Fahrbahnerneuerung L 14 in Hausleiten: erster Abschnitt abgeschlossen
Erster Abschnitt der Landesstraße L 14 zwischen Goldgeben und Bahnhofstraße fertiggestellt; Land Niederösterreich trägt die Kosten von rund 337.000 Euro
Der erste Abschnitt der Fahrbahnerneuerung der Landesstraße L 14 im Ortsgebiet von Hausleiten (860 m, 5.160 m²) ist abgeschlossen. Auftragnehmer: Strabag AG; Kosten für die Fahrbahnerneuerung: rund 337.000 Euro, getragen vom Land Niederösterreich.
Der erste Abschnitt der Fahrbahnerneuerung der Landesstraße L 14 im Ortsgebiet der Marktgemeinde Hausleiten ist abgeschlossen. Betroffen war der Abschnitt zwischen Goldgeben und der Bahnhofstraße; die erneuerte Fahrbahn umfasst eine Länge von 860 Metern und eine Fläche von insgesamt 5.160 Quadratmetern. In der Aussendung des Amtes der Niederösterreichischen Landesregierung werden starke Verdrückungen und Spurrinnen als vorherrschendes Schadensbild beschrieben.
Nachdem in den Jahren 2024 und 2025 bereits temporäre Instandsetzungen in Form von Feinsichtfräsungen durchgeführt worden waren, entschied man sich aufgrund des vorliegenden Schadensbildes für eine Erneuerung des Straßenoberbaus. Die Durchführung der Arbeiten übernahm die Firma Strabag AG aus Hausleiten. Die Kosten für die durchgeführte Fahrbahnerneuerung beziffert das Land Niederösterreich mit rund 337.000 Euro; dieser Betrag wird, ohne die Kosten der Wasserleitungserneuerung, zur Gänze vom Land getragen.
Fahrbahnerneuerung der L 14 in Hausleiten: technische Eckdaten
Vor Beginn der eigentlichen Arbeiten an der Fahrbahn hatte die Marktgemeinde Hausleiten die Erneuerung der Wasserleitung durchgeführt; diese Maßnahme wird in der Aussendung als vorangehend dargestellt. Als Sanierungsmaßnahme am Straßenoberbau wurde der bestehende Belag in einer Stärke von 16 Zentimetern abgefräst. Auf diesen abgefrästen Bestand wurden anschließend neue Schichten aufgebracht.
Die Mitteilung nennt konkret eine 13 Zentimeter dicke modifizierte bituminöse Tragschicht als Unterlage sowie eine drei Zentimeter dicke modifizierte bituminöse Deckschicht als Abschluss des Oberbaus. Diese Schichtkombination ist in der Aussendung als technisches Vorgehen dokumentiert; weitergehende Angaben zum verwendeten Materialmix, zu Verdichtungsparametern oder zu eingebauten Bitumenzusätzen macht die Mitteilung nicht.
Rollen von Land Niederösterreich, Marktgemeinde Hausleiten, NÖ Straßendienst und Strabag AG
In der Aussendung treten mehrere Akteure mit unterschiedlichen Aufgaben auf: Das Land Niederösterreich ist laut Mitteilung Träger der finanziellen Mittel für die Fahrbahnerneuerung (ohne die Wasserleitungsarbeiten). Die Marktgemeinde Hausleiten wird als Auftraggeberin für die Erneuerung der Wasserleitung genannt; diese Erneuerung fand demnach vor der Fahrbahnsanierung statt.
Die Firma Strabag AG aus Hausleiten wird in der Mitteilung als ausführendes Unternehmen genannt. Für technische Nachfragen verweist die Aussendung auf den NÖ Straßendienst und nennt dort einen Ansprechpartner mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse. Weitere organisatorische oder vertragliche Details zu Ausschreibung, Vergabeformalitäten oder Projektabwicklung sind in der vorliegenden Mitteilung nicht enthalten.
Schadensbild, Vorarbeiten und bisherige Instandsetzungen
Das in der Aussendung beschriebene Schadensbild umfasste starke Verdrückungen und Spurrinnen über die genannte Länge. Als vorläufige Gegenmaßnahme wurden in den Jahren 2024 und 2025 Feinsichtfräsungen durchgeführt; diese Arbeiten werden in der Mitteilung als temporäre Instandsetzungen bezeichnet, die nicht als dauerhafte Lösung für das beanstandete Schadensbild ausreichten.
Vor Beginn der Fahrbahnerneuerung erfolgten daher weitergehende bauliche Maßnahmen: Zunächst die Erneuerung der Wasserleitung durch die Marktgemeinde, danach das Abfräsen des vorhandenen Belags und die Wiederherstellung des Oberbaus in der dokumentierten Schichtfolge. Die Mitteilung bezeichnet den nun abgeschlossenen Abschnitt als ersten Abschnitt der Fahrbahnerneuerung; Angaben zu weiteren Abschnitten oder einem Gesamtzeitplan werden nicht gemacht.
Begriffe zur Fahrbahnerneuerung erklärt
Fahrbahnerneuerung
In der Aussendung versteht man unter Fahrbahnerneuerung die Erneuerung des Straßenoberbaus nach Abfräsen des vorhandenen Belags. Dies umfasst in der vorliegenden Maßnahme das Entfernen des alten Belags in einer bestimmten Tiefe und das anschließende Aufbringen neuer Schichten, wie die Mitteilung beschreibt.
Feinsichtfräsung
Feinsichtfräsungen werden in der Mitteilung als zuvor durchgeführte temporäre Instandsetzungsmaßnahme genannt. Dabei handelt es sich um punktuelle oder streckenweise Abfräsungen von Schadstellen, die der kurz- bis mittelfristigen Beseitigung von Unebenheiten dienen; die Aussendung nennt diese Arbeiten als Vormaßnahmen in den Jahren 2024 und 2025.
Straßenoberbau
Der Straßenoberbau ist in der Mitteilung die Schichtfolge, die nach dem Abfräsen des Bestandes neu aufgebaut wurde. Er besteht in diesem Fall aus einer bituminösen Tragschicht als tragende Unterlage und einer bituminösen Deckschicht als abschließende Fahrbahnoberfläche.
Modifizierte bituminöse Tragschicht
Die Aussendung nennt eine 13 Zentimeter dicke modifizierte bituminöse Tragschicht als Teil des Oberbaus. Tragschichten haben die Aufgabe, Lasten aufzunehmen und zu verteilen; die Mitteilung dokumentiert hier ausschließlich die Dicke und die Bezeichnung als „modifiziert“ ohne nähere technische Spezifikation.
Modifizierte bituminöse Deckschicht
Als Abschluss des Oberbaus wird in der Mitteilung eine drei Zentimeter dicke modifizierte bituminöse Deckschicht angegeben. Die Deckschicht bildet die fahrende Oberfläche; die Aussendung beschreibt die Dicke und die modifizierte Ausführung, führt jedoch keine zusätzlichen Materialangaben auf.
Was die genannten Zahlen konkret dokumentieren
- 860 Meter: Länge des erneuerten Abschnitts zwischen Goldgeben und der Bahnhofstraße.
- 5.160 Quadratmeter: Gesamtfläche der erneuerten Fahrbahnfläche.
- 16 Zentimeter: Abfrästiefe des bestehenden Belags vor dem Aufbau des neuen Oberbaus.
- 13 Zentimeter (Tragschicht) und 3 Zentimeter (Deckschicht): Aufgebrachte Schichtdicken laut Aussendung.
- Rund 337.000 Euro: Kosten für die Fahrbahnerneuerung, ohne die Kosten der Wasserleitungserneuerung, getragen vom Land Niederösterreich.
Diese Zahlen werden in der Mitteilung als technische und finanzielle Eckdaten angegeben und bilden die Grundlage der dokumentierten Maßnahme. Weitere finanzielle Details, etwa die exakten Kostenanteile für einzelne Leistungen oder die Gesamtkosten inklusive Wasserleitung, nennt die Aussendung nicht.
Konkreter Nutzen der dokumentierten Maßnahmen
Die Aussendung dokumentiert das Ausmaß der baulichen Arbeiten und die finanzielle Trägerschaft der Fahrbahnerneuerung. Aus der Mitteilung ergibt sich, dass vor Ort sowohl infrastrukturseitige Vorarbeiten (Wasserleitungserneuerung durch die Marktgemeinde) als auch die eigentlichen Straßenbauarbeiten durchgeführt wurden; die Fahrbahnerneuerung wurde vom Land Niederösterreich finanziert (ohne die Wasserleitungskosten) und durch die Strabag AG ausgeführt.
Die Mitteilung enthält keine weitergehenden Aussagen zu Folgemaßnahmen, Wartungsplänen oder zu einem Gesamtinvestitionsrahmen für die gesamte Ortsdurchfahrt. Ebenso fehlen Angaben zu Verkehrseinschränkungen während der Bauarbeiten oder zu vorgesehenen Nachkontrollen; dies lässt die Aussendung offen.
FAQ zur Fahrbahnerneuerung der L 14 in Hausleiten
Was wurde an der L 14 genau erneuert?
Die Mitteilung beschreibt, dass der vorhandene Belag in einer Stärke von 16 Zentimetern abgefräst und der Straßenoberbau durch eine 13 Zentimeter dicke modifizierte bituminöse Tragschicht sowie eine drei Zentimeter dicke modifizierte bituminöse Deckschicht ersetzt wurde. Details zu weiteren Bauteilen nennt die Aussendung nicht.
Welche Schäden lagen vorher vor?
Die Aussendung nennt starke Verdrückungen und Spurrinnen entlang des Abschnitts zwischen Goldgeben und der Bahnhofstraße. Diese Schadensbilder waren laut Mitteilung der Anlass für die Erneuerung des Oberbaus nach vorausgegangenen temporären Maßnahmen.
Wer führte die Arbeiten durch?
Als ausführendes Unternehmen wird in der Mitteilung die Strabag AG aus Hausleiten genannt. Weitergehende Informationen zu Auftragserteilung, Ausführungszeitraum oder Auftragssumme je Los werden in der Aussendung nicht angegeben.
Wer trägt die Kosten der Fahrbahnerneuerung?
Die Aussendung benennt rund 337.000 Euro als Kosten der durchgeführten Fahrbahnerneuerung; dieser Betrag wird ohne die Kosten der Wasserleitungserneuerung vollständig vom Land Niederösterreich getragen. Angaben zu Kosten der Wasserleitung nennt die Mitteilung nicht.
Gab es vor der Erneuerung schon Maßnahmen?
Ja. In den Jahren 2024 und 2025 wurden Feinsichtfräsungen als temporäre Instandsetzungen vorgenommen. Vor der Fahrbahnsanierung wurde zudem die Wasserleitung durch die Marktgemeinde Hausleiten erneuert, wie die Aussendung angibt.
Gibt es Angaben zu weiteren Abschnitten oder Zeitplänen?
Die Mitteilung bezeichnet die durchgeführte Baumaßnahme als „ersten Abschnitt“ der Fahrbahnerneuerung, enthält aber keine weitergehenden Angaben zu weiteren Abschnitten, Zeitplänen oder Folgemaßnahmen.
Quellen und Kontakt
Quelle: Amt der Niederösterreichischen Landesregierung, Landesamtsdirektion/Öffentlichkeitsarbeit (Aussendung zur Fahrbahnerneuerung der L 14, Hausleiten).
Weitere Auskünfte: NÖ Straßendienst, Christoph Schodl, Telefon: 0676/81260141, E-Mail: christoph.schodl[at]noel.gv.at.
Pressekontakt Amt der Niederösterreichischen Landesregierung: Mag. Rainer Hirschkorn, Telefon: 02742/9005-12175, E-Mail: presse[at]noel.gv.at.
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