Moers - Moers, 12. September 2024 – Die kürzlich abgeschlossene Kampagne Hilferufe der Straßentiere hat eindrucksvolle Ergebnisse erzielt und damit ein starkes Zeichen gegen das umstrittene „Straßentiergesetz“ der türkischen Regierungspartei AKP gesetzt. Mit einer Gesamtsumme von 164.000 Euro konnte
Moers, 12. September 2024 – Die kürzlich abgeschlossene Kampagne Hilferufe der Straßentiere hat eindrucksvolle Ergebnisse erzielt und damit ein starkes Zeichen gegen das umstrittene „Straßentiergesetz“ der türkischen Regierungspartei AKP gesetzt.
Mit einer Gesamtsumme von 164.000 Euro konnte der Bau von Notunterkünften und zusätzlichen Gehegen zur Unterbringung der Straßentiere in der Türkei unterstützt werden. Zudem wurden 288.900 Kilogramm Hunde- und Katzenfutter in die betroffenen Regionen geliefert, um von der Straße gerettete Tiere sicher zu versorgen. Darüber hinaus hat VETO, die Vereinigung europäischer Tierschutzorganisationen, 134.000 Euro für medizinische Versorgung und Kastrationen bereitgestellt. 17 Tierschutzvereine und deren private Helfer:innen in der Türkei können nun – dank der großen Hilfsbereitschaft aus Deutschland – Straßentiere retten, versorgen und zu einer nachhaltigen Lösung der Situation in der Türkei beitragen.
Widerstand gegen das Straßentiergesetz
Die internationale Empörung über das neue Gesetz, das die Tötung von Straßenhunden in der Türkei vorschreibt, hat die Aufmerksamkeit auf die dringende Notwendigkeit gelenkt, alternative und humane Lösungen für das Problem der Straßentiere zu finden. VETO hat diesen Umstand zum Anlass genommen, um mit der Kampagne Hilferufe der Straßentiere auf die Situation aufmerksam zu machen und langfristige Veränderungen zu fördern. Mit Spendenaufrufen, einem starken Netzwerk sowie einer Petition gegen die Tötung der Hunde stellte sich VETO erneut auf die Seite derer, die nicht für sich selbst sprechen können.
Starke Beteiligung der Öffentlichkeit
Besonders hervorzuheben ist die starke Beteiligung der Öffentlichkeit. Über 105.000 Menschen haben die Petition unterschrieben, die einen sofortigen Stopp der Tötungen von Hunden fordert. Dies verdeutlicht das große Engagement und die Solidarität der internationalen Gemeinschaft.
„Durch unsere Notfallhilfe in der Türkei konnten wir gemeinsam mit den uns angeschlossenen Vereinen etlichen Straßentieren das Leben retten. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, Tierschützende in akuter Not zu unterstützen und für humane Lösungen im Umgang mit Straßentieren einzustehen“, erklärt Marco van Dré, Geschäftsführer von VETO.
Die beeindruckenden Ergebnisse der Spendenaktion zeigen, dass es möglich ist, durch gemeinsames Handeln eine bedeutende Veränderung herbeizuführen. VETO wird auch weiterhin für die Rechte und das Wohlbefinden von Straßentieren kämpfen.