Sonstiges

OMV Q2 2026: starkes CCS Operatives Ergebnis EUR 1,7 Mrd

Umsatz EUR 8.059 Mio, Cashflow EUR 1.315 Mio und Leverage-Grad 19 % im zweiten Quartal 2026

OTSKI-bearbeitet. Dieser Beitrag wurde KI-gestützt erstellt und nicht redaktionell geprüft.
Aussender: OMV Aktiengesellschaft
31. Juli 2026

OMV meldet für Q2/2026 ein CCS Operatives Ergebnis vor Sondereffekten von EUR 1.706 Mio; Energie-, Fuels- und Chemicals-Geschäft trugen positiv bei.

OMV hat die Zahlen für das zweite Quartal 2026 veröffentlicht und weist ein CCS Operatives Ergebnis vor Sondereffekten von EUR 1.706 Millionen aus. Die Umsatzerlöse aus fortgeführten Geschäften beliefen sich auf EUR 8.059 Millionen, der Cashflow aus der Betriebstätigkeit auf EUR 1.315 Millionen.

Weitere ausgewählte Kennzahlen des Quartals sind ein den Aktionären des Mutterunternehmens zuzurechnender CCS Periodenüberschuss vor Sondereffekten von EUR 929 Millionen, ein Cashflow aus der Betriebstätigkeit exkl. Net-Working-Capital-Positionen von EUR 1.158 Millionen (Zuwachs 39 %) sowie eine Nettoverschuldung von EUR 4.992 Millionen und ein Leverage-Grad von 19 % per Ende Q2/2026.

OMV Q2 2026: Kennzahlen und Kernergebnis

Das ausgewiesene CCS Operative Ergebnis vor Sondereffekten beträgt EUR 1.706 Millionen, ein Anstieg um 65 % gegenüber dem Vorjahresquartal. Der den Aktionären des Mutterunternehmens zurechenbare CCS Periodenüberschuss vor Sondereffekten beträgt EUR 929 Millionen, ein Anstieg um 141 %.

Das CCS Ergebnis je Aktie vor Sondereffekten wurde mit EUR 3,85 angegeben. Auf Konzernebene stiegen die Umsatzerlöse um 39 % auf EUR 8.059 Millionen; das operative Ergebnis vor Sondereffekten der einzelnen Geschäftsbereiche zeigte in Q2/2026 durchwegs Zuwächse.

Geschäftsbereich Energy: Exploration & Production als Treiber

Das Operative Ergebnis vor Sondereffekten im Geschäftsbereich Energy stieg deutlich auf EUR 885 Millionen (+50 %). OMV nennt einen maßgeblichen Beitrag aus dem Bereich Exploration & Production als Treiber dieser Entwicklung.

Die durchschnittlichen Rohstoffpreise wirkten sich im Quartal aus: Der durchschnittliche Brent-Preis lag bei USD 103,85/bbl (Anstieg um 53 %) und der durchschnittlich realisierte Erdgaspreis betrug EUR 37,83/MWh (Anstieg um 30 %). Die Kohlenwasserstoffproduktion ging um 4 % auf 291 kboe/d zurück, laut Aussendung vorwiegend infolge geringerer Produktion aufgrund des Nahostkonflikts.

Geschäftsbereich Fuels: Margen, Auslastung und regulatorische Einflüsse

Das CCS Operative Ergebnis vor Sondereffekten des Geschäftsbereichs Fuels stieg auf EUR 446 Millionen (Q2/25: EUR 242 Mio). OMV führt höhere Raffinerie-Referenzmargen, einen verbesserten Produktionsmix, eine höhere Raffinerieauslastung und ein besseres Trading-Ergebnis als wesentliche Einflussfaktoren an.

Die OMV Raffinerie-Referenzmarge für Europa hat sich auf USD 20,33/bbl mehr als verdoppelt (Q2/25: USD 8,1/bbl). Der Auslastungsgrad der europäischen Raffinerien stieg auf 90 % (Q2/25: 83 %). Gleichzeitig nannte OMV die dämpfende Wirkung erhöhter Rohöl-Aufschläge und temporärer regulatorischer Maßnahmen, insbesondere in Rumänien und Österreich.

Geschäftsbereich Chemicals und Borouge International

Im Bereich Chemicals stieg das Operative Ergebnis vor Sondereffekten auf EUR 429 Millionen (Q2/25: EUR 200 Mio). OMV führt diesen deutlichen Zuwachs insbesondere auf erhebliche Preisanstiege bei Olefinen und Polyolefinen sowie auf einen starken Beitrag von Borouge International zurück.

Die Transaktion zur Gründung von Borouge International wurde laut Mitteilung am 30. März 2026 abgeschlossen: Borouge International umfasst den Zusammenschluss von Borouge und Borealis sowie die nachfolgende Akquisition von NOVA Chemicals. Borouge International wird demnach gemeinschaftlich von OMV und XRG kontrolliert, wobei beide Unternehmen jeweils 50 % halten. Borouge International wird im zweiten Quartal 2026 erstmals im OMV Ergebnis als Anteil am bereinigten Periodenüberschuss des nach der At-Equity-Methode bilanzierten Unternehmens erfasst.

Dividende 2025

Die Hauptversammlung hat laut Mitteilung am 27. Mai 2026 die Zahlung einer Gesamtdividende von EUR 4,40 pro Aktie für 2025 genehmigt. Diese setzt sich zusammen aus EUR 3,15 je Aktie als reguläre Dividende und EUR 1,25 je Aktie als zusätzliche Dividende. Die Gesamtauszahlung belief sich auf EUR 1.435 Millionen an die Aktionäre der OMV Aktiengesellschaft.

Ausblick 2026 laut OMV

Im Ausblick für 2026 nennt OMV geplante organische Investitionsaufwendungen des Konzerns von rund EUR 3,4 Milliarden. Für den durchschnittlichen Brent-Preis erwartet der Konzern einen Bereich zwischen USD 85/bbl und USD 95/bbl.

Weitere prognostizierte Größen laut Mitteilung sind eine erwartete Kohlenwasserstoffproduktion von OMV zwischen 280 kboe/d und 290 kboe/d (vorbehaltlich des Zeitpunkts und Umfangs der Aufhebung der Beschränkungen für die Schifffahrt durch die Straße von Hormus), ein durchschnittlich realisierter Gaspreis bei rund EUR 40/MWh (wobei die THE-Preisprognose bei rund EUR 50/MWh liegt), eine OMV Raffinerie-Referenzmarge Europa voraussichtlich bei rund USD 20/bbl sowie ein Auslastungsgrad der Raffinerien in Europa prognostiziert bei über 90 %.

Begriffe im Quartalsbericht erklärt

  • CCS (Constant Currency and Specific items): Eine Kennzahl, die das operative Ergebnis vor Sondereffekten auf vergleichbarer Währungsbasis ausweist und Sondereffekte unberücksichtigt lässt. Sie wird im Bericht als Bezugsgröße für das operative Ergebnis vor Sondereffekten verwendet.
  • Operatives Ergebnis vor Sondereffekten: Das operative Ergebnis eines Geschäftsbereichs ohne einmalige oder ungewöhnliche Sondereffekte; OMV berichtet dieses Ergebnis getrennt für Energy, Fuels und Chemicals.
  • Leverage-Grad: Verhältnis von Nettoverschuldung zu einem Bezugswert der Kapitalstruktur; OMV nennt per Ende Q2/2026 einen Leverage-Grad von 19 %.
  • Cashflow exkl. Net-Working-Capital-Positionen: Die Kennzahl beschreibt den operativen Cashflow ohne Effekte aus kurzfristigen Bestands- und Forderungs-/Verbindlichkeitsveränderungen; OMV weist hierfür EUR 1.158 Millionen aus.
  • Steamcracker-Auslastungsgrad: Maß für die Auslastung von Anlagen zur Crackung von Rohstoffen in der Petrochemie; OMV berichtet einen Auslastungsgrad der betriebenen Steamcracker von 77 % im Q2/2026.

Wesentliche Fakten, kurz verknüpft

Die Quartalsmitteilung nennt steigende Rohstoff- und Produktpreise als treibende Faktoren für Ergebnisverbesserungen in mehreren Geschäftsbereichen. OMV weist zugleich auf operative Einflüsse wie höhere Raffinerieauslastungen und auf regulatorische Einflüsse hin, die einzelne Beiträge gedämpft haben.

In der Mitteilung betont OMV auch Meilensteine: genannt werden der Produktionsbeginn des Gasvorkommens in Wittau, die Dachgleichenfeier des Innovations- und Entwicklungszentrums in Schwechat sowie Projektfortschritte bei Neptun Deep, einem Offshore-Erdgasentwicklungsprojekt der Tochter OMV Petrom.

FAQ zum OMV Quartalsbericht Q2/2026

Wie hoch ist das ausgewiesene CCS Operative Ergebnis in Q2/2026?

OMV nennt ein CCS Operatives Ergebnis vor Sondereffekten von EUR 1.706 Millionen für das zweite Quartal 2026. Dies entspricht laut Mitteilung einem Anstieg um 65 % gegenüber dem zweiten Quartal 2025.

Welche Rolle spielte der Geschäftsbereich Energy?

Der Geschäftsbereich Energy verzeichnete ein Operatives Ergebnis vor Sondereffekten von EUR 885 Millionen, ein Plus von 50 %. OMV nennt einen deutlich höheren Beitrag im Bereich Exploration & Production als wesentlichen Treiber.

Wie entwickelte sich das Fuels-Geschäft?

Das CCS Operative Ergebnis vor Sondereffekten für Fuels stieg auf EUR 446 Millionen. OMV nennt hierfür u. a. deutlich höhere Raffinerie-Referenzmargen, einen verbesserten Produktionsmix und eine höhere Raffinerieauslastung; zugleich wurden negative Effekte durch erhöhte Rohöl-Aufschläge und temporäre regulatorische Maßnahmen angesprochen.

Was ist der Beitrag von Borouge International?

Laut Mitteilung wurde die Borouge International Transaktion am 30. März 2026 abgeschlossen. Borouge International wird demnach als gleichberechtigte Partnerschaft zwischen OMV und XRG geführt, jeweils mit 50 % Anteil, und trug im Q2/2026 erstmals zum Ergebnis als At-Equity-Anteil bei.

Wie hoch ist die Dividende für 2025?

Die Hauptversammlung genehmigte am 27. Mai 2026 eine Gesamtdividende von EUR 4,40 pro Aktie für 2025. Diese umfasst EUR 3,15 je Aktie als reguläre Dividende und EUR 1,25 je Aktie als zusätzliche Dividende; insgesamt wurden EUR 1.435 Millionen an Aktionäre ausgeschüttet.

Welche Bilanzkennzahlen nennt OMV?

OMV nennt eine Nettoverschuldung von EUR 4.992 Millionen per Ende Q2/2026 und einen Leverage-Grad von 19 %. Der Cashflow aus der Betriebstätigkeit betrug EUR 1.315 Millionen, der Cashflow exkl. Net-Working-Capital-Positionen EUR 1.158 Millionen (Anstieg um 39 %).

Quellen und Kontakt

Den OMV Konzernbericht Q2 2026 finden Sie unter https://www.omv.com/de/investoren/berichte/quartalsberichte/2026/q2. Aktuelles Bild- und Medienmaterial ist im OMV Brand Portal unter OMV Press Library verfügbar.

Kontakt OMV Aktiengesellschaft: Dominic Köfner, Telefon +43 (1) 40 440-0, E-Mail: media.relations[at]omv.com.

KI-bearbeitet. Dieser Beitrag wurde KI-gestützt auf Basis fremder Quellen erstellt und gibt deren Originaltext nicht unverändert wieder. Er wurde vor der Veröffentlichung nicht von einem Menschen geprüft. Für diese Fassung verantwortlich: AdSimple GmbH.

Grundlage: Presseaussendung von OMV Aktiengesellschaft, verbreitet über APA-OTS. Originalfassung: www.ots.at

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