Netzausbau im Süden von Wien: Wiener Netze und Netz NÖ
Informationsmessen 21.–24. September zu geplanten 110‑kV‑Leitungen, Umspannwerken und Freileitungen
Wiener Netze und Netz NÖ bauen gemeinsam eine 110‑kV‑Leitung von Trumau nach Moosbrunn; Infomessen finden 21.–24. September 2026 statt.
Wiener Netze und Netz NÖ kündigen einen gemeinsamen Netzausbau im Süden von Wien an. Parallel zur geplanten 380‑kV‑Leitung „Netzverstärkung Ost“ der APG soll eine gemeinsame 110‑kV‑Leitung von Trumau nach Moosbrunn errichtet werden; in Trumau entstehen zudem mehrere neue Umspann‑ und Schaltwerke.
Die Betreiber nennen als Zeitplan einen Baubeginn im Jahr 2029 und eine Fertigstellung der Projekte im Jahr 2034. Zur Information der Bevölkerung sind Infomessen in den betroffenen Gemeinden für den 21. bis 24. September 2026 geplant.
Netzausbau im Süden von Wien: Projektüberblick
Im Süden von Wien arbeiten Wiener Netze und Netz NÖ gemeinsam an der Verstärkung der Strominfrastruktur. Konkret soll parallel zur geplanten 380‑kV‑Leitung „Netzverstärkung Ost“ des Übertragungsnetzbetreibers APG eine gemeinsame 110‑kV‑Leitung von Trumau nach Moosbrunn errichtet werden.
In Trumau entstehen nahe dem Zentrallager einer Handelskette zwei neue Umspannwerke der APG und der Wiener Netze sowie ein neues Schaltwerk der Netz NÖ. Zusätzlich planen die Wiener Netze eine weitere 110‑kV‑Freileitung vom neuen Wiener Netze‑Umspannwerk Trumau in Richtung Traiskirchen; diese Leitung soll an die bestehende 110‑kV‑Freileitung vom Umspannwerk Traiskirchen zum Umspannwerk Wiener Neudorf anschließen.
Netzausbau so effizient wie möglich
Zur Begründung der Zusammenarbeit erklären die Betreiber, dass durch koordinierte Planung Kosten und Naturressourcen eingespart werden können. Gerhard Fida, der Vorsitzende der Wiener Netze‑Geschäftsführung, wird in der Aussendung mit den Worten zitiert: "Durch die enge Zusammenarbeit mit unseren Partnern APG und Netz NÖ beim Stromnetzausbau sparen wir Kosten und wertvolle Naturressourcen. Das gegenständliche Projekt ist ein Musterbeispiel dafür: Wir bauen unsere 110‑kV‑Leitung direkt entlang der geplanten Freileitung der APG. Und wir führen dort, wo es möglich ist, unsere Leitungen mit denen der Netz NÖ auf gemeinsam genutzten Strommasten."
Werner Hengst, Geschäftsführer der Netz NÖ, wird ebenfalls zitiert: "Der Weg in die erneuerbare Energiezukunft gelingt nur mit einem entsprechend starken Stromnetz. Wie sinnvoll eine koordinierte Planung über Netzgrenzen hinweg ist, sehen wir hier," und ergänzt: "Gemeinsam mit den Wiener Netzen schaffen wir die notwendigen Kapazitäten, damit die Region fit für die Zukunft wird."
Das Ziel: Versorgungssicherheit bleibt bei 99,99 Prozent
In der Mitteilung heißt es ausdrücklich, dass Baubeginn 2029 ist und die Projekte 2034 abgeschlossen sein sollen. Wiener Netze‑Chef Gerhard Fida betont: "Wir sind froh darüber, dass die Erstgespräche mit den Gemeinden gut verlaufen sind und die konkrete Projektplanung in die nächste Phase gehen kann, damit wir mit dem Ausbau rasch beginnen können."
In der Aussendung wird die Versorgungssicherheit mit dem Zielwert von 99,99 Prozent genannt.
Infomessen: Wiener Netze und Netz NÖ informieren vor Ort
Zur Information der Bevölkerung sind von 21. bis 24. September 2026 Veranstaltungen in den Gemeinden Trumau, Moosbrunn, Himberg und Münchendorf geplant. Die Wiener Netze und Netz NÖ treten gemeinsam und zeitgleich mit den Infomessen des Übertragungsnetzbetreibers APG auf, um vor Ort mit den Kunden in direkten Kontakt zu treten.
Interessenten können jeweils zwischen 16:30 Uhr und 19:30 Uhr Fragen stellen und sich bei den Experten der Netzbetreiber über die geplanten Vorhaben informieren. Die Termine im Detail:
21. September 2026: 16:30–19:30 Uhr Münchendorf Pfarrzentrum/Stadel
22. September 2026: 16:30–19:30 Uhr Trumau Veranstaltungszentrum
23. September 2026: 16:30–19:30 Uhr Himberg Volkshaus
24. September 2026: 16:30–19:30 Uhr Moosbrunn Festsaal
Über die Wiener Netze
Die Wiener Netze werden in der Aussendung als Österreichs größter Netzbetreiber beschrieben; sie bringen Strom, Gas, Fernwärme und Daten dorthin, wo sie gebraucht werden. Als Kennzahlen nennt die Mitteilung:
- Investitionen von mehr als 490 Millionen Euro jährlich fließen in die Instandhaltung und den Ausbau der Netze.
- Mehr als 2 Millionen Kunden in Wien, Teilen Niederösterreichs und des Burgenlands profitieren von höchster Versorgungsqualität.
- Bis 2040 errichten die Wiener Netze in ihrem Netzgebiet 13 neue Umspannwerke, 4.500 neue Trafostationen und erweitern das Stromnetz um 4.000 Kilometer.
Die Wiener Netze sind ein Unternehmen der Wiener Stadtwerke‑Gruppe, dem in der Aussendung bezeichneten bedeutendsten Infrastrukturdienstleister im Großraum Wien.
Über Netz NÖ
Netz NÖ wird in der Aussendung als größte Verteilnetzbetreiberin Niederösterreichs beschrieben. Für den Ausbau bis 2034 nennt die Mitteilung konkrete Größenordnungen:
- Neu‑ oder Ersatzneubau von etwa 55 Umspannwerken inklusive Anschlussleitungen (derzeit sind 92 Umspannwerke in Betrieb).
- Jährlicher Zubau von etwa 700 Trafostationen (langjähriger Schnitt von etwa 300 Stationen).
- Verlegen von etwa 1.000 km Mittel‑ und Niederspannungskabel pro Jahr.
Die Aussendung weist ferner aus, dass Netz NÖ in diesem Geschäftsjahr rund 520 Millionen Euro in den Ausbau der Infrastruktur investiert.
Begriffe im Zusammenhang mit dem Projekt erklärt
110‑kV‑Leitung: Eine Leitung mit einer Nennspannung von 110 Kilovolt, wie sie in der Aussendung für die Verbindung von Trumau nach Moosbrunn genannt wird. Solche Leitungen dienen der Übertragung von elektrischer Energie auf Verteilnetz‑Ebene.
380‑kV‑Leitung: In der Mitteilung wird die geplante 380‑kV‑Leitung "Netzverstärkung Ost" des Übertragungsnetzbetreibers APG genannt. Leitungen mit 380 Kilovolt gehören zur Übertragungsnetzebene.
Umspannwerk: In der Aussendung sind neue Umspannwerke in Trumau und weitere Umspannwerke im Ausbauprogramm der Wiener Netze genannt. Ein Umspannwerk verbindet unterschiedliche Spannungsebenen im Stromnetz und ermöglicht die Verteilung elektrischer Energie.
Schaltwerk: Die Mitteilung nennt ein neues Schaltwerk der Netz NÖ in Trumau. Schaltwerke übernehmen die Steuerung, Schaltung und den Schutz von Netzelementen.
Freileitung: Mehrere der im Text genannten Verbindungen werden als Freileitungen beschrieben, etwa die zusätzliche 110‑kV‑Freileitung vom Umspannwerk Trumau in Richtung Traiskirchen. Freileitungen verlaufen außerhalb von Erdverlegungen und sind sichtbar über Masten geführt.
Was Anwohner und Gemeinden bei den Infomessen erfahren können
Die Veranstaltungsankündigung nennt, dass Vertreter der Wiener Netze und von Netz NÖ vor Ort für Fragen zur Verfügung stehen. Laut Mitteilung sollen die Infomessen zeitgleich mit den Events des Übertragungsnetzbetreibers APG stattfinden, um umfassend über die geplanten Leitungs‑ und Umspannwerksprojekte zu informieren.
Die Termine sind auf Nachmittag/Abend gelegt (16:30–19:30 Uhr), damit Fragen direkt an die Expertenteams gerichtet werden können. In der Aussendung wird auf verfügbare Pressefotos und eine Netzausbau‑Grafik verwiesen, die über eine genannte Download‑URL bereitgestellt werden.
FAQ zum gemeinsamen Netzausbau im Süden von Wien
Wann beginnt der Bau und wann sollen die Arbeiten abgeschlossen sein?
In der Aussendung wird als Baubeginn das Jahr 2029 genannt; die Projekte sollen 2034 abgeschlossen sein. Diese Zeitangaben stammen aus der Pressemitteilung der Wiener Netze und Netz NÖ.
Welche Leitungen und Anlagen sind geplant?
Die Mitteilung nennt eine gemeinsame 110‑kV‑Leitung von Trumau nach Moosbrunn, eine zusätzliche 110‑kV‑Freileitung vom Umspannwerk Trumau in Richtung Traiskirchen sowie die parallele Errichtung zur geplanten 380‑kV‑Leitung „Netzverstärkung Ost“ der APG. In Trumau sind zwei neue Umspannwerke (APG und Wiener Netze) sowie ein neues Schaltwerk der Netz NÖ vorgesehen.
Wie werden Bürger vor Ort informiert?
Wiener Netze und Netz NÖ planen Infomessen in Münchendorf, Trumau, Himberg und Moosbrunn in der Woche vom 21. bis 24. September 2026, jeweils 16:30–19:30 Uhr. Laut Aussendung stehen Experten für Fragen zur Verfügung und die Events finden zeitgleich mit den Infomessen des Übertragungsnetzbetreibers APG statt.
Welche Ausbauzahlen nennen Wiener Netze und Netz NÖ?
Die Wiener Netze geben in der Mitteilung Investitionen von mehr als 490 Millionen Euro jährlich an und nennen bis 2040 13 neue Umspannwerke, 4.500 neue Trafostationen und 4.000 Kilometer Netzverlängerung. Netz NÖ nennt bis 2034 rund 55 Neu‑ oder Ersatzneubauten von Umspannwerken, etwa 700 neue Trafostationen pro Jahr und das Verlegen von rund 1.000 km Mittel‑ und Niederspannungskabel pro Jahr.
Wo finde ich weiterführende Grafiken und Fotos zum Projekt?
Die Aussendung verweist auf Pressefotos und eine Netzausbau‑Grafik zum Herunterladen unter der angegebenen URL: https://tinyurl.com/NetzausbauTrumau. Dort sind laut Mitteilung ergänzende Materialien zur Projektplanung hinterlegt.
Wer sind die Ansprechpartner für Medienanfragen?
Als Kontakte nennt die Mitteilung Mag. Manuela Gutenbrunner, Unternehmenssprecherin Wiener Netze, und Mag.(FH) Michael Kovarik, MA, Pressesprecher Netz NÖ. Detaillierte Kontaktangaben sind im Quellen‑ und Kontaktabschnitt unten aufgeführt.
Quellen und Kontakt
Quelle: Mitteilung der Wiener Netze GmbH (OTS). Pressefotos und Netzausbau‑Grafik: https://tinyurl.com/NetzausbauTrumau
Kontakt Wiener Netze: Mag. Manuela Gutenbrunner, Unternehmenssprecherin Wiener Netze, Telefon: +43 664 623 8252, E‑Mail: manuela.gutenbrunner [at] wienernetze.at, Website: https://wienernetze.at
Kontakt Netz NÖ: Mag.(FH) Michael Kovarik, MA, Pressesprecher Netz NÖ, Telefon: +43 676 810 32062, E‑Mail: michael.kovarik [at] netz-noe.at, Website: http://www.netz-noe.at
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Grundlage: Presseaussendung von Wiener Netze GmbH, verbreitet über APA-OTS. Originalfassung: www.ots.at
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