Die Digitalisierung ist in aller Munde, und Österreich setzt ein starkes Zeichen für die Förderung von Frauen in diesem zukunftsträchtigen Bereich. Am 19. September 2025 haben der ORF und Infineon Austria die dritte Runde des „Frauen-Förderpreises für Digitalisierung und Innovation“ gestartet. Diese
Die Digitalisierung ist in aller Munde, und Österreich setzt ein starkes Zeichen für die Förderung von Frauen in diesem zukunftsträchtigen Bereich. Am 19. September 2025 haben der ORF und Infineon Austria die dritte Runde des „Frauen-Förderpreises für Digitalisierung und Innovation“ gestartet. Diese Initiative zielt darauf ab, technikbegeisterte Frauen zu ermutigen, ihre Abschlussarbeiten im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) einzureichen und damit ihre innovativen Ideen ins Rampenlicht zu rücken.
Der „Frauen-Förderpreis für Digitalisierung und Innovation“ wird bereits zum dritten Mal ausgeschrieben und hat sich als bedeutendes Instrument zur Förderung weiblicher Talente etabliert. In den vergangenen Jahren wurden jeweils rund 70 Einreichungen gezählt, was die Relevanz und das Interesse an dieser Auszeichnung unterstreicht. Der ORF, als größtes österreichisches Medienunternehmen, und Infineon, als Weltmarktführer für Leistungselektronik, setzen damit ein starkes Zeichen für die Förderung von Frauen im MINT-Bereich.
MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Diese Bereiche sind von besonderer Bedeutung für die technologische und wirtschaftliche Entwicklung. Frauen sind in diesen Sektoren jedoch nach wie vor unterrepräsentiert. Der Förderpreis soll dazu beitragen, diese Lücke zu schließen und Frauen zu ermutigen, eine Karriere in diesen spannenden und zukunftsträchtigen Bereichen zu verfolgen.
Teilnahmeberechtigt sind Frauen, die in den Jahren 2024 und 2025 Abschlussarbeiten an einer HTL, Fachhochschule, Hochschule oder Universität in Österreich verfasst haben. Auch Arbeiten aus dem Jahr 2023 können eingereicht werden, sofern sie nicht bereits bei der letzten Ausschreibung berücksichtigt wurden. Gesucht werden herausragende Arbeiten in den Bereichen Informations- und Kommunikationstechnologie, Technik, Naturwissenschaften, Mediensysteme und Creative Technologies.
Der „Frauen-Förderpreis für Digitalisierung und Innovation“ ist mit insgesamt 17.000 Euro dotiert. Der erste Platz erhält 10.000 Euro, der zweite Platz 5.000 Euro und der dritte Platz 2.000 Euro. Darüber hinaus gibt es Sonderpreise wie den „Young Talents“-Preis für HTL-Absolventinnen und den „Tech for Green“-Preis, die mit jeweils 1.000 Euro und 2.000 Euro dotiert sind.
Die Gewinnerinnen haben zudem die Möglichkeit, Praktika in der ORF-Technik und bei Infineon Austria zu absolvieren. Auch Plätze in der Infineon Winter- oder SummerSchool stehen zur Verfügung.
Ein besonderer Fokus der Ausschreibung liegt auf nachhaltigen Technologien. Der Sonderpreis „Tech for Green“ würdigt Arbeiten, die sich mit umweltfreundlichen Technologien beschäftigen. Dies ist besonders relevant in einer Zeit, in der der Klimawandel und der Umweltschutz immer mehr in den Vordergrund rücken.
Die Förderung von Frauen im MINT-Bereich hat weitreichende Auswirkungen auf die Gesellschaft. Zum einen wird die Innovationskraft gestärkt, da vielfältige Perspektiven in die Entwicklung neuer Technologien einfließen. Zum anderen werden Frauen ermutigt, traditionelle Rollenbilder zu durchbrechen und Karrierewege in Bereichen zu verfolgen, die bislang von Männern dominiert werden.
Ein fiktiver Experte betont: „Die Förderung weiblicher Talente im MINT-Bereich ist ein entscheidender Schritt, um die Innovationsfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit Österreichs zu sichern. Vielfalt in Teams führt nachweislich zu besseren Ergebnissen und kreativeren Lösungen.“
Die Digitalisierung schreitet unaufhaltsam voran, und der Bedarf an qualifizierten Fachkräften wächst stetig. Der „Frauen-Förderpreis für Digitalisierung und Innovation“ leistet einen wichtigen Beitrag, um den Anteil von Frauen in diesen Bereichen zu erhöhen. Die Initiative zeigt, dass Frauen in der Lage sind, maßgeblich zur technologischen Entwicklung beizutragen und als Vorbilder für kommende Generationen zu dienen.
Die Zusammenarbeit zwischen ORF und Infineon Austria ist ein Paradebeispiel dafür, wie Unternehmen und Medien gemeinsam gesellschaftliche Veränderungen vorantreiben können. Die Förderung von Frauen im MINT-Bereich ist nicht nur ein Gewinn für die Frauen selbst, sondern auch für die gesamte Gesellschaft.
Weitere Informationen und Details zur Teilnahme sind auf extra.ORF.at verfügbar. Interessierte Frauen sind eingeladen, ihre Arbeiten einzureichen und Teil dieser bedeutenden Initiative zu werden.