In einer aufsehenerregenden Pressekonferenz in St. Pölten am 23. September 2025 stellte der FPÖ Niederösterreich Sicherheits- und Asylsprecher, Landesparteisekretär Andreas Bors, die neuesten Entwicklungen im Bereich der Asylpolitik vor. Unter dem Titel „Mit FPÖ ist Asylmissbrauch nur noch Schall un
In einer aufsehenerregenden Pressekonferenz in St. Pölten am 23. September 2025 stellte der FPÖ Niederösterreich Sicherheits- und Asylsprecher, Landesparteisekretär Andreas Bors, die neuesten Entwicklungen im Bereich der Asylpolitik vor. Unter dem Titel „Mit FPÖ ist Asylmissbrauch nur noch Schall und Rauch“ präsentierte er beeindruckende Zahlen und Maßnahmen, die das Bundesland Niederösterreich in eine neue Ära der Asylpolitik führen sollen.
Um die aktuelle Situation zu verstehen, lohnt sich ein Blick zurück. Im Jahr 2015 erlebte Österreich eine massive Flüchtlingswelle mit rund 88.000 Asylanträgen. Dieser Anstieg stellte einen Wendepunkt dar und führte zu einer intensiven Debatte über die Belastbarkeit des österreichischen Asylsystems. Besonders betroffen war Niederösterreich, das durch seine geografische Lage eine zentrale Rolle in der Erstaufnahme spielte.
Im Jahr 2022 wurde dieser Rekordwert mit 112.000 Asylanträgen sogar noch übertroffen, was zu einer erneuten Verschärfung der Diskussionen führte. Andreas Bors betonte in seiner Rede, dass diese Zahlen ein Weckruf für die Politik gewesen seien, um nachhaltige und effektive Maßnahmen zu entwickeln.
Die jüngsten Zahlen zeigen, dass die Zahl der Grundversorgten in Niederösterreich von rund 10.710 Ende 2023 auf 9.160 Ende 2024 gesunken ist – ein Rückgang um 14,5 %. Dies stellt eine bemerkenswerte Entwicklung dar, die laut Bors auf die konsequente Umsetzung neuer Maßnahmen zurückzuführen ist.
Niederösterreich belegt derzeit den 5. Platz im Bundesländer-Ranking mit einer Versorgungsquote von 77 %. Im Vergleich dazu führt Wien mit über 200 %, was Bors auf sogenannte „Pullfaktoren“ zurückführt. Diese Faktoren, wie die umfassende Versorgung von Asylbewerbern in Wien, führen laut Bors zu einer ungleichen Verteilung der Asylsuchenden in Österreich.
Ein bedeutender Anteil der Grundversorgten in Niederösterreich sind ukrainische Vertriebene. Zum Stichtag 1. Januar 2024 machten sie 77 % aller Grundversorgten aus, was etwa 8.200 Personen entspricht. Rund 70 % dieser Menschen sind privat untergebracht, was eine erhebliche Entlastung für die staatlichen Strukturen bedeutet.
Die Möglichkeit für Ukrainer, ihren Aufenthaltsort frei zu wählen, führte zu einer Ballung im Umland von Wien. Diese Entwicklung wird von den Verantwortlichen genau beobachtet, um mögliche Überlastungen der Infrastruktur zu vermeiden.
Ein weiteres Thema, das Bors ansprach, sind die Auslandsreisen der Vertriebenen. Während dieser Reisen wird die Grundversorgung eingestellt, was nach der Rückkehr zu erneuten Anträgen führt. Unangemeldete Reisen können zu Rückforderungen unrechtmäßig bezogener Leistungen führen, wie Bors erläuterte.
Der neue Asyllandesrat Martin Antauer hat seit dem 1. September 2025 eine zusätzliche Meldefrist eingeführt. Diese Maßnahme soll ein klares Signal an all jene senden, die das Sozialsystem missbrauchen möchten. Die Einführung der Sachleistungskarte im Jahr 2024 stellt einen weiteren Meilenstein dar. Sie verhindert den Missbrauch von Geldleistungen, die zuvor häufig für Alkohol, Tabak oder Überweisungen ins Ausland genutzt wurden.
Bors betonte, dass diese Maßnahmen dazu beitragen, das soziale Gleichgewicht zu wahren und den Fokus auf die Bedürfnisse der einheimischen Bevölkerung zu legen. Die FPÖ steht für eine Politik, die die Interessen der österreichischen Bürger in den Mittelpunkt stellt.
Für viele Bürger Niederösterreichs bedeuten diese Maßnahmen eine Entlastung. Die Reduzierung der Zahl der Grundversorgten sorgt dafür, dass mehr Ressourcen für die einheimische Bevölkerung zur Verfügung stehen. Dies betrifft insbesondere Familien, die unter der steigenden Inflation leiden, Pensionisten, die mit finanziellen Engpässen zu kämpfen haben, und junge Menschen, die nach bezahlbarem Wohnraum suchen.
Die aktuellen Entwicklungen in der Asylpolitik Niederösterreichs könnten als Modell für andere Bundesländer dienen. Die FPÖ plant, die Wirksamkeit der eingeführten Maßnahmen kontinuierlich zu überwachen und bei Bedarf anzupassen. Ziel ist es, ein Gleichgewicht zwischen humanitärer Verantwortung und den Bedürfnissen der eigenen Bevölkerung zu finden.
Experten sehen in den Maßnahmen der FPÖ einen Schritt in die richtige Richtung, um das Asylsystem zu stabilisieren und den sozialen Frieden zu wahren. Die kommenden Jahre werden zeigen, ob diese Politik nachhaltig erfolgreich sein wird.
Die vollständige Pressemitteilung kann auf der Website der Freiheitlichen Partei Österreichs eingesehen werden.