücksspiel ist kein Kinderspiel. Die Be
In der Vorweihnachtszeit, wenn Geschenke die Herzen wärmen, sind Lotterieprodukte in Österreich besonders beliebt. Doch mit dem Boom des Schenkens wächst auch die Verantwortung. Am 2. Dezember 2025 rufen die Österreichischen Lotterien erneut zur Vorsicht auf: Glücksspiel ist kein Kinderspiel. Die Bedeutung des Jugendschutzes wird in dieser geschenkintensiven Zeit besonders betont.
Seit 2010 engagieren sich die Österreichischen Lotterien in der internationalen „Gift Responsibly Campaign“. Diese Kampagne zielt darauf ab, das Bewusstsein zu schärfen, dass Glücksspielprodukte nicht in die Hände von Minderjährigen gehören. Der prägnante Slogan „Glücksspiel ist kein Kinderspiel“ unterstreicht diese Botschaft eindringlich. Die Kampagne wird weltweit von rund 80 verantwortungsbewussten Lotterieanbietern unterstützt.
Der Jugendschutz im Glücksspiel bezieht sich auf Maßnahmen, die sicherstellen, dass Minderjährige keinen Zugang zu Glücksspielen haben. In Österreich ist das Mindestalter für den Kauf von Lotterieprodukten auf 18 Jahre festgelegt. Diese Regelung wird von den Vertriebspartnern der Österreichischen Lotterien strikt eingehalten, wie regelmäßige Mystery Shoppings belegen.
Die „Gift Responsibly Campaign“ sensibilisiert die Kund:innen in den Annahmestellen für verantwortungsvolles Schenken. Auf den Kundenbildschirmen werden entsprechende Sujets gezeigt, die die Botschaft der Kampagne verstärken. Zudem werden Spots auf allen digitalen Kanälen, einschließlich Social Media, ausgestrahlt.
Die Geschichte des Jugendschutzes im Glücksspiel reicht weit zurück. In vielen Ländern wurden im Laufe der Jahrzehnte Gesetze erlassen, um den Zugang von Minderjährigen zu Glücksspielen zu regulieren. In Österreich ist der Jugendschutz ein zentrales Anliegen, das von den Behörden streng überwacht wird. Historisch gesehen war der Zugang zu Glücksspielen oft unreguliert, was zu einer Zunahme von problematischem Spielverhalten führte.
In den letzten Jahren hat sich das Bewusstsein für die Risiken des Glücksspiels, insbesondere für junge Menschen, erheblich geschärft. Studien zeigen, dass ein zu früher Erstkontakt mit Glücksspiel das Risiko für problematisches Spielverhalten im Erwachsenenalter erhöht. Diese Erkenntnisse haben dazu geführt, dass der Jugendschutz im Glücksspiel weltweit verstärkt in den Fokus gerückt ist.
Auch in unseren Nachbarländern Deutschland und der Schweiz ist der Jugendschutz im Glücksspiel ein wichtiges Thema. In Deutschland wird der Jugendschutz durch den Glücksspielstaatsvertrag geregelt, der das Mindestalter für Glücksspiel auf 18 Jahre festlegt. In der Schweiz sind die Regelungen ähnlich, wobei die Kantone für die Durchsetzung verantwortlich sind.
Vergleicht man die Maßnahmen in Österreich, Deutschland und der Schweiz, so zeigt sich, dass alle drei Länder großen Wert auf den Schutz von Minderjährigen legen. Dennoch gibt es Unterschiede in der Umsetzung und Überwachung der Regelungen, die auf die jeweiligen gesetzlichen Rahmenbedingungen zurückzuführen sind.
Die strengen Regelungen zum Jugendschutz im Glücksspiel haben direkte Auswirkungen auf die Bürger:innen. Für Eltern bedeutet dies, dass sie darauf achten müssen, dass ihre Kinder keinen Zugang zu Glücksspielprodukten haben. Die Österreichischen Lotterien unterstützen dies durch gezielte Aufklärungsarbeit und die Bereitstellung von Informationen über die Risiken des Glücksspiels.
Ein Beispiel für die Auswirkungen dieser Maßnahmen ist die Sensibilisierung der Öffentlichkeit durch die „Gift Responsibly Campaign“. Diese Kampagne hat dazu beigetragen, das Bewusstsein für die Risiken des Glücksspiels zu schärfen und die Einhaltung der Altersgrenzen zu fördern. Die regelmäßigen Mystery Shoppings zeigen, dass die Vertriebspartner der Lotterien die Altersgrenzen strikt einhalten, was das Vertrauen der Bürger:innen in die Maßnahmen stärkt.
Statistiken zeigen, dass der Anteil der Minderjährigen, die Zugang zu Glücksspielprodukten haben, in den letzten Jahren gesunken ist. Dies ist auf die strengen Maßnahmen zum Jugendschutz und die Aufklärungsarbeit der Lotterien zurückzuführen. Laut einer Studie der Universität Wien hat sich das Bewusstsein für die Risiken des Glücksspiels in der Bevölkerung deutlich erhöht.
Die „Gift Responsibly Campaign“ hat in den letzten Jahren signifikante Erfolge erzielt. Die Anzahl der Verstöße gegen die Altersgrenzen ist um 30 % zurückgegangen. Diese positiven Entwicklungen unterstreichen die Bedeutung von Aufklärung und Prävention im Bereich des Glücksspiels.
Die Zukunft des Jugendschutzes im Glücksspiel sieht vielversprechend aus. Die Österreichischen Lotterien planen, ihre Aufklärungsarbeit weiter zu intensivieren und neue Maßnahmen zur Prävention von problematischem Spielverhalten zu entwickeln. Ziel ist es, das Bewusstsein für die Risiken des Glücksspiels weiter zu schärfen und die Einhaltung der Altersgrenzen zu fördern.
Experten sind sich einig, dass die Kombination aus strengen Regelungen, gezielter Aufklärungsarbeit und der Unterstützung durch die Öffentlichkeit der Schlüssel zum Erfolg ist. Die „Gift Responsibly Campaign“ wird auch in Zukunft eine zentrale Rolle spielen, um das Bewusstsein für die Risiken des Glücksspiels zu schärfen und den Jugendschutz zu stärken.
Die Österreichischen Lotterien setzen mit der „Gift Responsibly Campaign“ ein starkes Zeichen für den Jugendschutz im Glücksspiel. Die strengen Regelungen und die gezielte Aufklärungsarbeit haben dazu beigetragen, das Bewusstsein für die Risiken des Glücksspiels zu schärfen und die Einhaltung der Altersgrenzen zu fördern. Die Zukunft des Jugendschutzes im Glücksspiel sieht vielversprechend aus, und die Österreichischen Lotterien werden auch weiterhin eine führende Rolle in diesem Bereich spielen.
Wie sehen Sie die Entwicklungen im Bereich des Jugendschutzes im Glücksspiel? Teilen Sie Ihre Meinung mit uns! Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der Österreichischen Lotterien.