EisStadthalle in Wien: ÖVP fordert klares Bekenntnis
Greco und Ofner: Mehr als 2.000 Unterstützer fordern Erhalt – Stadt soll Mittel für Technikmodernisierung bereitstellen
Die ÖVP verlangt ein klares Ja zum Erhalt der seit Monaten geschlossenen EisStadthalle und fordert von der Stadt Wien Entscheidungen zur Erneuerung der Kühlanlage und zur Modernisierung der Technik.
Die EisStadthalle in Wien ist seit Monaten geschlossen. Die Wiener Volkspartei hat in einer Presseaussendung auf die Schließung reagiert und fordert von der Stadt Wien ein deutliches und rasches Bekenntnis zum Fortbestand der Sportstätte.
In der Aussendung verweist die ÖVP auf eine Petition mit mehr als 2.000 Unterstützern und auf einen Medienbericht, wonach aus dem Büro des zuständigen SPÖ-Stadtrats ein mögliches Aus der Sportstätte ins Spiel gebracht worden sei. Vor diesem Hintergrund verlangen die ÖVP-Vertreter ein klares Signal der Stadt und die Bereitstellung der notwendigen Mittel für technische Erneuerungen.
ÖVP fordert klares Bekenntnis zum Erhalt der EisStadthalle
Für Kasia Greco, Sportsprecherin der Wiener Volkspartei, ist die Lage eindeutig: "Die EisStadthalle ist eine der wichtigsten Sportstätten Wiens und für den Leistungs-, Breiten- und Nachwuchssport unverzichtbar. Mehr als 2.000 Unterstützerinnen und Unterstützer der Petition zeigen eindrucksvoll, wie groß der Rückhalt in der Bevölkerung ist. Die Stadt Wien muss sich endlich klar zum Erhalt der EisStadthalle bekennen und die notwendigen Mittel für die Erneuerung der Kühlanlage sowie die Modernisierung der Technik bereitstellen. Eine Schließung darf keine Option sein."
Die ÖVP knüpft ihre Forderung an einen Bericht des Standard, wonach aus dem Büro des zuständigen SPÖ-Stadtrats ein mögliches Aus der Sportstätte genannt worden sei. In der Aussendung fordert die Partei ein rasches und unmissverständliches Bekenntnis des zuständigen SPÖ-Stadtrats und eine zügige Entscheidung über die Modernisierung der technischen Anlagen.
Welche Folgen sieht die ÖVP für den 15. Bezirk?
Bezirksparteiobmann Felix Ofner hebt in der Aussendung die lokale Bedeutung der EisStadthalle hervor. Er sagt: "Seit Generationen lernen Kinder aus dem 15. Bezirk und der Umgebung in der EisStadthalle Eislaufen. Als Ausweichmöglichkeiten bleiben derzeit nur der Eisring Süd im 10. Bezirk oder die Steffl-Arena im 22. Bezirk – beide liegen am anderen Ende der Stadt. Gerade Schulklassen können, zum Beispiel für den Eislaufunterricht, nicht quer durch Wien fahren. Das wäre ein massiver Rückschritt für das Sportangebot in Rudolfsheim-Fünfhaus und den Südwesten Wiens."
Die ÖVP macht damit die Erreichbarkeit und die Rolle der EisStadthalle für lokale Bildungs- und Nachwuchsangebote zum zentralen Argument ihrer Forderung. Die Aussendung nennt keine konkreten Zahlen zu Schülerfahrten oder zur Nutzung, sondern verweist auf die generationsübergreifende Nutzung der Anlage im Bezirk.
Was die ÖVP konkret fordert
Greco und Ofner fordern ein klares Signal der Stadt: ein Bekenntnis zum Erhalt der Halle und die Bereitstellung der Mittel für die Erneuerung der Kühlanlage sowie die Modernisierung der Technik. In der Aussendung heißt es wörtlich: "Die Wienerinnen und Wiener wünschen sich derzeit vor allem eines: Abkühlung. Ein klares Ja zum Erhalt der EisStadthalle wäre in diesen Tagen wohl die erfrischendste Entscheidung, die SPÖ-Stadtrat Hacker für den Sport in unserer Stadt treffen könnte."
Die Forderung umfasst damit zwei namentlich genannte Punkte: das Bekenntnis zum Erhalt der EisStadthalle und eine zügige Entscheidung über die Modernisierung der technischen Anlagen. Die Aussendung nennt keine konkreten Finanzbeträge, Fristen oder technische Spezifikationen für die Erneuerung.
Begriffe erklärt: Petition, Kühlanlage, Breiten- und Nachwuchssport, Bezirksparteiobmann und SPÖ-Stadtrat
Petition: Eine Petition ist ein formelles Ersuchen an eine Behörde oder an die öffentliche Hand, das von Unterstützern unterzeichnet wird. In der Aussendung wird auf die Petition "Rettet die EisStadthalle!" verwiesen, die nach Angaben der ÖVP mehr als 2.000 Unterstützerinnen und Unterstützer zählt. Die Zahl dient in der Aussendung als Hinweis auf den Rückhalt in der Bevölkerung.
Kühlanlage: Als Kühlanlage wird in der Regel die technische Einrichtung bezeichnet, die in Eisstadien für die Herstellung und Erhaltung der Eisfläche sowie die Regelung von Temperatur und Klima der Halle zuständig ist. In der Aussendung nennt die ÖVP die Erneuerung der Kühlanlage als notwendige Maßnahme, ohne technische Details oder Kostenschätzungen anzugeben.
Breitensport und Nachwuchssport: Unter Breitensport versteht man sportliche Aktivitäten, die von vielen Personen unabhängig von Leistungsebene genutzt werden; Nachwuchssport bezieht sich auf die strukturierte Förderung junger Sportler. Die ÖVP nennt beide Bereiche explizit als betroffene Nutzer der EisStadthalle und stellt damit die Bedeutung für unterschiedliche Nutzergruppen heraus.
Bezirksparteiobmann: Ein Bezirksparteiobmann ist innerhalb einer Partei die örtliche Führungsperson für einen Bezirk. In der Aussendung spricht Bezirksparteiobmann Felix Ofner zum lokalen Stellenwert der EisStadthalle im 15. Bezirk und zu den möglichen praktischen Folgen einer dauerhaften Schließung.
SPÖ-Stadtrat: Mit SPÖ-Stadtrat ist ein Mitglied der Stadtregierung aus der Sozialdemokratischen Partei Österreichs gemeint, das für bestimmte Zuständigkeitsbereiche in der Stadt Wien verantwortlich sein kann. In der Aussendung wird der zuständige SPÖ-Stadtrat namentlich als Hacker genannt; laut ÖVP-Bericht wurde aus dessen Büro ein mögliches Aus der Sportstätte ins Spiel gebracht.
Wie die ÖVP die Lage einordnet
Die ÖVP stellt die EisStadthalle als eine der wichtigsten Sportstätten Wiens dar und unterstreicht die Unterstützung in der Bevölkerung durch den Verweis auf die Petition. In ihrer Aussendung verbindet die Partei das öffentliche Interesse mit der Forderung nach politischen Entscheidungen und finanziellen Mitteln zur Sicherung des Betriebs.
Gleichzeitig macht die ÖVP die praktischen Auswirkungen für Schulen und lokale Sportangebote im 15. Bezirk zum Argument für schnelles politisches Handeln. Die Partei verweist auf die als wenig praktikabel dargestellten Ausweichmöglichkeiten Eisring Süd (10. Bezirk) und Steffl-Arena (22. Bezirk) und fordert, dass eine dauerhafte Schließung "keine Option" sein dürfe.
Was die ÖVP als Folgen eines Bekenntnisses der Stadt nennt
In der Aussendung nennt die ÖVP zwei unmittelbar geforderte Schritte: ein klares politisches Bekenntnis zum Erhalt der EisStadthalle und die Bereitstellung der Mittel für die Erneuerung der Kühlanlage sowie die Modernisierung der Technik. Damit will die Partei laut Text eine Grundlage für eine Entscheidung über die Zukunft der Sportstätte schaffen.
Die ÖVP fordert außerdem eine zügige Entscheidung über die notwendigen Modernisierungen. Konkrete Umsetzungsschritte, Finanzierungsmodelle oder Zeitpläne nennt die Aussendung nicht; sie konzentriert sich auf die politischen Entscheidungen und auf den Verweis auf die Unterstützung in der Bevölkerung.
FAQ zur EisStadthalle und zur ÖVP-Forderung
1) Seit wann ist die EisStadthalle geschlossen?
Nach Angaben der ÖVP ist die EisStadthalle "seit Monaten" geschlossen. Die Aussendung selbst nennt keinen genauen Zeitpunkt oder Beginn der Schließung.
2) Wer hat die Forderung veröffentlicht?
Die Forderung stammt von der Wiener Volkspartei. In der Aussendung äußern sich Kasia Greco, genannt als Sportsprecherin der Wiener Volkspartei, und Bezirksparteiobmann Felix Ofner.
3) Wie viele Unterstützer hat die Petition "Rettet die EisStadthalle!"?
Die ÖVP nennt in der Aussendung "mehr als 2.000 Unterstützerinnen und Unterstützer" für die Petition. Die Aussendung verwendet diese Zahl als Indiz für den Rückhalt in der Bevölkerung, ohne weitere Details zu den Unterzeichnern zu liefern.
4) Welche Alternativen zur EisStadthalle werden genannt?
Als Ausweichmöglichkeiten nennt die ÖVP den Eisring Süd im 10. Bezirk und die Steffl-Arena im 22. Bezirk. Die Aussendung beschreibt beide Standorte als weit vom 15. Bezirk entfernt und damit für regelmäßige Schul- oder Vereinstransporte als weniger praktikabel.
5) An wen richtet sich die Forderung der ÖVP?
Die ÖVP richtet die Forderung an die Stadt Wien und konkret an den zuständigen SPÖ-Stadtrat, der in der Aussendung namentlich als Hacker genannt wird. Die Partei verlangt ein klares Bekenntnis und eine Entscheidung zur Modernisierung der technischen Anlagen.
6) Welche Maßnahmen nennt die ÖVP als notwendig?
Die ÖVP fordert die Bereitstellung der notwendigen Mittel für die Erneuerung der Kühlanlage und die Modernisierung der Technik der EisStadthalle. Die Aussendung nennt keine konkreten Finanzbeträge, Zeitpläne oder technische Details zur Ausführung.
Quellen und Kontakt
Quelle der in diesem Artikel wiedergegebenen Aussagen: Presseaussendung der Wiener Volkspartei Rathausklub. In der Aussendung wird außerdem ein Bericht des Standard als Bezug genannt.
Kontakt laut Aussendung:
- Die Wiener Volkspartei, Presse & Kommunikation
- Telefon: 01/515 43 230
- E‑Mail: presse [at] wien.oevp.at
- Website: https://wien.oevp.at
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Grundlage: Presseaussendung von Die Wiener Volkspartei Rathausklub, verbreitet über APA-OTS. Originalfassung: www.ots.at
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