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Transformator-Tausch im UW Malta: Neuer 220/110-kV-Trafo

Ein 290-Tonner aus Weiz wurde nach Spittal transportiert – Inbetriebnahme von RHU2 Ende November 2026 geplant

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Aussender: Austrian Power Grid AG
1. September 2026

Ein 81-Meter-Schwertransporter brachte den neuen 220/110-kV-Transformator RHU2 ins Umspannwerk Malta. Aufbau und Prüfungen laufen, Inbetriebnahme Ende November 2026.

Montagabend rollte ein 81-Meter-langer Spezial-Schwertransporter mit einem neuen Großtransformator von Spittal zum Umspannwerk (UW) Malta. Die Maschine RHU2, gefertigt im Siemens Energy-Werk in Weiz, wiegt knapp 290 Tonnen und soll nach Montage und Prüfungen Ende November 2026 in Betrieb genommen werden.

Der Transport ist Teil des Trafotausch-Projektes der Austrian Power Grid (APG). Laut Aussendung ist RHU2 der erste von zwei 220/110-kV-Regelhauptumspannern, die das UW Malta in den kommenden Monaten erneuern werden. Der zweite Transformator, RHU1, ist für das kommende Jahr zum Austausch vorgesehen.

Transformator-Tausch im UW Malta im Überblick

Der gelieferte Transformator RHU2 hat nach Angaben der APG eine Länge von knapp 13 Metern, eine Breite von vier Metern und eine Höhe von 4,6 Metern. Auf dem Transport wog das Aggregat knapp 290 Tonnen; nach der Fertigstellung im UW Malta steigt das Gewicht auf rund 397 Tonnen.

Die neuen Geräte sind laut APG 220/110-kV-Regelhauptumspanner mit einer Nennleistung von jeweils 270 Megavolt-Ampere. RHU2 ersetzt einen alten, bereits störanfälligen Transformator, dessen Austausch dem Unternehmen zufolge zur Aufrechterhaltung der Versorgungssicherheit notwendig ist. Die APG nennt als Etappen Aufbauarbeiten vor Ort ab Mittwoch, 2. September, technische Prüfungen und die Inbetriebnahme Ende November 2026.

Transport und Montage des neuen RHU2

Der Transport des RHU2 begann demnach mit der Anlieferung per Schiene vom Siemens Energy-Werk in Weiz zum Bahnhof in Spittal. Dort erfolgte das Verladen von den Schienen auf einen Spezial-Schwerlastwagen mit Tragschnabelbrücke, zwei Zugmaschinen mit je 600 PS und insgesamt 32 Achsen.

Die dreistündige Fahrt stellte das Transportteam besonders bis zur Stadtausfahrt von Spittal vor Herausforderungen. Temporärer Abbau zahlreicher Verkehrsschilder, das „falsche“ Einfahren in einen Kreisverkehr über die Gegenfahrbahn sowie das Aufdrehen und 90-Grad-Verschwenken einer Ampel in der Tirolerstraße gehörten zur operativen Vorgehensweise, um den 81-Meter-langen Transport durch Engstellen zu manövrieren. Nach Angaben der APG beginnen die Aufbauarbeiten unmittelbar vor Beginn der Inbetriebnahmevorbereitung.

Wie APG, KNG, VHP und Siemens Energy in der Aktion zusammenarbeiten

Nach den Angaben in der Aussendung ist die APG als Betreiber des Übertragungsnetzes Initiator und Auftraggeber des Trafotausch-Projekts. APG beschreibt sich in der Mitteilung als unabhängiger Übertragungsnetzbetreiber, der die sichere Stromversorgung Österreichs verantwortet und sein Netz mit einem Team von rund 1.000 Spezialisten betreibt und instand hält.

Die Transformatoren stammen laut Mitteilung aus dem Siemens Energy-Werk in Weiz; der Transport und die Montage erfolgen in Abstimmung mit dem Projektteam der APG unter Leitung von Projektleiter Wolfgang Ranninger. Die APG benennt zudem die Kärnten Netz GmbH (KNG) als Betreiber des 110-kV-Verteilnetzes, das über das UW Malta mit dem österreichweiten Übertragungsnetz verbunden wird. In der Aussendung werden auch die Kraftwerksgruppe Malta der Verbund Hydro Power GmbH (VHP) und Kelag als über die Schaltanlagen eingebundene Kraftwerksbetreiber genannt.

Die Rolle des Umspannwerks Malta in Kärnten

Die APG beschreibt das UW Malta in der Aussendung als „wesentlichen Abstützungspunkt“ für die regionale Netzabstützung des 110-kV-Verteilnetzes der Kärnten Netz GmbH im Oberkärntner Raum. Die 220-kV-Schaltanlage des Umspannwerks dient der Einbindung der Kraftwerksgruppe Malta der Verbund Hydro Power GmbH sowie der Verbindung zum 110-kV-Verteilnetz der KNG über die beiden Regelhauptumspanner RHU1 und RHU2.

Über die 110-kV-Schaltanlage werde laut APG das 110-kV-Verteilnetz der KNG weitere Kraftwerke der VHP und Kelag einbinden. Damit nimmt das UW Malta eine Funktion als Schnittstelle zwischen Übertragungsnetz und regionalem Verteilnetz ein, wie es in der Mitteilung ausgeführt wird.

Derzeit drei Netzabstützungen in Kärnten

In der Aussendung nennt die APG drei 220/110-kV-Netzabstützungen in Kärnten: die APG-Umspannwerke Malta und Obersielach sowie das APG/KNG-Umspannwerk Villach. Diese Stellen verbinden das österreichweite Übertragungsnetz der APG mit dem Verteilnetz der KNG, das den Strom direkt zu Haushalten und Betrieben bringt.

Begriffe erklärt: 220/110 kV, Regelhauptumspanner, Netzabstützung, Schaltanlage, Tragschnabelbrücke

220/110 kV: Die Bezeichnung gibt im Originaltext die Spannungsstufen an, zwischen denen die Transformatoren im UW Malta übersetzen. In der Aussendung sind die neuen Regelhauptumspanner als 220/110-kV-Geräte mit jeweils 270 Megavolt-Ampere Nennleistung bezeichnet.

Regelhauptumspanner: RHU1 und RHU2 werden in der Mitteilung als zentrale Transformatoren des Umspannwerks bezeichnet. APG nennt für die neuen Geräte jeweils 270 Megavolt-Ampere Leistung, wodurch die Umspannstation die Spannungsstufen zwischen Übertragungs- und Verteilnetz handhabt.

Netzabstützung: Mit diesem Begriff beschreibt die APG die Funktion des UW Malta, über das die Versorgung des regionalen 110-kV-Verteilnetzes der Kärnten Netz GmbH unterstützt wird. In der Aussendung wird das UW Malta explizit als Abstützungspunkt für den Oberkärntner Raum genannt.

Schaltanlage: Die 220-kV-Schaltanlage des Umspannwerks Malta dient laut APG der Einbindung der Kraftwerksgruppe Malta der Verbund Hydro Power GmbH und der Verbindung zu weiteren Kraftwerken über die 110-kV-Schaltanlage.

Tragschnabelbrücke und Schwertransport: Der Text nennt die Verladung des Trafos auf einen Spezial-Schwerlastwagen mit Tragschnabelbrücke, zwei Zugmaschinen (je 600 PS) und insgesamt 32 Achsen. Diese Kombination wird in der Mitteilung als Teil des eingesetzten Transportequipments beschrieben, um das hohe Gewicht und die Dimensionen des Transformators während der Überführung zu verteilen und zu manövrieren.

Zeitplan und weitere Schritte bis zur Inbetriebnahme

Die APG nennt konkrete Etappen: Ab Mittwoch, 2. September, beginnen vor Ort umfangreiche Aufbauarbeiten. Anschließend sind die erforderlichen technischen Prüfungen vorgesehen; die Inbetriebnahme des neuen RHU2 ist laut Aussendung für Ende November 2026 terminiert.

Der zweite Transformator, RHU1, soll nach Angaben der APG im kommenden Jahr getauscht werden. Weitere technische oder organisatorische Details zum Austauschprozess, zu möglichen Auswirkungen während der Montage oder zu genehmigungsrechtlichen Abläufen nennt die Aussendung nicht, verweist aber auf die bereits laufenden Vorbereitungen und Prüfungen.

Was sich durch den Austausch konkret ändert

Nach APG-Angaben werden die bestehenden 220/110-kV-Regelhauptumspanner RHU1 und RHU2, die 50 bzw. 48 Jahre alt sind, gegen zwei neue Transformatoren mit jeweils 270 Megavolt-Ampere Leistung ersetzt. Damit sind in der Aussendung die technischen Daten des Ersatzes dokumentiert.

Die APG macht in der Mitteilung zudem Angaben zu ihrem Netzbetrieb und zu Investitionsvolumina: Das APG-Netz erstreckt sich laut Aussendung auf eine Trassenlänge von etwa 3.500 km, die das Unternehmen mit einem Team von rund 1.000 Spezialisten betreibt. Für 2026 nennt die APG Investitionen in Höhe von 680 Millionen Euro und weist auf eine bis 2034 geplante Investitionssumme von rund 9 Milliarden Euro hin. Außerdem vermerkt die APG, dass die Versorgungssicherheit auch 2025 bei 99,99 Prozent lag.

FAQ zum Trafo-Tausch im UW Malta

Welcher Transformator wurde geliefert?

Geliefert wurde der Großtransformator RHU2 aus dem Siemens Energy-Werk in Weiz. Die APG gibt die Abmessungen mit knapp 13 Metern Länge, vier Metern Breite und 4,6 Metern Höhe an; das Transportgewicht lag bei knapp 290 Tonnen und das Endgewicht nach Montage wird mit rund 397 Tonnen angegeben.

Wie wurde der Transport durchgeführt?

Der Trafo wurde laut Mitteilung über das Schienennetz nach Spittal gebracht und dort auf einen Spezial-Schwerlastwagen mit Tragschnabelbrücke, zwei 600-PS-Zugmaschinen und insgesamt 32 Achsen verladen. Die dreistündige Fahrt erforderte nach APG-Angaben temporäre Maßnahmen wie den Abbau von Verkehrsschildern und spezielle Fahrmanöver durch Kreisverkehre.

Warum werden die Transformatoren ausgetauscht?

Projektleiter Wolfgang Ranninger wird in der Aussendung mit den Worten zitiert, die beiden Transformatoren im UW Malta seien 50 bzw. 48 Jahre alt und „am Ende ihrer Lebensdauer angelangt.“ Aus diesem Grund sollen die bestehenden RHU1 und RHU2 gegen neue Transformatoren mit jeweils 270 Megavolt-Ampere Leistung ersetzt werden.

Wann wird RHU2 in Betrieb genommen?

Nach Angaben der APG beginnen am Mittwoch, 2. September, die Aufbauarbeiten vor Ort; anschließend sollen die erforderlichen technischen Prüfungen folgen. Die Inbetriebnahme von RHU2 ist laut Aussendung für Ende November 2026 vorgesehen.

Wie ist das UW Malta in das regionale Netz eingebunden?

Die APG beschreibt die 220-kV-Schaltanlage des Umspannwerks Malta als Einbindungspunkt für die Kraftwerksgruppe Malta der Verbund Hydro Power GmbH (VHP) sowie als Abstützungspunkt für das 110-kV-Verteilnetz der Kärnten Netz GmbH (KNG). Über die 110-kV-Schaltanlage werde zudem das 110-kV-Verteilnetz der KNG weitere Kraftwerke der VHP und Kelag einbinden.

Gibt es weitere Netzabstützungen in Kärnten?

Die Aussendung nennt drei 220/110-kV-Netzabstützungen in Kärnten: die APG-Umspannwerke Malta und Obersielach sowie das APG/KNG-Umspannwerk Villach. Diese Punkte verbinden das österreichweite Übertragungsnetz der APG mit dem regionalen Verteilnetz der KNG.

Quellen und Kontakt

Quelle: Austrian Power Grid AG (Aussendung)

Kontakt APG: Mag. Verena Polzer, Telefon: +43 664 88 66 5264, E-Mail: verena.polzer [at] apg.at

https://www.apg.at

KI-bearbeitet. Dieser Beitrag wurde KI-gestützt auf Basis fremder Quellen erstellt und gibt deren Originaltext nicht unverändert wieder. Er wurde vor der Veröffentlichung nicht von einem Menschen geprüft. Für diese Fassung verantwortlich: AdSimple GmbH.

Grundlage: Presseaussendung von Austrian Power Grid AG, verbreitet über APA-OTS. Originalfassung: www.ots.at

Der Text wurde gegenüber der Originalaussendung bearbeitet. Die inhaltliche Verantwortung für die Originalfassung liegt beim Aussender, für diese bearbeitete Fassung bei AdSimple GmbH. (C) Copyright APA-Comm GmbH und der jeweilige Aussender.

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