Ein dramatischer Vorfall erschütterte Kärnten im Jahr 2023: Nach einer langen Regenperiode gab eine zehn Meter hohe Böschung nach und rutschte ab. Die Erdmasse krachte direkt in das Wohnhaus eines Kärntner Ehepaars und hinterließ ein acht Meter breites Loch in der Hausmauer. Der Schaden wurde von ei
Ein dramatischer Vorfall erschütterte Kärnten im Jahr 2023: Nach einer langen Regenperiode gab eine zehn Meter hohe Böschung nach und rutschte ab. Die Erdmasse krachte direkt in das Wohnhaus eines Kärntner Ehepaars und hinterließ ein acht Meter breites Loch in der Hausmauer. Der Schaden wurde von einem Sachverständigen auf rund 135.000 Euro geschätzt. Doch die Versicherung zahlte nur 35.000 Euro und stellte sich taub für weitere Anfragen. Diese Geschichte zeigt, wie wichtig es ist, starke Partner wie die Arbeiterkammer an seiner Seite zu haben. Am 4. Dezember 2025 wurde bekannt, dass die Arbeiterkammer Kärnten nach zähen Verhandlungen 86.000 Euro für den betroffenen 86-jährigen Mann erkämpfen konnte.
Im Jahr 2023, nach einer ungewöhnlich langen Regenperiode, ereignete sich in Kärnten ein Erdrutsch, der das Leben eines älteren Ehepaars dramatisch veränderte. Die Böschung, die sich direkt hinter ihrem Wohnhaus befand, gab nach und verursachte erheblichen Schaden. Der Sachverständige der Versicherung schätzte den Schaden auf 135.000 Euro, eine Summe, die für die Betroffenen existenzbedrohend war.
Die Versicherung des Ehepaars überwies nach dem Vorfall lediglich 35.000 Euro, was bei weitem nicht ausreichte, um die Schäden zu beheben. Mehrere Versuche des Ehepaars, eine Klärung oder Rückmeldung von der Versicherung zu erhalten, blieben erfolglos. Dieser Fall ist ein typisches Beispiel für die Herausforderungen, denen sich viele Versicherungsnehmer gegenübersehen, wenn es um die Regulierung von Schadensfällen geht.
Im Jahr 2024 wandte sich der 86-jährige Mann an den Konsumentenschutz der Arbeiterkammer Kärnten. Die Expert:innen der AK setzten sich direkt mit der Versicherung in Verbindung und forderten eine korrekte Regulierung des Schadens. Die Verhandlungen waren intensiv und erstreckten sich über mehrere Monate. Schließlich konnte eine Schadensablöse von 86.000 Euro erzielt werden.
Die Regulierung von Versicherungsschäden hat sich in den letzten Jahrzehnten erheblich verändert. In den 1990er Jahren waren Versicherungen oft unreguliert und Kunden hatten wenig Schutz. Mit der Einführung strengerer Regulierungen und der Etablierung von Konsumentenschutzorganisationen wie der Arbeiterkammer hat sich die Situation für Versicherungsnehmer verbessert. Dennoch gibt es immer noch Fälle, in denen Versicherungen versuchen, die Zahlungen zu minimieren.
In Deutschland und der Schweiz sind die Regulierungen ähnlich streng wie in Österreich. Auch dort gibt es Organisationen, die sich für die Rechte der Konsumenten einsetzen. In der Schweiz sind die Versicherungsbedingungen oft klarer formuliert, was zu weniger Streitfällen führt. In Deutschland hingegen gibt es eine Vielzahl von Versicherungen, die unterschiedliche Ansätze zur Schadensregulierung verfolgen.
Für das betroffene Ehepaar in Kärnten war die Unterstützung der Arbeiterkammer von unschätzbarem Wert. Ohne diese Hilfe hätten sie die finanziellen Belastungen nicht bewältigen können. Der Fall zeigt, wie wichtig es ist, in schwierigen Situationen einen starken Partner zu haben. Die Arbeiterkammer bietet diesen Service kostenlos an und setzt sich mit Nachdruck für faire Lösungen ein.
Der Schaden wurde auf 135.000 Euro geschätzt. Die Versicherung zahlte zunächst nur 35.000 Euro. Nach Verhandlungen durch die Arbeiterkammer wurden weitere 86.000 Euro gezahlt. Diese Zahlen verdeutlichen die Diskrepanz zwischen der Schadensbewertung und der tatsächlichen Zahlung durch die Versicherung.
In Zukunft wird es entscheidend sein, dass Versicherungen transparenter arbeiten und die Rechte der Konsumenten stärker berücksichtigt werden. Die Arbeiterkammer plant, ihre Dienstleistungen weiter auszubauen, um noch mehr Betroffenen helfen zu können. Auch die Politik ist gefordert, die Rahmenbedingungen für Versicherungen zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen, um solche Fälle in Zukunft zu verhindern.
Der Fall in Kärnten zeigt, dass es möglich ist, auch gegen große Versicherungskonzerne erfolgreich zu sein, wenn man die richtigen Partner an seiner Seite hat. Die Arbeiterkammer hat bewiesen, dass sie in der Lage ist, auch festgefahrene Situationen zu lösen und den Betroffenen zu ihrem Recht zu verhelfen.
Der Fall des Kärntner Ehepaars ist ein eindrucksvolles Beispiel für die Herausforderungen, die Versicherungsnehmer in Österreich bewältigen müssen. Dank der Unterstützung der Arbeiterkammer konnte eine faire Lösung gefunden werden. Es bleibt zu hoffen, dass dieser Fall ein Umdenken bei Versicherungen bewirkt und die Rechte der Konsumenten gestärkt werden. Weitere Informationen zu ähnlichen Fällen und den Dienstleistungen der Arbeiterkammer finden Sie auf deren Webseite.