Österreichweite Schwimmflächen-Erhebung: Es fehlt Wasser
Große Beteiligung der Gemeinden; Versorgungslücken bei Wasserflächen
BMWKMS-gefördertes LEARN TO SWIM: OSV erfasste seit März 2025 rund 1.200 Wasserflächen; Hallenbäder als Engpass, Datenbank als Planungsinstrument.
Das Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport (BMWKMS) fördert das Projekt LEARN TO SWIM. Im Rahmen dieses Projekts hat der Österreichische Schwimmverband (OSV) erstmals eine umfassende, österreichweite Erhebung aller für Schwimmunterricht nutzbaren Wasserflächen durchgeführt.
Die Erhebung startete im März 2025 und richtete sich an alle 2.092 Gemeinden Österreichs. Ziel war es, eine bundesweite Datengrundlage über vorhandene Hallen-, Frei- und Naturbäder sowie zugehörige Infrastrukturmerkmale zu schaffen.
Österreichweite Schwimmflächen-Erhebung im Überblick
Seit März 2025 wurden alle 2.092 Gemeinden Österreichs kontaktiert. Laut Aussendung erfolgte die Kontaktaufnahme primär per Online-Fragebogen; wo nötig wurden Gemeinden telefonisch nachgefasst oder persönlich besucht. Aktuell umfasst die erstellte Datenbank rund 1.200 erfasste Wasserflächen; weitere Standorte befinden sich in Prüfung und sollen ergänzt werden.
Erfasst wurden in der Erhebung Hallenbäder, Freibäder und Naturbäder sowie Angaben zu Beckengröße, Wassertemperatur, Barrierefreiheit, vorhandener Infrastruktur und bestehenden Schwimmkursangeboten. Die Übersicht soll erstmals zeigen, an welchen Orten Schwimmunterricht tatsächlich möglich ist.
Wie die Erhebung praktisch durchgeführt wurde
Die zentrale Erhebungsmethode war ein standardisierter Online-Fragebogen, mit dem Gemeinden Informationen zu ihren Wasserflächen liefern konnten. Ergänzend dazu wurden dort, wo Fragen offenblieben oder keine Online-Antwort erfolgte, telefonische Rückfragen gestellt oder persönliche Besuche durchgeführt, wie die Mitteilung beschreibt.
Die Projektverantwortlichen betonen die hohe Beteiligung der Gemeinden und die laufende Prüfung weiterer Standorte. Die so entstehende Datenbank wird fortlaufend aktualisiert, sobald ergänzende Informationen vorliegen oder zusätzliche Wasserflächen verifiziert wurden.
Ergebnisse und zentrale Befunde der Erhebung
Die bisherigen Ergebnisse heben mehrere Schwerpunkte hervor. Besonders auffällig ist das knappe Angebot an Hallenbädern und Wasserflächen, die ganzjährig verfügbar sind. In der Aussendung werden außerdem fehlende Kapazitäten für Kindergärten, Schulen, Schwimmschulen und Vereine sowie regionale Unterschiede mit teilweise langen Anfahrtswegen genannt.
Weitere genannte Probleme sind die hohe Auslastung bestehender Hallenbäder sowie die zunehmenden finanziellen Herausforderungen der Gemeinden beim Erhalt ihrer Hallenbäder. Die Mitteilung stellt fest, dass viele Gemeinden mit steigenden Betriebs- und Erhaltungskosten konfrontiert sind, wodurch verfügte Wasserflächen langfristig gefährdet sein können.
Warum Hallenbäder als Nadelöhr bezeichnet werden
In der Aussendung wird explizit genannt, dass zu wenige Hallenbäder und Wasserflächen für den Ganzjahresbetrieb vorhanden sind. Hallenbäder ermöglichen unabhängig von Wetter und Jahreszeit Unterricht und werden deshalb in der Erhebung als besonders relevant für die Verfügbarkeit von Schwimmunterricht hervorgehoben.
Die Meldung verweist zudem auf die hohe Auslastung der vorhandenen Hallenbäder und die Kapazitätsengpässe für Bildungseinrichtungen und Vereine. Solche Engpässe wirken sich demnach direkt auf die Möglichkeit aus, regelmäßig Schwimmunterricht anzubieten.
Welche Rolle Naturbäder in der Erhebung spielen
Auch Naturbäder wurden dokumentiert, obwohl der OSV in der Aussendung ausdrücklich darauf hinweist, dass Schwimmunterricht aus Sicherheitsgründen grundsätzlich nicht in Naturgewässern empfohlen wird. Da Naturbäder in manchen Regionen jedoch die einzige verfügbare Wasserfläche sind, wurden sie in die Erhebung aufgenommen.
Die Aufnahme von Naturbädern dient laut Mitteilung der Vollständigkeit der Übersicht über die realen Angebotslagen in unterschiedlichen Regionen, auch wenn Sicherheitsbedenken für Unterricht in Naturgewässern bestehen.
Barrierefreiheit, Beckengröße und weitere Erhebungsmerkmale erklärt
Barrierefreiheit: In der Erhebung wurden Angaben zur Zugänglichkeit von Bädern erfasst. Das schließt bauliche Zugänge und Einrichtungen für Menschen mit eingeschränkter Mobilität ein; solche Informationen dienen der Einschätzung, inwieweit Standorte für unterschiedliche Nutzergruppen geeignet sind.
Beckengröße: Erhobene Daten zu Beckengrößen helfen zu beurteilen, wie viele Personen oder Gruppen simultan Unterricht erhalten könnten. Angaben zur Beckengröße sind damit relevant für die Planung von Kursen und der Kapazitätsnutzung.
Wassertemperatur: Informationen zur Wassertemperatur wurden ebenfalls aufgenommen. Die Temperatur spielt eine Rolle für die Eignung von Becken für unterschiedliche Altersgruppen und Unterrichtsformen.
Infrastruktur: Unter Infrastruktur fallen laut Mitteilung Einrichtungen rund um die Wasserfläche wie Umkleiden oder Lehrmittel. Solche Angaben unterstützen die Einschätzung, ob ein Standort für organisierten Schwimmunterricht geeignet ist.
Was die Datenbank leisten soll
Die Mitteilung beschreibt die Datenbank als Planungsinstrument: Sie soll Vereinen, Schwimmschulen, Bildungseinrichtungen sowie Gemeinden und politischen Entscheidungsträgern als Übersicht dienen. Damit wird die Datenbank als Grundlage für weitere Planungen und Entscheidungen positioniert.
Die Ergebnisse werden laut Aussendung online bereitgestellt und sollen laufend aktualisiert werden. Die aktualisierte Übersicht kann als Referenz dienen, wenn Standorte gesucht, Kapazitäten bewertet oder Investitionen abgewogen werden sollen.
BMWKMS, ÖSV und das Projekt LEARN TO SWIM
Das BMWKMS fungiert in der Mitteilung als Fördergeber des Projekts LEARN TO SWIM. Das Ministerium wird in der Aussendung als unterstützende Instanz benannt, die das Projekt finanziell begleitet.
Der Österreichische Schwimmverband (OSV) ist als Operateur der Wasserflächen-Erhebung genannt. Der OSV hat die Daten erhoben, die Datenbank erstellt und in der Aussendung Hinweise zur sicheren Durchführung von Schwimmunterricht gegeben.
LEARN TO SWIM wird in der Mitteilung als ein Vorhaben beschrieben, das neben der Wasserflächen-Erhebung auch Themen wie Ausbildungsstandards und Lehrpersonal umfasst. Laut Mitteilung sollen mit dem Projekt Grundlagen für qualitätsvollen Schwimmunterricht geschaffen werden.
FAQ zur Wasserflächen-Erhebung
- Wie viele Gemeinden wurden kontaktiert?
Seit März 2025 wurden laut Aussendung alle 2.092 Gemeinden Österreichs angesprochen. Die Kontaktaufnahme erfolgte primär per Online-Fragebogen; wo nötig folgten telefonische oder persönliche Abklärungen, um die Daten möglichst vollständig zu erfassen. - Wie viele Wasserflächen sind derzeit erfasst?
Aktuell umfasst die Datenbank rund 1.200 Wasserflächen, heißt es in der Mitteilung. Die Projektverantwortlichen betonen, dass weitere Standorte geprüft und sukzessive ergänzt werden, sodass die Zahl steigen kann. - Welche Informationen wurden pro Standort erhoben?
Erfasst wurden Angaben zu Hallen-, Frei- und Naturbädern sowie Details zu Beckengröße, Wassertemperatur, Barrierefreiheit, vorhandener Infrastruktur und bestehenden Schwimmkursangeboten. Diese Merkmale sollen helfen, die Eignung und Kapazität der Standorte für Schwimmunterricht einzuschätzen. - Warum sind Hallenbäder besonders wichtig?
Die Aussendung nennt Hallenbäder als relevant, weil sie ganzjährig nutzbar sind. Aufgrund dieser wetterunabhängigen Verfügbarkeit stehen Hallenbäder im Fokus, wenn es um regelmäßigen, planbaren Schwimmunterricht geht. - Wird Schwimmunterricht in Naturgewässern empfohlen?
Der OSV gibt in der Mitteilung an, dass Schwimmunterricht aus Sicherheitsgründen grundsätzlich nicht in Naturgewässern empfohlen wird. Naturbäder wurden dennoch erfasst, weil sie in manchen Regionen die einzige vorhandene Möglichkeit für Wasserflächen darstellen. - Wem soll die Datenbank nützen?
Laut Mitteilung ist die Datenbank als Planungsinstrument für Vereine, Schwimmschulen, Bildungseinrichtungen, Gemeinden und politische Entscheidungsträger gedacht. Sie soll eine Grundlage für die Weiterentwicklung des Schwimmunterrichts und für Entscheidungen über Infrastrukturmaßnahmen bieten.
Quellen und Kontakt
Die Ergebnisse der Erhebung werden laut Mitteilung auf den Internetseiten www.oesterreichschwimmt.at bzw. www.oesterreich-schwimmt.at veröffentlicht und laufend aktualisiert. Fotos zur Pressekonferenz sind unter https://www.picdrop.com/bmwkms/fotos abrufbar.
Für Rückfragen nennt die Aussendung Mathias Klein, Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport, Mobil: +43 664 78028687, E-Mail: mathias.klein [at] bmwkms.gv.at. Weitere Kontaktdaten des Ministeriums: Abteilung I/6 - Öffentlichkeitsarbeit, Telefon: +43 1 71606-664781, E-Mail: presse [at] bmwkms.gv.at, Webseite: www.bmwkms.gv.at.
Zitate im Artikel stammen aus der Pressemitteilung des BMWKMS und des Österreichischen Schwimmverbands: „Schwimmen bedeutet Freude, Bewegung und Gesundheit – vor allem aber kann es Leben retten. Deshalb ist es unser gemeinsames Ziel, möglichst vielen Kindern in Österreich den Zugang zu qualitativ hochwertigem Schwimmunterricht zu ermöglichen. Mit der österreichweiten Wasserflächen-Erhebung schaffen wir erstmals eine fundierte Datengrundlage, auf deren Basis-Angebote ausgebaut und bestehende Lücken geschlossen werden können“, erklärt MMag. Michaela Schmidt, Staatssekretärin für Sport. OSV-Generalsekretärin Dr. Julia Powischer sagte: „Mit LEARN TO SWIM schaffen wir die Grundlagen für qualitätsvollen Schwimmunterricht in Österreich. Von modernen Ausbildungsstandards über qualifiziertes Lehrpersonal bis hin zur österreichweiten Wasserflächen-Erhebung verfolgen wir ein gemeinsames Ziel: Unabhängig vom Wohnort soll jede und jeder sicher schwimmen lernen können.“
KI-bearbeitet. Dieser Beitrag wurde KI-gestützt auf Basis fremder Quellen erstellt und gibt deren Originaltext nicht unverändert wieder. Er wurde vor der Veröffentlichung nicht von einem Menschen geprüft. Für diese Fassung verantwortlich: AdSimple GmbH.
Grundlage: Presseaussendung von Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport, verbreitet über APA-OTS. Originalfassung: www.ots.at
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