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Kampnagel-Ausbau: Bund sagt bis zu 60 Mio. Euro zu

Kulturstaatsminister Weimer fördert Erweiterung und Sanierung des Internationalen Produktionshauses in Hamburg

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30. Juli 2026
Kampnagel-Ausbau: Bund sagt bis zu 60 Mio. Euro zu

Im Rahmen der Kulturbauten-Initiative hat Kulturstaatsminister Wolfram Weimer bis zu 60 Mio. Euro für den Kampnagel-Umbau zugesagt; Spatenstich am 30. Oktober.

Die Bundesregierung hat eine Förderzusage für das Hamburger Kulturzentrum Kampnagel bekannt gegeben: Kulturstaatsminister Wolfram Weimer hat im Rahmen der Kulturbauten-Initiative die Zusage von bis zu 60 Millionen Euro für die Erweiterung und Sanierung des Internationalen Produktionshauses Kampnagel angekündigt. Der Umbau der Maschinenfabrikhallen soll in Zusammenarbeit mit dem Pariser Architekturbüro Lacaton & Vassal umgesetzt werden.

Der offizielle Spatenstich ist für den 30. Oktober geplant, an dem der Staatsminister teilnehmen soll. Die Baumaßnahmen sind so geplant, dass sie bei laufendem Spielbetrieb erfolgen; vorgesehen ist ein künstlerisch begleiteter Umbau als "performative Baustelle".

Kulturbauten-Initiative: Bis zu 60 Millionen Euro für Kampnagel

Die Ankündigung der Fördermittel erfolgte durch Kulturstaatsminister Wolfram Weimer. Konkret sagte die Bundesregierung im Rahmen der Kulturbauten-Initiative zu, Kampnagel mit bis zu 60 Millionen Euro zu unterstützen. In der Mitteilung wird diese Förderzusage als Beitrag des Bundes für die Erweiterung und Sanierung der Anlagen benannt.

Die Mittel sind Teil der Finanzierung für ein Projekt, dessen Gesamtkosten nach Angaben der Bundesregierung rund 168 Millionen Euro betragen. Diese Gesamtkosten sollen vom Bund gemeinsam mit der Freien und Hansestadt Hamburg finanziert werden.

Der Spatenstich am 30. Oktober in Hamburg

Die Bundesregierung nennt den 30. Oktober als Datum für den offiziellen Spatenstich. Kulturstaatsminister Weimer wird laut Mitteilung an diesem Termin teilnehmen. Darüber hinaus enthält die Meldung keine Angaben zu weiteren Beteiligten oder zum genauen Ablauf der Eröffnungszeremonie.

Die Mitteilung weist darauf hin, dass die Baumaßnahmen bei laufendem Spielbetrieb umgesetzt werden sollen. Als Konzept ist der Umbau als künstlerisch begleitete "performative Baustelle" geplant, ein Begriff, den die Bundesregierung in ihrer Ankündigung verwendet.

Geplante Sanierung, Kosten und Finanzierung

Die Bundesregierung beziffert die Gesamtkosten der Sanierung und Erweiterung auf rund 168 Millionen Euro. Als Finanzierungspartner werden der Bund und die Freie und Hansestadt Hamburg genannt; die Mitteilung spricht ausdrücklich von einer Finanzierung „vom Bund gemeinsam mit der Freien und Hansestadt Hamburg“.

Zudem nennt die Bundesregierung für ihren Anteil eine zugesagte Unterstützung von bis zu 60 Millionen Euro. Weitere konkrete Zahlen zur Aufteilung der restlichen Mittel oder Zeitpläne für die einzelnen Bauabschnitte sind in der Mitteilung nicht enthalten.

Kampnagel als internationales Produktionshaus

In der Pressemitteilung wird die Kulturfabrik Kampnagel als "weltweit bekanntes internationales Produktionshaus" beschrieben. Demnach präsentiert Kampnagel neben zeitgenössischen darstellenden Künsten auch Konzerte, Konferenzen und eine Vielzahl unterschiedlicher Festivals.

Das Programm von Kampnagel werde in der Mitteilung als ein breites Spektrum an wegweisenden Tendenzen in Theater, Tanz und Performance sowie Musik, Bildender Kunst und Architektur beschrieben. Solche Beschreibungen finden sich wörtlich in der Aussendung der Bundesregierung.

Architekturbüro Lacaton & Vassal und die Maschinenfabrikhallen

Als Planungspartner nennt die Bundesregierung das Pariser Architekturbüro Lacaton & Vassal. Gemeinsam mit dem Büro sollen die Maschinenfabrikhallen umfangreich modernisiert, erweitert und an steigende Bedarfe angepasst werden, heißt es in der Mitteilung.

Die Aussendung nennt die Maschinenfabrikhallen als konkreten Teil der baulichen Substanz, die Gegenstand der Modernisierung und Erweiterung sein sollen. Weitere technische oder gestalterische Details der Planung werden in der Mitteilung nicht ausgeführt.

Baubetrieb bei laufendem Spielbetrieb: "performative Baustelle"

Die Bundesregierung hebt hervor, dass die Baumaßnahmen während des laufenden Spielbetriebs erfolgen sollen. Zugleich wird angegeben, dass der Umbau künstlerisch begleitet und als "performative Baustelle" geplant sei. Konkrete Informationen, wie Programme und Spielbetrieb während der Umbauphasen organisiert werden sollen, enthält die Mitteilung nicht.

Zum Begriff der "performative Baustelle" macht die Meldung keine weitere Erläuterung; die Formulierung stammt aus der Ankündigung des Kulturstaatsministeriums.

Die Stärkung kultureller Infrastruktur als Anliegen der Bundesregierung

Die Mitteilung stellt die Kampnagel-Förderung in einen größeren politischen Zusammenhang: "Die Stärkung der kulturellen Infrastruktur zählt zu den zentralen Anliegen der Bundesregierung", heißt es in der Aussendung. In diesem Kontext nennt die Bundesregierung nachhaltige Investitionen des Bundes in kulturelle Einrichtungen und Kulturdenkmäler von nationaler Bedeutung.

Weiter heißt es, viele dieser Orte prägten seit Jahrhunderten das Erscheinungsbild ihrer Regionen und seien zugleich wichtige Anziehungspunkte für Bildung und Tourismus. Diese Aussagen stehen in der Pressemitteilung als Begründung für Fördermaßnahmen.

Begriffe erläutert: Kulturstaatsminister, Kulturbauten-Initiative und Kampnagel

  • Kulturstaatsminister: In der Aussendung wird Wolfram Weimer als Kulturstaatsminister genannt. Die Meldung gibt ihn als Sprecher der Bundesregierung in dieser Förderfrage an und zitiert ihn mit einer ausführlichen Stellungnahme zur Bedeutung von Kampnagel.

  • Kulturbauten-Initiative: Die Förderzusage erfolgt im Rahmen der von der Bundesregierung benannten "Kulturbauten-Initiative". Die Mitteilung verbindet diese Initiative mit nachhaltigen Investitionen in kulturelle Einrichtungen und Kulturdenkmäler von nationaler Bedeutung.

  • Kampnagel: Kampnagel wird in der Pressemitteilung als "Kulturfabrik" und als "Internationales Produktionshaus" bezeichnet. Die Mitteilung beschreibt das Haus als Veranstaltungsort für darstellende Künste, Konzerte, Konferenzen und Festivals sowie als Ort für spartenübergreifende Gegenwartskunst.

  • Lacaton & Vassal: Das Pariser Architekturbüro wird in der Meldung als Kooperationspartner für die Modernisierung und Erweiterung der Maschinenfabrikhallen genannt. Weitere Angaben zu den Architekten oder ihrem Konzept finden sich in der Mitteilung nicht.

  • Freie und Hansestadt Hamburg: Als kommunaler Finanzierungspartner wird die Freie und Hansestadt Hamburg erwähnt; die Bundesregierung nennt eine gemeinsame Finanzierung der Gesamtkosten mit dem Bund.

Was die Ankündigung konkret benennt

Die Veröffentlichung der Bundesregierung nennt folgende konkrete Punkte: eine Zusage von bis zu 60 Millionen Euro Bundesmittel, die Gesamtprojektkosten von rund 168 Millionen Euro, die Einbeziehung des Architekturbüros Lacaton & Vassal, die Modernisierung und Erweiterung der Maschinenfabrikhallen sowie die Planung, die Baumaßnahmen bei laufendem Spielbetrieb als künstlerisch begleitete "performative Baustelle" umzusetzen.

Unterschiedliche Detailfragen bleiben in der Mitteilung offen, etwa die exakte Aufteilung der Finanzierungsanteile zwischen Bund und Stadt, der Zeitplan der einzelnen Bauphasen oder organisatorische Angaben zum Spielbetrieb während der Umbauarbeiten. Solche Informationen werden in der Aussendung nicht genannt.

FAQ zur Förderung und zum Umbau

  • Wie hoch ist die Bundesförderung für Kampnagel? Die Bundesregierung nennt eine Zusage von bis zu 60 Millionen Euro im Rahmen der Kulturbauten-Initiative. Diesen Betrag beschreibt die Mitteilung als Beitrag des Bundes zur Erweiterung und Sanierung des Internationalen Produktionshauses Kampnagel.

  • Wie hoch sind die Gesamtkosten des Projekts? Nach Angaben der Bundesregierung betragen die Gesamtkosten der Sanierung und Erweiterung rund 168 Millionen Euro. Die Mitteilung erklärt, dass diese Kosten vom Bund gemeinsam mit der Freien und Hansestadt Hamburg finanziert werden sollen.

  • Wer plant den Umbau? Die Bundesregierung nennt das Pariser Architekturbüro Lacaton & Vassal als Planungspartner für die Modernisierung und Erweiterung der Maschinenfabrikhallen. Weitere planerische oder gestalterische Details wurden in der Aussendung nicht mitgeteilt.

  • Wann beginnt der Bau? Die Mitteilung nennt den 30. Oktober als Termin für den offiziellen Spatenstich, an dem Kulturstaatsminister Weimer teilnehmen soll. Konkrete Angaben zum Baubeginn im engeren Sinne oder zu den einzelnen Bauphasen sind in der Pressemitteilung nicht enthalten.

  • Wie wird der Spielbetrieb während der Bauarbeiten gehandhabt? Die Bundesregierung schreibt, dass die Baumaßnahmen bei laufendem Spielbetrieb umgesetzt werden sollen und der Umbau als künstlerisch begleitete "performative Baustelle" geplant ist. Weitere organisatorische Informationen zum Spielbetrieb während der Umbauphasen finden sich in der Mitteilung nicht.

Quellen und Kontakt

Quelle: Presse- und Informationsamt der Deutschen Bundesregierung. Herausgeberangabe in der Mitteilung: Deutsche Bundesregierung (Presse- und Informationsamt). Die Informationen basieren auf der Regierungsmitteilung zur Kulturbauten-Initiative und zur Förderzusage für Kampnagel.

In der Originalmitteilung wird Kulturstaatsminister Wolfram Weimer mit den Worten zitiert: „Kampnagel ist ein Leuchtturm der freien Kulturszene. Seine internationale Kulturarbeit strahlt weit über Hamburg und Deutschland hinaus. Mit den Mitteln trägt der Bund erheblich dazu bei, auf dem historischen Gelände zeitgemäße Produktionsbedingungen zu schaffen. So kann sich Kampnagel auf dem gewohnt hohen künstlerischen Niveau als Spiel- und Produktionsstätte für die freie Szene und als Labor für spartenübergreifende Gegenwartskunst weiterentwickeln. Damit stärken wir gerade in diesen haushaltspolitisch schwierigen Zeiten auch die freie Szene.“

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Quelle: Presse- und Informationsamt der Bundesregierung — Original: bundesregierung.de

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