Nestlé in Alpbach: Regenerative Landwirtschaft im Fokus
Diskussion bei „Turning Uncertainty into Resilience“ über Böden, Wertschöpfung und Politik
Nestlé veranstaltete beim Europäischen Forum Alpbach eine Session zu resilienten Ernährungssystemen mit Wälz, Wagner und Pons.
Beim Europäischen Forum Alpbach stand die Frage im Mittelpunkt, wie sich Ernährungssysteme und Unternehmen angesichts wachsender Unsicherheiten resilienter gestalten lassen. Nestlé veranstaltete im Rahmen des Forums die Session „Turning Uncertainty into Resilience: Building Future-Ready Businesses“ und brachte Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammen.
Die Veranstaltung widmete sich nach Angaben der Aussendung Voraussetzungen für zukunftsfähige Lebensmittel- und Agrarsysteme. Im Zentrum der Debatte stand laut Meldung die Rolle der Landwirtschaft, wobei insbesondere Bodengesundheit, Ökosystemresilienz und die Kooperation entlang der Lebensmittelwertschöpfungskette thematisiert wurden.
Die Session von Nestlé beim Europäischen Forum Alpbach
Die von Nestlé unterstützte Session versammelte nach Angaben der Meldung Anita Wälz, Head of Sustainability & Corporate Communications bei Nestlé Zone Europe, Gernot Wagner, Klimaökonom an der Columbia Business School, und Geneviève Pons, Director General von Europe Jacques Delors. Die Diskussion trug laut Aussendung den Untertitel „Turning Uncertainty into Resilience: Building Future-Ready Businesses“.
Das Europäische Forum Alpbach bringt jährlich Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammen, um Antworten auf große Zukunftsfragen Europas zu diskutieren. In der Session ging es laut Meldung darum, wie Unsicherheit in langfristige Widerstandsfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit übersetzt werden kann.
Wie Nestlé, Gernot Wagner und Geneviève Pons die Debatte bewerteten
Anita Wälz wird in der Aussendung mit den Worten zitiert: “Regenerative Landwirtschaft ist eine direkte Antwort auf die Schwachstellen unseres Ernährungssystems. Indem wir gemeinsam mit Landwirt:innen die Bodengesundheit, die Biodiversität, den verantwortungsvollen Umgang mit Wasser und die Lebensgrundlagen in ländlichen Regionen stärken, können wir die Widerstandsfähigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette erhöhen”. Dieses Zitat steht unverändert in der Meldung.
Geneviève Pons heißt es in der Aussendung: "Mehr als 60 Prozent der europäischen Böden gelten infolge intensiver Bewirtschaftung und des Einsatzes von Chemikalien als nicht gesund. Es bleibt zu hoffen, dass die laufenden Debatten in Brüssel über die künftige gemeinsame Agrarpolitik und den nächsten EU-Finanzrahmen der regenerativen Landwirtschaft den Stellenwert und die Unterstützung einräumen, die sie verdient“.
Gernot Wagner wird in der Meldung mit der Aussage wiedergegeben: „Resilienz ist kein Kostenfaktor, sondern eine Investition in künftige Wettbewerbsfähigkeit. Die Unternehmen, die heute in widerstandsfähige Lieferketten und langfristige Versorgungssicherheit investieren, verschaffen sich morgen einen entscheidenden Vorteil.“
Regenerative Landwirtschaft als Hebel für mehr Resilienz
Die Aussendung nennt konkrete Zahlen zur Umsetzung regenerativer Ansätze bei Nestlé: Demnach stammten bereits 27,6 Prozent der strategisch wichtigen Rohstoffe, darunter Kaffee, Kakao, Milch und Getreide, von Betrieben, die regenerative Landwirtschaftspraktiken anwenden. Nestlé nennt in der Meldung das Ziel, diesen Anteil bis 2030 auf 50 Prozent zu erhöhen.
Zur Entwicklung der Emissionen führt die Meldung aus, dass die Treibhausgasemissionen bis 2025 gegenüber 2018 um 24,5 Prozent reduziert werden konnten und damit das ursprünglich gesetzte Ziel von 20 Prozent bis 2025 übertroffen wurde. Die Aussendung enthält keine weitergehenden methodischen Details zur Berechnung dieser Zahlen.
Regenerative Landwirtschaft, Resilienz, Lebensmittelwertschöpfungskette, Gemeinsame Agrarpolitik und Nächster EU-Finanzrahmen erklärt
Regenerative Landwirtschaft
Laut Aussendung werden unter regenerativer Landwirtschaft Praktiken verstanden, die die Bodengesundheit, die Biodiversität und den verantwortungsvollen Umgang mit Wasser fördern. In der Meldung betont Nestlé die Zusammenarbeit mit Landwirten als Ansatzpunkt für die Umsetzung solcher Praktiken.
Resilienz
In den zitierten Beiträgen wird Resilienz als die Fähigkeit beschrieben, mit Unsicherheiten und Störungen umzugehen. Der Klimaökonom Gernot Wagner hebt in der Meldung hervor, Resilienz als Investition in künftige Wettbewerbsfähigkeit zu betrachten.
Lebensmittelwertschöpfungskette
Die Lebensmittelwertschöpfungskette umfasst nach der Aussendung die Schritte von der Primärproduktion bis zum fertigen Produkt. In der Session wurde hervorgehoben, dass langfristige Partnerschaften entlang dieser Kette als Voraussetzung für Versorgungssicherheit gesehen wurden.
Gemeinsame Agrarpolitik (GAP)
Die Aussendung verweist auf laufende Debatten in Brüssel über die künftige gemeinsame Agrarpolitik. Geneviève Pons äußerte in der Meldung die Hoffnung, dass diese Debatten der regenerativen Landwirtschaft den angemessenen Stellenwert und die erforderliche Unterstützung einräumen.
Nächster EU-Finanzrahmen
Der nächste EU-Finanzrahmen wird in der Meldung zusammen mit der GAP als relevante politische Dimension genannt. In der Aussendung bleibt abzuwarten, wie diese Instrumente der regenerativen Landwirtschaft Unterstützung und Priorität geben werden.
Was die Zielzahlen zur regenerativen Landwirtschaft und zu Emissionen konkret aussagen
Die Meldung nennt zwei zentrale Zielgrößen: Der Anteil strategisch wichtiger Rohstoffe, die aus Betrieben mit regenerativen Praktiken stammen, lag demnach bei 27,6 Prozent und soll bis 2030 auf 50 Prozent steigen. Zudem wird eine Verringerung der Treibhausgasemissionen um 24,5 Prozent gegenüber 2018 für das Jahr 2025 ausgewiesen.
Die Aussendung weist darauf hin, dass diese Zahlen ohne nähere Angaben zur Methodik oder geographischen Aufschlüsselung genannt werden. Es werden in der Meldung weder Details zur Datengrundlage noch zu regionalen Verteilungen oder zu den konkreten Maßnahmen, die in die Emissionsbilanz eingerechnet wurden, ausgeführt.
Was die Diskussion zu politischen Rahmenbedingungen nannte
Nach Angaben der Aussendung betonten die Teilnehmenden, dass Unternehmen die Transformation nicht alleine leisten können. Gefordert wurden verlässliche politische Rahmenbedingungen, innovationsfreundliche Regulierung sowie gemeinsame Investitionen von Wirtschaft, Landwirtschaft, Finanzsektor und Politik.
Die Meldung macht deutlich, dass die im Forum geäußerten Forderungen sowohl politische Instrumente wie die GAP und den EU-Finanzrahmen als auch private Kooperationen entlang der Wertschöpfungskette adressieren. Konkrete politische Maßnahmen oder Finanzierungsmodalitäten werden in der Aussendung nicht detailliert beschrieben.
FAQ zur Alpbach-Session und zu den genannten Zahlen
Was war das Thema der Nestlé-Session in Alpbach?
Die Session trug den Titel „Turning Uncertainty into Resilience: Building Future-Ready Businesses“. Laut der Aussendung drehte sich die Diskussion darum, wie Unsicherheit in langfristige Widerstandsfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit übersetzt werden kann.
Wer nahm an der Diskussion teil?
Als namentlich genannte Gesprächspartner nennt die Aussendung Anita Wälz (Head of Sustainability & Corporate Communications bei Nestlé Zone Europe), Gernot Wagner (Klimaökonom an der Columbia Business School) und Geneviève Pons (Director General von Europe Jacques Delors). Weitere Teilnehmende werden in der Meldung nicht namentlich aufgeführt.
Welche konkreten Ziele nennt Nestlé zur regenerativen Landwirtschaft?
Die Meldung gibt an, dass 27,6 Prozent der strategisch wichtigen Rohstoffe bereits aus Betrieben mit regenerativen Praktiken stammen und dass Nestlé anstrebt, diesen Anteil bis 2030 auf 50 Prozent zu erhöhen. Die Aussendung nennt keine weiteren Details zur Umsetzung auf regionaler Ebene.
Welche Angaben macht Nestlé zu Emissionen?
Laut der Aussendung konnten die Treibhausgasemissionen bis 2025 gegenüber 2018 um 24,5 Prozent reduziert werden. Die Meldung stellt fest, dass dieses Ergebnis das ursprünglich gesetzte Ziel von 20 Prozent bis 2025 übertroffen habe; methodische Angaben fehlen in der Aussendung.
Welche Rolle spielt die Landwirtschaft laut den Diskutanten?
Die Teilnehmenden nannten in der Diskussion die Bodengesundheit, widerstandsfähige Ökosysteme und langfristige Partnerschaften entlang der Wertschöpfungskette als zentrale Voraussetzungen für die Ernährungssicherheit der Zukunft. Regenerative Landwirtschaft wurde in Zitaten als Antwort auf Schwachstellen im Ernährungssystem bezeichnet.
Wie stellt sich Nestlé in Österreich dar?
In der Aussendung wird Nestlé als weltweit größtes Unternehmen für Lebensmittel und Getränke beschrieben, mit Hauptsitz in Vevey und Präsenz in 185 Ländern. Für Österreich nennt die Meldung rund 700 Mitarbeiter an 21 Standorten und verweist auf eine Präsenz seit 1879 sowie auf eine Auswahl bekannter Marken.
Quellen und Kontakt
Quelle: Nestlé Österreich GmbH. Kontakt laut Aussendung: Marcella Maurer-Tomschitz, Telefon: +43-1-546 71-237, E-Mail: presse.pr [at] at.nestle.com. Weitere Informationen:
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Grundlage: Presseaussendung von Nestlé Österreich GmbH, verbreitet über APA-OTS. Originalfassung: www.ots.at
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