WABAG baut Erweiterung des Wasserwerks Donauinsel in Wien
VA TECH WABAG liefert GU‑T‑Leistungen für Verfahrenstechnik, Elektrotechnik und Gebäudetechnik; Anlage bis 2030, bis 1.000 l/s
VA TECH WABAG realisiert die Erweiterung des Wasserwerks Donauinsel in Wien als Generalunternehmer; Neubau schafft Reserve von bis zu 1.000 l/s und ist Teil der Strategie „Wiener Wasser 2050“.
Die VA TECH WABAG GmbH mit Sitz in Wien übernimmt die Generalunternehmerleistungen für das Zukunftsprojekt „Erweiterung Wasserwerk Donauinsel“ (EWD) der Stadt Wien – Wiener Wasser. Als Generalunternehmer für Verfahrenstechnik, Elektrotechnik und Gebäudetechnik (GU‑T) ist WABAG laut Aussendung für Engineering, Lieferung, Montage und Inbetriebnahme der technischen Ausrüstung der neuen Anlage verantwortlich.
Mit dem Ausbau des Wasserwerks Donauinsel will Wiener Wasser eine zusätzliche und leistungsfähige Versorgungsreserve schaffen. Die Stadt Wien versorgt nach Angaben der Aussendung 2 Millionen Menschen täglich mit Trinkwasser; die neue Anlage auf der Donauinsel zwischen Nordbrücke und Steinitzsteg wird mit einer Ausbauleistung von bis zu 1.000 Litern pro Sekunde zu den größten und modernsten Trinkwasseraufbereitungsanlagen Österreichs zählen. Die Arbeiten werden umgehend gestartet, die Fertigstellung ist bis 2030 geplant.
Die Erweiterung des Wasserwerks Donauinsel im Überblick
Das Projekt „Erweiterung Wasserwerk Donauinsel“ (EWD) ist ein Vorhaben der Stadt Wien – Wiener Wasser und entsteht an einem Abschnitt der Donauinsel zwischen Nordbrücke und Steinitzsteg. Die Anlage ist laut Mitteilung als mehrstufige Trinkwasseraufbereitungsanlage konzipiert und soll als zusätzliche Versorgungsreserve dienen.
VA TECH WABAG steuert das Vorhaben von seinem Wiener Stammsitz aus. In der Aussendung betont das Unternehmen, internationale Wasserprojekte umzusetzen und diese weltweit erprobte Kompetenz nun in ein Schlüsselprojekt für die eigene Stadt einzubringen. Die Verantwortung als Generalunternehmer umfasst die genannten technischen Gewerke über alle Projektphasen hinweg.
Modernste Aufbereitungstechnik – inspiriert von der Natur
Die neue Anlage nutzt nach Angaben der Aussendung ein mehrstufiges Aufbereitungsverfahren und bezieht als Rohwasser Grundwasser aus 17 Brunnen in den Schutzgebieten Donauinsel und Nußdorf. Das Rohwasser durchläuft demnach eine Abfolge von Sauerstoff‑Belüftung, Grobfilter, Feinfilter sowie abschließend eine UV‑Desinfektion.
Das Verfahren orientiert sich laut Mitteilung an den natürlichen Filtrationsprozessen, die das alpine Hochquellwasser reinigen, technisch optimiert und auf Grundwasser ausgelegt. Natürliche Filtration beschreibt dabei grundsätzlich die Reinigung von Wasser durch Schichten von Boden und Gestein, wobei Partikel und bestimmte Stoffe zurückgehalten werden; die technische Nachbildung dieser Prozesse dient der Ergänzung und Verstärkung der vorhandenen Rohwasserqualität.
Grobfilter und Feinfilter übernehmen dabei unterschiedliche Funktionen: Grobfilter entfernen größere Feststoffe und grobe Trübteile, Feinfilter reduzieren kleinere Partikel und tragen zur Klarheit des Wassers bei. Die abschließende UV‑Desinfektion wirkt als physikalische Maßnahme zur Inaktivierung von Mikroorganismen nach der Filtration, bevor das aufbereitete Wasser in die Versorgung eingespeist wird.
Welche Bedeutung hat die Ausbauleistung von bis zu 1.000 Litern pro Sekunde?
Die in der Aussendung genannte Ausbauleistung von bis zu 1.000 Litern pro Sekunde positioniert die Anlage unter den größten Trinkwasseraufbereitungsanlagen in Österreich. Die Mitteilung stellt heraus, dass die Anlage damit eine zusätzliche, leistungsstarke Versorgungsreserve für die Trinkwasserversorgung Wiens schafft.
Die Aussendung nennt konkrete Situationen, in denen diese Reserve eingesetzt werden soll: Spitzenverbrauch, Hitzeperioden oder Wartungsarbeiten an den Hochquellenleitungen. Unter Spitzenverbrauch versteht die Mitteilung Zeiten erhöhter Nachfrage im Versorgungsnetz; Hitzeperioden werden als Szenarien genannt, in denen der Wasserbedarf steigen kann. Bei Wartungsarbeiten an vorhandenen Leitungen dient die Reserve laut Aussendung als Ausgleichsmöglichkeit, wenn Teilbereiche der bestehenden Infrastruktur vorübergehend weniger Kapazität bereitstellen.
Begriffe erklärt: GU‑T, Verfahrenstechnik, UV‑Desinfektion, Grundwasser und Hochquellenleitungen
Generalunternehmerleistungen (GU‑T)
Als Generalunternehmer für Verfahrenstechnik, Elektrotechnik und Gebäudetechnik (GU‑T) übernimmt VA TECH WABAG laut Aussendung das Engineering sowie die Lieferung, Montage und Inbetriebnahme der technischen Ausrüstung. GU‑T bedeutet in diesem Kontext, dass ein Unternehmen die Gesamtverantwortung für die genannten technischen Gewerke trägt und die Schnittstellenkoordination zwischen einzelnen technischen Bereichen übernimmt.
Verfahrenstechnik
Der Begriff Verfahrenstechnik bezieht sich auf die technischen Prozesse und Abläufe zur Aufbereitung von Wasser, etwa Belüftung, Filtration und Desinfektion. In der Aussendung ist WABAG als Verantwortlicher für das Verfahrenstechnik‑Engineering genannt; dieses umfasst Planung, Auslegung und Umsetzung der prozesstechnischen Anlagen und Abläufe.
UV‑Desinfektion
UV‑Desinfektion ist in der Aussendung als abschließender Schritt der Aufbereitung genannt. Dabei handelt es sich um eine physikalische Desinfektion mittels ultravioletter Strahlung, die nach der Filtration als letzte Stufe eingesetzt wird, um Mikroorganismen zu inaktivieren, ohne chemische Zusatzstoffe einzusetzen.
Grundwasser
Die Anlage nutzt Grundwasser aus 17 Brunnen in den Schutzgebieten Donauinsel und Nußdorf, wie in der Mitteilung angegeben. Grundwasser bezeichnet dabei das im Untergrund verfügbare Wasser, das als Rohwasserquelle für Aufbereitungsanlagen dient und dessen Qualität und Menge für die Planung technischer Maßnahmen maßgeblich sind.
Hochquellenleitungen
Hochquellenleitungen werden in der Aussendung als Teil der bestehenden Versorgungsinfrastruktur genannt, bei deren Wartungsarbeiten die neue Anlage als Reserve dienen soll. Der Begriff beschreibt Leitungen, die Wasser aus höher gelegenen Quellen in das Versorgungsnetz transportieren und damit zentrale Elemente der Versorgungskette darstellen.
Was das Projekt für Wien bedeutet
In der Aussendung wird die Erweiterung als Beitrag zur langfristigen Absicherung der Wiener Trinkwasserversorgung bezeichnet. Konkret soll die Anlage als Reserve bei Spitzenverbrauch, Hitzeperioden oder Wartungsarbeiten zur Verfügung stehen; die Stadt Wien gibt an, täglich 2 Millionen Menschen mit Trinkwasser zu versorgen.
Die Mitteilung verortet das Projekt zudem im strategischen Rahmen der Stadt: Die Erweiterung des Wasserwerks Donauinsel wird als ein zentraler Baustein der Strategie „Wiener Wasser 2050“ bezeichnet, mit der sich die Stadt Wien auf Herausforderungen durch Bevölkerungswachstum und Klimawandel vorbereitet. VA TECH WABAG weist in der Aussendung darauf hin, dass mit dem Ausbau die international erprobte Kompetenz des Unternehmens in ein Schlüsselprojekt für die eigene Stadt eingebracht werde und bezeichnet sich als Komplettanbieter für Trinkwasseraufbereitung mit strategischem Fokus auf Europa, insbesondere die DACH‑Region, sowie ausgewählte Wachstumsmärkte.
FAQ zur Erweiterung des Wasserwerks Donauinsel
Wer ist Auftraggeber des Projekts?
Die Aussendung nennt die Stadt Wien – Wiener Wasser als Initiator des Zukunftsprojekts „Erweiterung Wasserwerk Donauinsel“ (EWD). VA TECH WABAG wird darin als Generalunternehmer für die technischen Gewerke Verfahrenstechnik, Elektrotechnik und Gebäudetechnik genannt.
Welche Aufgaben übernimmt VA TECH WABAG als GU‑T?
VA TECH WABAG verantwortet laut Mitteilung das Engineering, die Lieferung, Montage und Inbetriebnahme der gesamten technischen Ausrüstung. Das umfasst die Verfahrenstechnik, Elektrotechnik und Gebäudetechnik der neuen Anlage sowie die Koordination der technischen Gewerke entlang des Projektverlaufs.
Wo wird die Anlage errichtet und welche Kapazität ist geplant?
Die neue Aufbereitungsanlage entsteht auf der Donauinsel zwischen Nordbrücke und Steinitzsteg. Die geplante Ausbauleistung beträgt bis zu 1.000 Litern pro Sekunde, womit die Anlage zu den größten und modernsten Trinkwasseraufbereitungsanlagen in Österreich zählen soll.
Welche Rohwasserquelle wird genutzt und wie wird das Wasser aufbereitet?
Als Rohwasser dient Grundwasser aus 17 Brunnen in den Schutzgebieten Donauinsel und Nußdorf. Das Wasser durchläuft laut Aussendung eine mehrstufige Behandlung: Sauerstoff‑Belüftung, Grobfilter, Feinfilter und abschließend UV‑Desinfektion.
Wann beginnen die Arbeiten und bis wann soll die Anlage fertig sein?
Die Mitteilung führt aus, dass die Arbeiten umgehend gestartet werden; die Anlage soll bis 2030 fertiggestellt werden. Weitere zeitliche Details oder Zwischenmeilensteine nennt die Aussendung nicht.
In welchem strategischen Kontext steht das Projekt?
Die Aussendung verweist auf die Strategie „Wiener Wasser 2050“. Die Erweiterung des Wasserwerks Donauinsel wird darin als zentraler Baustein genannt, um die Trinkwasserversorgung der Stadt mit Blick auf Bevölkerungswachstum und Klimawandel abzusichern.
Quellen und Kontakt
Quelle: VA TECH WABAG GmbH (Aussendung). Zitat aus der Mitteilung von Mahmut Gedek, Geschäftsführer der VA TECH WABAG GmbH & CEO WABAG Europe Group: "Von Wien aus setzen wir Wasserprojekte in aller Welt um. Dass diese Kompetenz nun einem Schlüsselprojekt in unserer eigenen Stadt zugutekommt, hat für uns eine besondere Bedeutung. Wir danken der Stadt Wien– Wiener Wasser für das entgegengebrachte Vertrauen. Die Erweiterung des Wasserwerks Donauinsel ist ein strategisch wichtiges Infrastrukturprojekt für die langfristige Versorgungssicherheit der Bundeshauptstadt. Wir sind stolz, unser technologisches Know‑how als Partner von Wiener Wasser in dieses Projekt einbringen zu dürfen."
Kontakt laut Aussendung: VA TECH WABAG GmbH, Mag.(FH) Helma Hakala, Telefon: 066461504100, E‑Mail: Helma.hakala [at] wabag.com.
KI-bearbeitet. Dieser Beitrag wurde KI-gestützt auf Basis fremder Quellen erstellt und gibt deren Originaltext nicht unverändert wieder. Er wurde vor der Veröffentlichung nicht von einem Menschen geprüft. Für diese Fassung verantwortlich: AdSimple GmbH.
Grundlage: Presseaussendung von VA TECH WABAG GmbH, verbreitet über APA-OTS. Originalfassung: www.ots.at
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