Bildung

PH Tirol und UMIT TIROL starten Master Lernförderung

Außerordentliches Masterstudium „Spezifische Lernförderung und Beratung“ beginnt im Oktober 2026 und richtet sich an fachlich vorgebildete Fachleute

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Aussender: UMIT TIROL - Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften und -technologie
31. August 2026

PH Tirol und UMIT TIROL unterzeichnen Kooperation: Neuer Master qualifiziert Fachleute für Legasthenie, Dyskalkulie, ADHS und Autismus ab Herbst 2026.

Die Rektorin der Pädagogischen Hochschule Tirol (PH Tirol) Regine Mathies und die Rektorin der Privatuniversität UMIT TIROL Margit Raich haben einen Kooperationsvertrag für ein gemeinsames Masterstudium unterzeichnet. Mit der Vereinbarung geben die beiden Hochschulen den Startschuss für das außerordentliche Masterstudium „Spezifische Lernförderung und Beratung“.

Die Kooperation ist nach Angaben der Hochschulen die erste strategische Partnerschaft zwischen PH Tirol und UMIT TIROL. Beide Institutionen kündigen an, strukturelle, organisatorische und fachliche Ressourcen zu bündeln, um das Studienangebot gemeinsam bereitzustellen. Das Studium soll im Oktober 2026 erstmals in Österreich angeboten werden.

PH Tirol und UMIT TIROL: Kooperation und Masterstudium im Überblick

Die Hochschulen nennen die gemeinsame Vereinbarung einen strategischen Schritt, mit dem Expertise beider Einrichtungen zusammengeführt werden soll. Bei der Unterzeichnung des Vertrags standen Rektorin Regine Mathies von der PH Tirol und Rektorin Margit Raich von der Privatuniversität UMIT TIROL als Unterzeichnerinnen der Vereinbarung.

Das außerordentliche Masterstudium „Spezifische Lernförderung und Beratung“ ist laut Mitteilung auf fachlich vorgebildete Personen ausgerichtet. Ziel der Kooperation ist es, diese Personen für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen auszubilden, die beim Erwerb von Lese-, Rechtschreib- oder numerisch-rechnerischen Fertigkeiten besondere Schwierigkeiten zeigen oder Unterstützung bei Aufmerksamkeitsschwierigkeiten und Verhaltensauffälligkeiten benötigen.

Die Hochschulen betonen, dass die Kooperation sowohl organisatorische als auch fachliche Elemente umfasse. Konkrete Lehrpläne, Zugangsvoraussetzungen im Detail oder Angaben zu Studiengebühren sind in der Aussendung nicht genannt.

Hoher Bedarf in Österreich: Zahlen aus dem Nationalen Bildungsbericht

In der Aussendung verweisen die Hochschulen auf den Nationalen Bildungsbericht 2018 und 2021. Dort werde ausgeführt, dass rund zehn Prozent der Kinder in Österreich aufgrund von Lernschwierigkeiten am Ende der Volksschule unzureichende Kenntnisse in Mathematik und Deutsch aufweisen.

Vor diesem Hintergrund argumentieren die Hochschulen, dass jeder zehnte Jugendliche Gefahr laufe, nicht in vollem Umfang an Wirtschaft und Gesellschaft teilhaben zu können. In der Mitteilung wird ausgeführt, dass diese Situation neben psychischen und materiellen Problemen der Betroffenen auch „erhebliche volkswirtschaftliche Folgekosten“ nach sich ziehen könne, etwa durch fehlende Fachkräfte.

Die Hochschulen sehen darin eine zentrale Rolle der Schulen und verweisen zugleich auf das Bestreben des Bildungsministeriums, multiprofessionelle Teams an Schulen zu etablieren. Das Studium soll nach Aussage der Aussendung dazu beitragen, Fachkräfte für solche Teams auszubilden.

Inhalt, Zielgruppen und Dauer des Masterstudiums „Spezifische Lernförderung und Beratung“

Laut Mitteilung richtet sich das Masterstudium nicht nur an Lehrer und Pädagogen, sondern ausdrücklich auch an Psychologen, Ergotherapeuten, Logopäden und Personen in nahestehenden Berufen, die bisher nicht ohne Weiteres im Schulraum tätig sein konnten. Damit soll eine recht breite Zielgruppe fachlich vorgebildeter Interessenten angesprochen werden.

Das Studium ist als außerordentliches Masterstudium angelegt und hat eine Regelstudiendauer von sechs Semestern. Ziel sei die Vorbereitung von Fachleuten für die Arbeit in den Bereichen Legasthenie, Dyskalkulie, ADHS und Autismus sowie die Bereitstellung von Personal für multiprofessionelle Teams an Schulen.

In der Aussendung sind keine Angaben zu ECTS-Punkten, konkreten Modulen, Prüfungsformen oder Zulassungsverfahren enthalten. Die Hochschulen beschreiben die Zielrichtung und die Zielgruppen, nicht jedoch die administrativen Details der Durchführung.

Wortlaut der Rektorinnen zur strategischen Partnerschaft

In der Mitteilung heißt es wörtlich: „Mit dem Studium ‚Spezifische Lernförderung und Beratung‘ decken wir einerseits einen spezifischen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bedarf, andererseits ermöglichen Absolvent:innen auch eine Entlastung und Qualitätssteigerung im Unterricht: Lehrpersonen können sich vermehrt auf ihr Kerngeschäft konzentrieren, während Kinder mit entsprechendem Bedarf individuell und gezielt von hochqualifizierten Fachleuten gefördert werden. Präventiv können somit perspektivisch auch Folgekosten für Wirtschaft, Gesundheit und Gesellschaft vermieden werden.“

Die Rektorinnen fügen der Aussendung zufolge hinzu: „Das gemeinsame Studium markiert den Beginn einer strategischen Partnerschaft, die vielversprechend ist, kann doch die Expertise beider Hochschulen ideal gebündelt werden.“

Begriffserklärungen: Legasthenie, Dyskalkulie, ADHS, Autismus und außerordentliches Masterstudium

Legasthenie: In der Mitteilung wird Legasthenie als ein Bereich genannt, für den das Studium Fachleute ausbildet. Allgemein versteht man unter Legasthenie Schwierigkeiten beim Erwerb von Lese- und Rechtschreibfertigkeiten; die Aussendung führt dies als Teilbereich der spezifischen Lernförderung an.

Dyskalkulie: Dyskalkulie wird in der Aussendung als numerisch-rechnerische Schwierigkeit aufgeführt. Das Studium richtet sich an Personen, die Kinder und Jugendliche mit Schwierigkeiten beim Erwerb numerischer Fertigkeiten fördern möchten.

ADHS: ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung) ist in der Aussendung als Bereich genannt, in dem einzelne Kinder Unterstützung aufgrund von Aufmerksamkeitsschwierigkeiten und Verhaltensauffälligkeiten benötigen.

Autismus: Autismus erscheint in der Aufzählung der Zielbereiche des Studiums; die Mitteilung nennt Autismus neben Legasthenie, Dyskalkulie und ADHS als eines der Spezifikationsfelder der Ausbildung.

Außerordentliches Masterstudium: Die Hochschulen sprechen ausdrücklich von einem „außerordentlichen Masterstudium“. In der Hochschul- und Studienpraxis bezeichnet dies in der Regel ein Masterangebot, das bestimmte Zugangsvoraussetzungen und eine fachliche Vorbildung voraussetzt; in der Aussendung ist die Rede von „fachlich vorgebildeten Personen“ als Zielgruppe. Konkrete Zulassungsvoraussetzungen werden in der Mitteilung nicht genannt.

Was die Kooperation für Schulen, Wirtschaft und Gesellschaft bedeutet

Die Aussendung nennt als Motivation für das Studienangebot, einen Bedarf mit „großem Nutzen für Gesellschaft, Wirtschaft und Bildung“ zu decken. Konkret genannt werden die Ausbildung qualifizierter Fachleute für multiprofessionelle Teams an Schulen und die Bündelung der Expertise beider Hochschulen.

Weiter heißt es, dass durch die Ausbildung solcher Fachkräfte perspektivisch Folgekosten für Wirtschaft, Gesundheit und Gesellschaft vermindert werden könnten. Diese Aussage wird in der Aussendung an den zitierten Befund des Nationalen Bildungsberichts und an das erhöhte Risiko psychischer und materieller Probleme der Betroffenen gekoppelt.

FAQ zum Masterstudium „Spezifische Lernförderung und Beratung“

Für wen ist das Studium gedacht?

Das Studium richtet sich an fachlich vorgebildete Personen wie Lehrer, Pädagogen, Psychologen, Ergotherapeuten und Logopäden sowie Personen in nahestehenden Berufen, die mit Kindern und Jugendlichen mit Lernschwierigkeiten arbeiten möchten. Die Aussendung betont, dass auch Personen, die bisher nicht ohne Weiteres im Schulraum arbeiten konnten, adressiert sind.

Wann startet das Studium?

Die Hochschulen geben an, dass das außerordentliche Masterstudium im Oktober 2026 erstmals in Österreich angeboten wird. Konkrete Einschreibefristen oder Bewerbungsmodalitäten werden in der Aussendung nicht genannt.

Wie lange dauert das Studium?

Laut Mitteilung ist die Regelstudienzeit des außerordentlichen Masterstudiums sechs Semester. Weitere Details zu Lehrveranstaltungen, ECTS-Punkten oder Prüfungsanforderungen sind in der Aussendung nicht enthalten.

Welche Themenfelder deckt das Studium ab?

Die Aussendung nennt die Bereiche Legasthenie, Dyskalkulie, ADHS und Autismus als Themenfelder, für die das Studium Fachleute ausbildet. Konkret sollen Absolventen für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen qualifiziert werden, die beim Erwerb von Lese-, Rechtschreib- oder numerisch-rechnerischen Fertigkeiten besondere Schwierigkeiten zeigen bzw. Unterstützung bei Aufmerksamkeitsschwierigkeiten benötigen.

Welche Rolle spielen multiprofessionelle Teams?

Die Mitteilung verweist auf das Bestreben des Bildungsministeriums, multiprofessionelle Teams an Schulen zu etablieren, und sieht in diesem Kontext neue Arbeitsmöglichkeiten an Schulen für Absolventen auch ohne Lehramtsstudium. Multiprofessionelle Teams bestehen dem Begriff nach aus Fachkräften unterschiedlicher Disziplinen, die zusammenarbeiten, um Schülerinnen und Schüler mit spezifischen Förderbedarfen zu unterstützen.

Wer hat den Kooperationsvertrag unterzeichnet?

Den Kooperationsvertrag unterzeichneten laut Aussendung Rektorin Regine Mathies von der Pädagogischen Hochschule Tirol und Rektorin Margit Raich von der Privatuniversität UMIT TIROL. Die Hochschulen bezeichnen die Vereinbarung als ihre erste strategische Partnerschaft.

Quellen und Kontakt

Quelle der Meldung: UMIT TIROL - Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften und -technologie (Aussendung zur Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Tirol).

Kontakt laut Aussendung: Pädagogische Hochschule Tirol, Mag. Christine Roner, E-Mail: christine.roner [at] ph-tirol.ac.at, Website: http://www.ph-tirol.ac.at/

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Grundlage: Presseaussendung von UMIT TIROL - Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften und -technologie, verbreitet über APA-OTS. Originalfassung: www.ots.at

Der Text wurde gegenüber der Originalaussendung bearbeitet. Die inhaltliche Verantwortung für die Originalfassung liegt beim Aussender, für diese bearbeitete Fassung bei AdSimple GmbH. (C) Copyright APA-Comm GmbH und der jeweilige Aussender.

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