Umwelt

Neue Leitung: SalzburgMilch stärkt Trinkwasserversorgung

Trinkwasserleitung von der Käserei versorgt Schwerting‑Maxdorf dauerhaft, St. Georgen bei Bedarf — Inbetriebnahme Anfang 2027

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Aussender: SalzburgMilch GmbH
27. August 2026

SalzburgMilch verlegt parallel zur Abwasserleitung eine Trinkwasserleitung: Wasser wird zu Gestehungskosten und ohne Gewinnaufschlag abgegeben.

SalzburgMilch errichtet parallel zum Bau einer Abwasserleitung eine Trinkwasserleitung von der Käserei in Lamprechtshausen. Ab Anfang 2027 soll die neue Leitung die Wassergenossenschaft Schwerting‑Maxdorf dauerhaft und die Wassergenossenschaft St. Georgen bei Bedarf mit Trinkwasser aus der Brunnenanlage der Käserei versorgen. SalzburgMilch stellt das Wasser laut Aussendung zu den Gestehungskosten und ohne Gewinnaufschlag zur Verfügung.

Die Vereinbarung zwischen SalzburgMilch, den beteiligten Wassergenossenschaften und der Gemeinde St. Georgen wurde kürzlich unterzeichnet. Anlass für das gemeinsame Infrastrukturprojekt sind laut Mitteilung sinkende Schüttungen örtlicher Quellen und ein stark schwankender Bedarf an heißen Tagen: In St. Georgen seien die Schüttungen der örtlichen Quellen in den letzten zwei Jahren um 55 % zurückgegangen und befänden sich auf einem Allzeittiefstand, so die Aussendung.

Die Trinkwasserleitung von SalzburgMilch im Überblick

Parallel zur errichteten Abwasserleitung von der SalzburgMilch Käserei in Lamprechtshausen‑Ehring zur Kläranlage in St. Georgen wird vom Brunnen bei der Käserei bis nach Holzhausen eine Trinkwasserleitung verlegt. Über diese Leitung wird ab Anfang 2027 die Wassergenossenschaft Schwerting‑Maxdorf (Gemeinde Lamprechtshausen) dauerhaft und die Wassergenossenschaft St. Georgen bei Bedarf mit Wasser aus der Brunnenanlage am SalzburgMilch Standort versorgt.

Die Mitteilung betont, dass die bereits bestehende Verpflichtung von SalzburgMilch, im Notfall zur Wasserversorgung der Gemeinde Lamprechtshausen beizutragen, unberührt bleibt. Die Notfallreserve bleibe weiterhin sichergestellt. Außerdem nennt die Aussendung eine mögliche künftige Verbindung zu benachbarten Wasserversorgern als Beispiel (z. B. WG Willenberg Asten).

Wie die Vereinbarung zwischen SalzburgMilch, Wassergenossenschaften und Gemeinde eingeordnet wird

In der Aussendung werden SalzburgMilch, die Wassergenossenschaften und die Gemeinde St. Georgen als Partner des Projekts genannt. SalzburgMilch stellt nach Eigenangabe die Infrastruktur und die Brunnenanlage zur Verfügung, die Wassergenossenschaften sind für die Verteilung innerhalb ihrer Versorgungsgebiete verantwortlich, und die Gemeinde St. Georgen ist als kommunaler Partner beteiligt. Die Vereinbarung wurde laut Mitteilung kürzlich unterzeichnet; die Mitglieder der Wassergenossenschaft St. Georgen hatten dem Projekt bereits im Juni in einer außerordentlichen Versammlung mehrheitlich zugestimmt.

Die Aussendung verweist außerdem auf bestehende Verpflichtungen und Verbindungen: Die bereits geltende Zusage SalzburgMilchs, im Notfall Lamprechtshausen zu unterstützen, bleibt bestehen. Gleichzeitig beschreibt die Mitteilung die Möglichkeit, künftig auch Verbindungen zu benachbarten Versorgern zu nutzen, wobei jeweils die behördlich genehmigten Entnahmemengen und die gesetzlichen Vorgaben zu beachten sind.

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Wassergenossenschaft

Eine Wassergenossenschaft ist in der Aussendung die Organisation, über die lokale Gemeinden die Trinkwasserversorgung für Mitglieder bzw. Haushalte organisieren. Sie verwaltet Ver- und Entsorgungsleitungen sowie die Verteilung innerhalb ihres Versorgungsgebiets.

Gestehungskosten

Gestehungskosten bezeichnen allgemein die tatsächlichen Kosten, die bei der Bereitstellung einer Leistung oder eines Produkts anfallen. In der Aussendung heißt es, SalzburgMilch stelle das Wasser zu den Gestehungskosten und ohne Gewinnaufschlag zur Verfügung.

Brunnenanlage

Die Brunnenanlage am SalzburgMilch‑Standort liefert laut Mitteilung das Wasser, das über die neue Leitung verteilt werden soll. In der Aussendung wird auf die hydrogeologischen Gegebenheiten am Standort verwiesen, die die Wasserentnahme aus tiefen Schichten ermöglichen.

Abwasserleitung vs. Trinkwasserleitung

Die Abwasserleitung, die derzeit zwischen der SalzburgMilch Käserei und der Kläranlage in St. Georgen errichtet wird, dient der Ableitung von Abwasser. Parallel dazu wird eine separate Trinkwasserleitung verlegt, die der Versorgung mit Trinkwasser dient. Die beiden Leitungen haben unterschiedliche Zwecke und technische Anforderungen.

Schüttung (Quellschüttung)

Unter Schüttung wird die Menge an Wasser verstanden, die eine Quelle in einem bestimmten Zeitraum liefert. Die Aussendung nennt, dass die Schüttungen der örtlichen Quellen in St. Georgen in den letzten zwei Jahren um 55 % zurückgegangen seien.

Wie die Wasserabgabe rechtlich und technisch begrenzt ist

Die Aussendung stellt klar, dass die Wasserabgabe ausschließlich innerhalb der behördlich genehmigten Entnahmemengen erfolgt. Damit sind Bewilligungen und zulässige Fördermengen durch die zuständigen Behörden verbindlich vorgegeben. Die Mitteilung nennt zudem die Einhaltung aller gesetzlichen Vorgaben und Qualitätsanforderungen als Bedingung für die Wasserabgabe.

Technisch bedeutet dies nach Angaben der Aussendung, dass die Brunnenentnahme, die Leitungsinfrastruktur und die Übergaben an die Wassergenossenschaften im Rahmen der geltenden Genehmigungen betrieben werden. Konkrete technische Spezifikationen oder Genehmigungsdetails werden in der Mitteilung nicht genannt.

Welche Versorgungsszenarien die neue Trinkwasserleitung schafft

Die neue Leitung schafft nach Angaben der Aussendung zwei Versorgungsoptionen: eine dauerhafte Versorgung der Wassergenossenschaft Schwerting‑Maxdorf und eine bedarfsorientierte zusätzliche Versorgung für St. Georgen. Die dauerhafte Verbindung für Schwerting‑Maxdorf ist als dauerhafte Ergänzung der bestehenden lokalen Infrastruktur vorgesehen, die bedarfsorientierte Nutzung für St. Georgen dient laut Mitteilung der Absicherung in Phasen geringerer Quellschüttungen oder bei erhöhtem Verbrauch an heißen Tagen.

Darüber hinaus bleibt die bestehende Notfallverbindung zur Wassergenossenschaft Lamprechtshausen bestehen, wodurch eine zusätzliche Reserve für Notfälle laut Mitteilung erhalten bleibt. Mögliche weitere Verbindungen zu benachbarten Versorgern werden in der Aussendung ausschließlich als Beispiele genannt.

Wesentliche Aussagen von Beteiligten

Andreas Gasteiger, Geschäftsführer der SalzburgMilch, wird in der Aussendung mit den Worten zitiert: „Wasser ist eine unserer wichtigsten regionalen Ressourcen. Wir sind in der glücklichen Lage, aufgrund der hydrogeologischen Gegebenheiten an unserem Standort ausreichend Wasser aus tiefen Schichten beziehen zu können. Wenn wir mit unserer Infrastruktur und der neuen Leitung dazu beitragen können, die Versorgung der Menschen in der Umgebung und in unserer Nachbargemeinde abzusichern, übernehmen wir diese Verantwortung sehr gerne“.

Gasteiger betont außerdem: „Wir machen aus den zunehmenden Herausforderungen in der Wasserversorgung kein Geschäft. Das bereitgestellte Wasser wird ohne Gewinnaufschlag zu den tatsächlichen Gestehungskosten abgegeben.“

Der Bürgermeister von St. Georgen, Franz Gangl, wird mit der Einschätzung zitiert: „Die langfristige Sicherung der Trinkwasserversorgung gehört zu den wichtigsten Aufgaben einer Gemeinde. Mit diesem Projekt bündeln die SalzburgMilch, die Wassergenossenschaft und die beteiligten Gemeinden ihre Kräfte und setzen gemeinsam eine zukunftsweisende regionale Maßnahme um. Dass wir eine ohnehin notwendige Bautätigkeit für eine zusätzliche Trinkwasserleitung nutzen können, ist zudem wirtschaftlich und ökologisch sinnvoll.“

Michael Absmanner, Obmann der Wassergenossenschaft St. Georgen, sagte laut Aussendung: „Bereits im Juni haben die Mitglieder der Wassergenossenschaft St. Georgen in einer außerordentlichen Versammlung dem Projekt mit der SalzburgMilch mit großer Mehrheit zugestimmt. Wir sind froh, dass wir in dieser kritischen Situation sehr schnell mit der SalzburgMilch einen langfristigen, zuverlässigen Partner zur Absicherung unserer Trinkwasserversorgung gefunden haben. Jetzt ist der Weg frei für eine regionale Sicherung der langfristigen Trinkwasserversorgung für unsere Mitglieder“.

Andrea Pabinger, Bürgermeisterin der Gemeinde Lamprechtshausen, wird mit einem Dank für die partnerschaftliche Zusammenarbeit zitiert: „Gerade in Zeiten zunehmender Trockenperioden ist eine sichere Wasserversorgung von zentraler Bedeutung. Die Bereitschaft der SalzburgMilch, die Wassergenossenschaften im Bedarfsfall zu unterstützen, ist ein wertvoller Beitrag für unsere Gemeinden und ein starkes Zeichen gelebter regionaler Verantwortung. Die Kooperation zeigt, wie durch vorausschauendes Handeln und gute Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Gemeinde die Versorgung der Bevölkerung auch unter schwierigen Rahmenbedingungen gewährleistet werden kann.“

FAQ zur Trinkwasserleitung von SalzburgMilch

Wann geht die neue Trinkwasserverbindung in Betrieb?

Die Inbetriebnahme der neuen Trinkwasserverbindung ist laut Aussendung für Anfang 2027 vorgesehen. Bis dahin werden die Bauarbeiten und die nötigen technischen und behördlichen Schritte durchgeführt.

Welche Gebiete werden mit Wasser versorgt?

Ab Anfang 2027 soll die Leitung die Wassergenossenschaft Schwerting‑Maxdorf (Gemeinde Lamprechtshausen) dauerhaft versorgen. Die Wassergenossenschaft St. Georgen soll bei Bedarf über die Leitung mit Wasser aus der Brunnenanlage der Käserei versorgt werden, so die Mitteilung.

Was kostet das Wasser für die Wassergenossenschaften?

SalzburgMilch stellt das Wasser laut Aussendung zu den tatsächlichen Gestehungskosten und ohne Gewinnaufschlag zur Verfügung. Weitergehende preisliche Details nennt die Mitteilung nicht.

Bleibt die Notfallversorgung für Lamprechtshausen erhalten?

Ja. Die Aussendung stellt klar, dass die bereits bestehende Verpflichtung von SalzburgMilch, im Notfall zur Wasserversorgung der Gemeinde Lamprechtshausen beizutragen, unberührt bleibt und die Notfallreserve weiterhin sichergestellt ist.

Unter welchen rechtlichen Bedingungen erfolgt die Wasserabgabe?

Die Mitteilung betont, dass die Wasserabgabe ausschließlich innerhalb der behördlich genehmigten Entnahmemengen und unter Einhaltung aller gesetzlichen Vorgaben und Qualitätsanforderungen erfolgt.

Wurde das Projekt intern oder öffentlich abgesegnet?

Die Aussendung erwähnt, dass Mitglieder der Wassergenossenschaft St. Georgen bereits im Juni in einer außerordentlichen Versammlung dem Projekt mit großer Mehrheit zugestimmt hätten. Die Vereinbarung zwischen SalzburgMilch, den Wassergenossenschaften und der Gemeinde St. Georgen sei kürzlich unterzeichnet worden.

Quellen und Kontakt

Quelle: SalzburgMilch GmbH (Presseaussendung). Für Rückfragen nennt SalzburgMilch folgenden Kontakt: Prok. Mag. Florian Schwap, Head of Marketing, Sustainability & Innovation, Tel. 0662/2455-147, E‑Mail: schwap.f [at] milch.com. Weiterführende Informationen bietet die Unternehmenswebsite: milch.com.

KI-bearbeitet. Dieser Beitrag wurde KI-gestützt auf Basis fremder Quellen erstellt und gibt deren Originaltext nicht unverändert wieder. Er wurde vor der Veröffentlichung nicht von einem Menschen geprüft. Für diese Fassung verantwortlich: AdSimple GmbH.

Grundlage: Presseaussendung von SalzburgMilch GmbH, verbreitet über APA-OTS. Originalfassung: www.ots.at

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