Am 21. November 2025 veröffentlichte die Sandoz GmbH den neuesten Austrian Health Report, der umfassende Einblicke in die Gesundheitssituation der Österreicher*innen bietet. Diese Studie, die vom Institut für empirische Sozialforschung (IFES) durchgeführt wurde, zeigt auf, wie unterschiedlich die ge
Am 21. November 2025 veröffentlichte die Sandoz GmbH den neuesten Austrian Health Report, der umfassende Einblicke in die Gesundheitssituation der Österreicher*innen bietet. Diese Studie, die vom Institut für empirische Sozialforschung (IFES) durchgeführt wurde, zeigt auf, wie unterschiedlich die gesundheitlichen Bedingungen in den einzelnen Bundesländern sind. Die Ergebnisse basieren auf einer repräsentativen Umfrage unter 1.004 Personen und beleuchten sowohl die körperliche als auch die mentale Gesundheit der Bevölkerung.
Der Austrian Health Report 2025 zeigt, dass die gesundheitliche Verfassung der Österreicher*innen stark variiert. Während sich 69 Prozent der Gesamtbevölkerung als gesundheitlich (sehr) gut einschätzen, gibt es signifikante Unterschiede zwischen den Bundesländern. In Oberösterreich fühlen sich 78 Prozent der Befragten gesund, während im Burgenland nur 64 Prozent diesen Zustand bestätigen. Diese Diskrepanz verdeutlicht, dass die regionale Lage einen erheblichen Einfluss auf die Gesundheit haben kann.
Die Versorgung mit Medikamenten ist ein zentrales Thema im österreichischen Gesundheitssystem. Besonders in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland sehen nur 41 Prozent der Befragten die Versorgungssicherheit als gesichert an, während in Vorarlberg 51 Prozent der Menschen optimistischer sind. Diese Unterschiede zeigen, dass die geografische Lage und die Infrastruktur entscheidend für die Wahrnehmung der medizinischen Versorgung sind.
Die psychische Gesundheit ist ein weiterer wichtiger Aspekt, der im Austrian Health Report beleuchtet wird. In Wien fühlen sich 80 Prozent der Befragten mental (sehr) fit, was deutlich über dem Landesdurchschnitt liegt. Im Gegensatz dazu liegt Tirol mit nur 58 Prozent deutlich darunter. Diese Zahlen verdeutlichen, dass psychische Gesundheit stark von regionalen Faktoren beeinflusst wird.
Ein weiteres interessantes Ergebnis der Studie ist die regionale Verteilung der Medikamenteneinnahme. In Wien nehmen 57 Prozent der Befragten täglich Medikamente ein, während in Oberösterreich nur 35 Prozent dazu greifen. Diese Unterschiede könnten auf verschiedene Faktoren wie Alter, Gesundheitszustand und Verfügbarkeit von medizinischen Dienstleistungen zurückzuführen sein.
Die Zufriedenheit mit dem Gesundheitssystem variiert ebenfalls stark zwischen den Bundesländern. In Salzburg sind 63 Prozent der Befragten mit der gesundheitlichen Versorgung zufrieden, während in Niederösterreich nur 40 Prozent diese Meinung teilen. Diese Diskrepanz zeigt, dass die Zufriedenheit oft von der Qualität und Verfügbarkeit der medizinischen Dienstleistungen abhängt.
Der Blick in die Zukunft zeigt, dass viele Österreicher*innen besorgt über die zukünftige Entwicklung des Gesundheitssystems sind. Besonders in Vorarlberg sind nur 27 Prozent der Befragten optimistisch, während in Kärnten 51 Prozent positiv in die Zukunft blicken. Diese Zahlen unterstreichen die Bedeutung einer stabilen und gut organisierten Gesundheitsinfrastruktur.
Der Austrian Health Report 2025 bietet wertvolle Einblicke in die gesundheitliche Verfassung der Österreicher*innen und zeigt auf, welche Herausforderungen in den kommenden Jahren gemeistert werden müssen. Um die Gesundheitsversorgung in Österreich nachhaltig zu verbessern, sind gezielte Maßnahmen und Investitionen in die Infrastruktur erforderlich.