Bauhaus-Manifest 2026: Bündnis für Freiheit, Offenheit und Kreativität
Verbände aus Kultur, Design, Handwerk, Architektur und Kirchen unterzeichnen gemeinsames Bekenntnis
Auf Initiative von Staatsminister Weimer haben zahlreiche Institutionen das Bauhaus-Manifest 2026 unterzeichnet und rufen zur Unterstützung auf.
Auf Initiative von Staatsminister Dr. Wolfram Weimer haben Verbände und Institutionen aus Kultur, Design, Handwerk, Architektur sowie Kirchen gemeinsam das "Bauhaus-Manifest 2026" unterzeichnet. Das Manifest versteht sich laut Aussendung als ein aktuelles kultur- und gesellschaftspolitisches Bekenntnis zu den Grundprinzipien, die das Bauhaus bis heute prägen: die Freiheit des künstlerischen Denkens, Offenheit gegenüber neuen Ideen, die Verbindung unterschiedlicher Disziplinen sowie die Überzeugung, dass kulturelle Innovation einen Beitrag zur Entwicklung einer demokratischen Gesellschaft leisten kann.
Gleichzeitig heißt es im Manifest, diese Prinzipien müssten gegen demokratiefeindliche Angriffe verteidigt werden. Die Initiatoren laden dazu ein, das Bauhaus-Manifest 2026 zu unterstützen; wer Unterstützung erklären möchte, kann sich auf den angegebenen Informationsseiten informieren und seine Unterstützung erklären.
Das Bauhaus-Manifest 2026 im Überblick
Das Manifest wird als Reaktion auf die anhaltende Bedeutung der Bauhaus-Ideen formuliert und zitiert ausdrücklich die Haltung des Bauhauses: Mut zur kühnen Vision, Vertrauen in die Freiheit des künstlerischen Denkens und die Überzeugung, dass eine offene Gesellschaft kulturelle Erneuerung ermöglicht. Die Verfasser benennen das Bauhaus als Vorbild für die Verbindung von Kunst, Handwerk, Gestaltung, Technik, Design und Architektur sowie für gesellschaftliche Verantwortung und ästhetische Innovation.
In der Aussendung werden mehrere konkrete Grundsätze genannt: die Stärkung der Bauhaus-Institutionen, der Schutz und die Wertschätzung von Kulturbauten und öffentlichen Räumen, das Bewahren von Erinnerungskultur, die Sicherung der Autonomie kultureller Institutionen sowie die Förderung disziplinübergreifenden, synergetischen Denkens und Handelns. Ferner betont das Manifest Weltoffenheit und lehnt kulturfeindlichen Nationalismus ab.
Unterzeichnende Organisationen und Personen
Das Manifest wurde laut Mitteilung von einer Reihe namhafter Institutionen und ihren Vertretungen unterzeichnet. Als Initiator wird Staatsminister Dr. Wolfram Weimer, Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien, genannt. Weitere Unterzeichner sind Vertreterinnen und Vertreter aus Akademie, Kirchen, Design-, Museums- und Architekturverbänden sowie aus Handwerk und städtischen Institutionen.
Die Aussendung nennt die folgenden Unterzeichnenden namentlich:
- Akademie der Künste: Prof. Manos Tsangaris, Präsident der Akademie der Künste
- Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien: Dr. Wolfram Weimer, Staatsminister für Kultur und Medien
- Bundesarchitektenkammer: Andrea Gebhard, Präsidentin der Bundesarchitektenkammer
- Deutsche Bischofskonferenz: Dr. Gerhard Feige, Bischof des Bistums Magdeburg
- Deutsche UNESCO-Kommission: Prof. Dr. Maria Böhmer, Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission
- Deutscher Designtag: Boris Kochan, Präsident Deutscher Designtag e.V.
- Deutscher Kulturrat: Olaf Zimmermann, Geschäftsführer Deutscher Kulturrat e.V.
- Deutscher Museumsbund: Menekse Wenzler, Präsidentin Deutscher Museumsbund e.V.
- Deutscher Städtetag: Burkhard Jung, Präsident des Deutschen Städtetages
- Deutsches Zentrum Kulturgutverluste: Prof. Dr. Meike Hopp, Vorständin Deutsches Zentrum Kulturgutverluste
- Evangelische Kirche in Deutschland: Karsten Wolkenhauer, Kirchenpräsident der Evangelischen Landeskirche Anhalts
- German Design Council – Rat für Formgebung: Lutz Dietzold, Geschäftsführer des German Design Council – Rat für Formgebung
- ICOM Deutschland: Paul Spies, Präsident ICOM Deutschland e.V.
- Zentralverband des Deutschen Handwerks: Holger Schwannecke, Generalsekretär Zentralverband des Deutschen Handwerks
Historische Eckdaten: Bauhaus 1919–1933 und Welterbe
Die Pressemitteilung erinnert an die Gründung des Bauhauses 1919 in Weimar. Nach der Vertreibung aus Weimar wurde das Bauhaus 1926 in Dessau wieder eröffnet; 1933, inzwischen nach Berlin umgezogen, wurde es unter dem Druck der Nationalsozialisten endgültig geschlossen.
Weiter weist die Aussendung darauf hin, dass das Bauhaus und seine Stätten in Weimar, Dessau und Bernau als UNESCO-Welterbe geführt werden. Diese historischen Punkte dienen im Manifest als Begründung für die Forderung, Erinnerungskultur und die Schutzwürdigkeit von Kulturbauten hervorzuheben.
Bauhaus-Grundsätze im Manifest
Das Manifest benennt mehrere Grundsätze, zu denen sich die Unterzeichnenden bekennen. Es formuliert ein Bekenntnis zur Bedeutung des Bauhauses als gesellschaftlich wirkendes Projekt und als Vorbild für kreative Freiheit und soziale Öffnung.
Weitere Kernpunkte im Manifest sind laut Aussendung:
- Die Anerkennung von Kulturbauten als sichtbare Zeugnisse von Geschichte und kultureller Identität sowie die Forderung nach Schutz und Wertschätzung dieser Gebäude und öffentlicher Räume.
- Die Betonung von Erinnerung als Voraussetzung demokratischer Selbstverständigung und die Unterstützung von Kulturinstitutionen, die dieses Gedächtnis bewahren und Räume für Auseinandersetzung eröffnen.
- Die Auffassung, dass kulturelle Institutionen als kritisches Korrektiv im öffentlichen Diskurs fungieren und ihre Autonomie gegenüber parteipolitischen Interessen gesichert werden soll.
- Die Förderung disziplinübergreifenden, synergetischen Denkens, das kreative, handwerkliche und technologische Kompetenzen zusammenführt.
- Die Ablehnung kulturfeindlichen Nationalismus und die Bekräftigung von Weltoffenheit, Austausch und transnationaler Vernetzung.
Begriffe erklärt: UNESCO-Welterbe, Kulturinstitutionen und Synergie
UNESCO-Welterbe: Im Manifest wird darauf verwiesen, dass die Bauhaus-Stätten in Weimar, Dessau und Bernau UNESCO-Welterbe sind. Der Begriff bezeichnet in der Mitteilung jene Orte, die im Zusammenhang mit dem historischen Bauhaus-Phänomen als besonders bedeutend hervorgehoben werden.
Kulturinstitutionen: Das Manifest nennt Theater, Museen, Bibliotheken und Konzerthäuser als Beispiele kultureller Orte. Diese Institutionen werden in der Aussendung als Räume bezeichnet, die Perspektivwechsel, Widerspruch und demokratischen Dialog ermöglichen sollen.
Autonomie künstlerischer Leistungen: Die Pressemitteilung hebt die Autonomie künstlerischer Leistungen und Institutionen als eine Grundbedingung für Demokratie hervor. In der Mitteilung wird gefordert, diese Autonomie zu sichern und unabhängig von parteipolitischen Interessen zu halten.
Disziplinübergreifendes Arbeiten: Ein Grundgedanke des Bauhauses, so die Aussendung, sei die Zusammenführung von schöpferischen Ideen, handwerklicher Exzellenz und technologischer Innovation. Das Manifest plädiert demnach für die Förderung dieses integrativen Ansatzes.
Was die Unterstützung des Manifests umfasst
Die Herausgeber laden dazu ein, das Bauhaus-Manifest 2026 zu unterstützen. Konkrete Informationen und die Möglichkeit, Unterstützung zu erklären, werden auf einer angegebenen Seite bereitgestellt. In der Mitteilung ist ein Link genannt, über den Interessierte weitere Informationen erhalten können.
Die Aussendung nennt nicht weitergehende organisatorische oder formale Details zur Unterstützung; sie verweist darauf, sich über die genannte Informationsseite zu informieren.
FAQ zum Bauhaus-Manifest 2026
- Wer hat das Manifest initiiert?
Das Manifest wurde auf Initiative von Dr. Wolfram Weimer, Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien, gestartet. Er wird in der Pressemitteilung ausdrücklich als Initiator genannt.
- Welche Institutionen haben unterzeichnet?
Unterzeichnende sind eine Reihe von Verbänden und Institutionen aus den Bereichen Kultur, Design, Handwerk, Architektur sowie Kirchen. Die Pressemitteilung nennt namentlich Vertreterinnen und Vertreter, darunter die Akademie der Künste, die Deutsche UNESCO-Kommission, den Deutschen Städtetag, den Zentralverband des Deutschen Handwerks und weitere Organisationen.
- Welche zentralen Prinzipien enthält das Manifest?
Laut Mitteilung bekennt sich das Manifest zu Freiheit des künstlerischen Denkens, Offenheit gegenüber neuen Ideen, disziplinübergreifender Zusammenarbeit sowie zur Bedeutung kultureller Innovation für die demokratische Gesellschaft. Es fordert zudem, die Prinzipien des Bauhauses gegen demokratiefeindliche Angriffe zu verteidigen.
- Wie kann man das Manifest unterstützen?
Die Aussendung lädt dazu ein, das Manifest zu unterstützen, und verweist auf eine Informationsseite, auf der Unterstützung erklärt werden kann. Die Mitteilung nennt eine entsprechende URL, unter der weitere Informationen abrufbar sind.
- Welche historischen Daten werden genannt?
Die Pressemitteilung erinnert an die Gründung des Bauhauses 1919 in Weimar, an die Wiedereröffnung 1926 in Dessau und an die endgültige Schließung 1933 unter dem Druck der Nationalsozialisten. Zudem weist sie darauf hin, dass die Bauhaus-Stätten in Weimar, Dessau und Bernau UNESCO-Welterbe sind.
Quellen und Kontakt
Quelle: Deutsche Bundesregierung, Presse- und Informationsamt. Für Informationen und die Möglichkeit zur Unterstützung verweist die Mitteilung auf die Seite der Akademie der Künste: https://adk.de/bauhaus-manifest-2026.
Die Pressemitteilung wurde vom Presse- und Informationsamt der Bundesregierung ausgegeben; weitergehende Kontakthinweise sind in der Originalaussendung genannt.
KI-bearbeitet. Dieser Beitrag wurde KI-gestützt auf Basis fremder Quellen erstellt und gibt deren Originaltext nicht unverändert wieder. Er wurde vor der Veröffentlichung nicht von einem Menschen geprüft. Für diese Fassung verantwortlich: AdSimple GmbH.
Quelle: Presse- und Informationsamt der Bundesregierung — Original: bundesregierung.de
Lizenz: Datenlizenz Deutschland – Namensnennung 2.0. Der Text wurde gegenüber dem Original bearbeitet. Datenlizenz Deutschland – Namensnennung 2.0