Bildung

„Gesund aus der Krise“: Schulstart 2026/27 gesichert

Bundesförderung von 35,15 Mio. Euro für Projektphase IV – kostenfreie Therapieplätze für Kinder und Jugendliche

OTSKI-bearbeitet. Dieser Beitrag wurde KI-gestützt erstellt und nicht redaktionell geprüft.
Aussender: Berufsverband Österreichischer Psychologinnen und Psychologen
31. August 2026

Finanzierung für das Schuljahr 2026/27 ist gesichert: Das Mental‑Health‑Programm „Gesund aus der Krise“ bietet bis zu 15 kostenfreie Behandlungseinheiten für Jugendliche.

In wenigen Tagen beginnt das neue Schuljahr: Am 7. September starten Wien, Niederösterreich und das Burgenland, eine Woche später, am 14. September, folgen die übrigen Bundesländer. Für viele der rund 1,1 Millionen Schulkinder (Statistik Austria) in Österreich ist der Schulstart mit Vorfreude verbunden; zugleich kann er für Kinder, Jugendliche und Familien Aufregung, Unsicherheit und Druck bedeuten.

Das Mental‑Health‑Projekt „Gesund aus der Krise“ teilt zur bevorstehenden Einschulung und Schulbeginn eine zentrale Nachricht: Die Finanzierung für das kommende Schuljahr ist gesichert, das kostenfreie und niederschwellige Angebot steht mit ausreichend freien Plätzen bereit.

Schulstart: Vorfreude und Überforderung liegen oft nah beieinander

Ein neues Klassenzimmer, neue Lehrer, gestiegene Anforderungen oder der Wechsel in eine weiterführende Schule können Kinder und Jugendliche stark fordern. Eine österreichweite Befragung von mehr als 14.000 Schülern im Rahmen der Initiative „Mental Health Days“ (August 2025) zeigt: Fast die Hälfte, 49,7 Prozent, der Befragten erlebt Leistungsdruck und den eigenen Anspruch an Perfektion als belastend. In dieser Erhebung wird die Schule mit Abstand am häufigsten als Stressquelle genannt, noch vor den Erwartungen der Eltern.

Zu den Folgen der Befunde äußert sich Gesundheits‑ und Sozialministerin Korinna Schumann wörtlich: „Der Schulstart ist für viele Kinder ein Neubeginn voller Vorfreude – für manche aber auch eine Zeit voller Sorgen, Überforderung oder Angst vor dem Versagen. Genau deshalb ist es mir wichtig, dass Familien wissen: Mit „Gesund aus der Krise“ gibt es rasche, kostenfreie und wohnortnahe Unterstützung, wenn der Schulstart zur Belastung wird. Die Finanzierung für das kommende Schuljahr ist gesichert – damit kein Kind und keine Familie mit diesen Sorgen allein bleiben muss.“

„Gesund aus der Krise“ ist da, wenn der Schulstart zur Belastung wird

Erfahrungsgemäß steigt die Nachfrage nach psychischer Unterstützung rund um den Schulstart merklich an. Ao. Univ.-Prof.in Dr.in Beate Wimmer-Puchinger, Gesamtleitung „Gesund aus der Krise“ und Präsidentin des Berufsverbandes Österreichischer Psychologinnen und Psychologen (BÖP), sagt dazu: „Jedes Jahr im September erleben wir, wie stark der Schulstart auf die Psyche von Kindern und Jugendlichen wirkt. Prüfungsangst, sozialer Druck, Mobbing oder die Angst, den Erwartungen nicht zu genügen – das alles kann rasch zur echten Belastung werden. Mit „Gesund aus der Krise“ steht Kindern, Jugendlichen und ihren Familien genau in dieser Phase eine rasche, wirksame und kostenfreie Anlaufstelle zur Verfügung.“

Finanzierung für die Projektphase „Gesund aus der Krise IV“

Das Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz stellt für die laufende Projektphase „Gesund aus der Krise IV" insgesamt 35,15 Millionen Euro zur Verfügung. Damit ist das Angebot durchgehend bis Ende Juni 2027 finanziert und somit auch für das gesamte kommende Schuljahr 2026/27 gesichert. Seit dem Start des Projekts 2022 haben bereits mehr als 57.000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene von „Gesund aus der Krise“ profitiert.

Mag.a Barbara Haid, MSc, Präsidentin des Österreichischen Bundesverbands für Psychotherapie (ÖBVP) und Kooperationspartnerin von „Gesund aus der Krise“, betont wörtlich: „Der Schulstart ist für Kinder und Jugendliche weit mehr als der Beginn eines neuen Schuljahres. Er bedeutet Veränderung, neue Anforderungen und sozialen Druck – und kann damit auch psychisch sehr fordernd sein. Entscheidend ist, Belastungen früh ernst zu nehmen und nicht erst zu reagieren, wenn aus Sorgen, Ängsten oder Überforderung eine psychische Erkrankung geworden ist. Und die wichtigste Botschaft zum Schulstart lautet: Die Plätze sind da. Wer Hilfe braucht, soll nicht warten müssen.“

Abwicklung und Trägerschaft: Das Projekt wird vom Berufsverband Österreichischer Psychologinnen und Psychologen (BÖP) in Kooperation mit dem Österreichischen Bundesverband für Psychotherapie (ÖBVP) durchgeführt. Seit Frühjahr 2024 ist der Österreichische Berufsverband für Musiktherapie (ÖBM) ein weiterer Umsetzungspartner.

Rolle von BÖP, ÖBVP, ÖBM und dem Bundesministerium

Der Berufsverband Österreichischer Psychologinnen und Psychologen (BÖP) übernimmt laut Mitteilung die Abwicklung des Projekts; der Österreichische Bundesverband für Psychotherapie (ÖBVP) ist Kooperationspartner. Der Österreichische Berufsverband für Musiktherapie (ÖBM) ist seit Frühjahr 2024 als weiterer Umsetzungspartner genannt.

Das Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz stellt die Fördermittel für die aktuelle Projektphase bereit. Für die Wirksamkeit des Angebots verweist die Meldung auf eine Evaluierung des Instituts für Psychologie der Universität Innsbruck, die Daten zur Nutzenbeobachtung analysiert hat.

Niederschwelliger Zugang – so einfach ist die Anmeldung

Für die Umsetzung steht nach Angaben der Meldung ein Behandler‑Pool von rund 1.600 Klinischen Psychologen, Gesundheitspsychologen, Psychotherapeuten und Musiktherapeuten zur Verfügung. Klienten werden in Summe in 27 Behandlungssprachen betreut. Die Anmeldung zum Programm erfolgt über die Projektwebsite www.gesundausderkrise.at.

Laut Mitteilung erhalten Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis 21 Jahre rasch, wohnortnah und kostenfrei bis zu 15 qualitätsgesicherte Behandlungseinheiten. Ab 14 Jahren können sich Jugendliche unabhängig von den Eltern direkt anmelden.

Bisherige Nutzung und Evaluation durch die Universität Innsbruck

Seit dem Start 2022 haben nach Angaben des Projekts mehr als 57.000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene professionelle klinisch‑psychologische, gesundheitspsychologische, psychotherapeutische und musiktherapeutische Behandlungen in Anspruch genommen. Die aktuelle Projektphase wird mit 35,15 Millionen Euro gefördert, die Mittel reichen bis Ende Juni 2027.

Zur Wirksamkeit der Angebote verweist die Meldung auf die Evaluierung der Universität Innsbruck (Institut für Psychologie). In der letzten Projektphase berichteten 93 Prozent der Klienten und 88 Prozent der Bezugspersonen von spürbaren Verbesserungen durch die Behandlungen; die Universität Innsbruck hat nach Angaben der Meldung Daten von über 15.000 jungen Menschen über drei Jahre hinweg ausgewertet.

Beteiligte Organisationen und zentrale Begriffe erklärt

Kurz erläutert, was in der Meldung genannt wird und wie die Begriffe gemeint sind:

Projektphase „Gesund aus der Krise IV“

Der Ausdruck bezeichnet die aktuelle Förderperiode des Projekts, für die das Bundesministerium Mittel zur Verfügung stellt. In der Meldung ist dokumentiert, dass diese Phase mit 35,15 Millionen Euro finanziert wird und bis Ende Juni 2027 reicht.

Klinische Psychologie

Klinische Psychologie bezieht sich auf die wissenschaftlich fundierte Diagnostik und Behandlung psychischer Störungen und belastender Zustände. Klinische Psychologen im Projekt werden als Teil des Behandler‑Pools genannt.

Gesundheitspsychologie

Gesundheitspsychologen arbeiten an der Schnittstelle von psychologischen Faktoren und Gesundheit; sie sind laut Meldung ebenfalls im Behandler‑Pool vertreten. Im Kontext des Projekts betreuen sie Kinder und Jugendliche in psychischen Belastungssituationen.

Psychotherapie und Musiktherapie

Psychotherapie bezeichnet psychologische Behandlungsverfahren zur Linderung psychischer Beschwerden. Musiktherapie wird in der Meldung als ergänzende therapeutische Disziplin aufgeführt; seit Frühjahr 2024 ist der Österreichische Berufsverband für Musiktherapie Kooperationspartner.

Qualitätsgesicherte Behandlungseinheiten

Die Meldung nennt bis zu 15 qualitätsgesicherte Behandlungseinheiten als Umfang des Angebots pro Person. Qualitätssicherung bezieht sich hier auf die fachliche Ausgestaltung und die Evaluierungspraxis des Projekts.

Welche Zahlen und Fristen das Projekt nennt

Konkrete, in der Meldung genannte Zahlen sind: 35,15 Millionen Euro Fördermittel für die Projektphase bis Ende Juni 2027, mehr als 57.000 bisher versorgte junge Menschen seit Projektstart 2022, ein Behandler‑Pool von rund 1.600 Fachpersonen und die Betreuung in 27 Behandlungssprachen. Die Amtsperiode der aktuellen Finanzierung reicht bis Ende Juni 2027.

Weitere namentlich genannte Fristen sind die Schulstarttermine: 7. September für Wien, Niederösterreich und Burgenland; 14. September für die übrigen Bundesländer. Diese Termine sind insofern relevant, als die Meldung eine gesteigerte Nachfrage rund um diesen Zeitpunkt konstatiert.

FAQ zum Angebot „Gesund aus der Krise“ zum Schulstart

  • Wer kann das Angebot nutzen?

    Nach Angaben der Meldung richtet sich das Angebot an Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis 21 Jahre. Die Projektseite und die Meldung nennen diese Altersgrenze als Anspruchsberechtigung für bis zu 15 Behandlungseinheiten.

  • Wie viele Behandlungseinheiten gibt es?

    Das Programm stellt laut Mitteilung bis zu 15 qualitätsgesicherte Behandlungseinheiten pro Person bereit. Diese Einheiten werden kostenfrei angeboten und sollen wohnortnah verfügbar sein.

  • Wie melde ich an und ab welchem Alter geht das selbstständig?

    Die Anmeldung erfolgt über die Website www.gesundausderkrise.at. Ab 14 Jahren können sich Jugendliche nach Angaben der Meldung unabhängig von den Eltern direkt anmelden.

  • Wer finanziert das Projekt?

    Die Meldung nennt das Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz als Geldgeber; für die Projektphase IV stehen 35,15 Millionen Euro zur Verfügung, finanziert bis Ende Juni 2027.

  • Wie viele Personen profitieren bisher und was sagt die Evaluation?

    Seit dem Projektstart 2022 haben nach Angaben der Meldung mehr als 57.000 junge Menschen Leistungen in Anspruch genommen. Die Universität Innsbruck (Institut für Psychologie) hat in ihrer Evaluierung Daten von über 15.000 jungen Menschen über drei Jahre ausgewertet und berichtet, dass 93 Prozent der Klienten und 88 Prozent der Bezugspersonen von spürbaren Verbesserungen berichteten.

Quellen und Kontakt

Quellen in der Meldung: Berufsverband Österreichischer Psychologinnen und Psychologen (BÖP), Österreichischer Bundesverband für Psychotherapie (ÖBVP), Österreichischer Berufsverband für Musiktherapie (ÖBM), Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz, Universität Innsbruck (Institut für Psychologie) und Statistik Austria (Zahl zu Schulkinder).

Kontaktangaben aus der Meldung:

  • Mag.a Gudrun Kreutner-Reisinger, Kommunikation „Gesund aus der Krise“, Telefon: 0699 1105 4001, E‑Mail: gk [at] gudrunkreutner.com
  • Alexander Berger, MA, Projektleitung „Gesund aus der Krise“, Telefon: 0670 350 48 46, E‑Mail: alexander.berger [at] gesundausderkrise.at
  • Christoph Ertl, Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz, Telefon: 0664 88 777 555, E‑Mail: christoph.ertl [at] sozialministerium.gv.at

Weitere Projektseiten: www.gesundausderkrise.at | www.boep.or.at | www.psychotherapie.at

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Grundlage: Presseaussendung von Berufsverband Österreichischer Psychologinnen und Psychologen, verbreitet über APA-OTS. Originalfassung: www.ots.at

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