Ausbau der B 121 bei Heide: 2,2 km Sanierung in Kematen
Erhöhung der Verkehrssicherheit in Kematen an der Ybbs
Mehrjähriger Ausbau der Landesstraße B 121 in Kematen an der Ybbs: rund 2,2 km Sanierung, rund 1,33 Mio. Euro Investitionen, Abschluss der Bauarbeiten bis Ende August 2026.
Die Landesstraße B 121, die wichtigste Verbindung in das gesamte Ybbstal mit einem Verkehrsaufkommen von rund 14.000 Fahrzeugen pro Tag, wird im Bereich Heide in Kematen an der Ybbs durch einen mehrjährigen Ausbau auf einer Länge von rund 2,2 Kilometern verkehrssicherer gestaltet. Die Maßnahmen umfassen Sanierungen, Umbauten an Knotenpunkten und die Anbindung örtlicher Betriebsgebiete.
Teile der Arbeiten wurden bereits in den Jahren 2024 und 2025 umgesetzt; der letzte Bauabschnitt wurde Mitte Mai begonnen und soll bis Ende August 2026 abgeschlossen sein. Die Aussendung nennt Angaben zu beteiligten Firmen, Kostenaufteilungen und ausstehenden Restarbeiten.
Ausbau der B 121 im Überblick
Der Ausbau erstreckt sich über rund 2,2 Kilometer im Bereich Heide in der Marktgemeinde Kematen an der Ybbs. Die Landesstraße B 121 wird in der Mitteilung als die zentrale Verkehrsachse für das Ybbstal bezeichnet; die genannte Verkehrszahl von rund 14.000 Fahrzeugen pro Tag dient als Kontext für die Bedeutung der Baumaßnahmen.
Die Sanierungsarbeiten sind in mehreren Abschnitten erfolgt. Zu den genannten Leistungen gehören die Erneuerung von Fahrbahnbelägen, der Umbau und die Sanierung eines Kreisverkehrs sowie Sicherheitsausbauten an Kreuzungsbereichen und die Herstellung von Zufahrten zu Betriebsgebieten.
Zuständigkeiten: Land Niederösterreich, Marktgemeinde Kematen und Straßenmeisterei Amstetten-Süd
Die Aussendung weist die Kosten und Ausführungsverantwortung nach Projektkomponenten zu: Das Land Niederösterreich trägt demnach die Kosten für die Straßenbauarbeiten des zuletzt genannten Bauabschnitts vollständig. Die Marktgemeinde Kematen an der Ybbs übernimmt die Kosten für die Anbindungen an das Betriebsgebiet Metran beziehungsweise die dortigen Zufahrten.
Die Ausführung der mittleren Bauleistungen im letzten Abschnitt erfolgt durch die Straßenmeisterei Amstetten-Süd in Zusammenarbeit mit regionalen Bau- und Lieferfirmen. Konkrete Ausführungsaufgaben, etwa Asphaltarbeiten oder Materiallieferungen, sind in der Mitteilung namentlich zugeordnet.
Zeitraum, Ausführung und beteiligte Firmen
Aufgrund des schlechten Gesamtzustandes der Fahrbahn erfolgte die Sanierung in mehreren Abschnitten. Für die Arbeiten in den Jahren 2024 und 2025 werden zwei Abschnitte zwischen Kilometer 9,480 und Kilometer 11,580 sowie die Sanierung des Kreisverkehrs beim Wirtschaftspark Kematen und ein Sicherheitsausbau des Kreuzungsbereichs B 121 / L 6211 genannt. Das Investitionsvolumen für diese Maßnahmen wird mit rund 1,33 Millionen Euro angegeben.
Der letzte Abschnitt betrifft den Ausbau der Kreuzung B 121 / L 6214 / Zufahrt Metran/Betriebsgebiet und umfasst die Bauarbeiten zwischen Kilometer 10,100 und Kilometer 10,600. Die Asphaltarbeiten wurden von der PORR Bau GmbH durchgeführt; Erd- und Materiallieferungen erfolgten durch die Firma Klaus Stockinger GmbH aus Seitenstetten. Die Straßenmeisterei Amstetten-Süd koordinierte die Ausführung vor Ort mit weiteren regionalen Partnern.
Kostenaufstellung und Finanzierung
Das in der Aussendung genannte Gesamtvolumen für die in den Jahren 2024 und 2025 durchgeführten Sanierungsarbeiten beträgt rund 1,33 Millionen Euro. Für den zuletzt genannten Bauabschnitt werden Kosten von rund 400.000 Euro angegeben, die vom Land Niederösterreich getragen werden.
Zusätzlich werden für die Anbindungen an das Betriebsgebiet Metran/Betriebsgebiet Kosten von rund 130.000 Euro genannt, die von der Marktgemeinde Kematen an der Ybbs übernommen werden. Die Mitteilung stellt die finanziellen Anteile nach Aufgabenbereichen dar.
Welche Restarbeiten bis Ende August 2026 vorgesehen sind
Nach den Angaben in der Aussendung wurden die oberen bituminösen Lagen der Bestandsfahrbahn bis auf eine Tiefe von etwa 10 Zentimetern abgefräst und anschließend über eine Fläche von rund 5.300 Quadratmetern neu aufgebracht. Als noch ausstehende Arbeiten werden Markierungsarbeiten, die Anpassung der Bankette sowie das Anbringen der erforderlichen Leiteinrichtungen genannt.
Diese Abschlussarbeiten sind Teil des vertraglich beschriebenen Projektumfangs des abschließenden Bauabschnitts, der Mitte Mai begonnen und bis Ende August 2026 abgeschlossen sein soll. Die Mitteilung führt die noch auszuführenden Maßnahmen als letzte Schritte auf.
Was konkret gebaut wurde und noch aussteht
- Sanierung von Fahrbahnabschnitten zwischen Kilometer 9,480 und Kilometer 11,580 (2024/2025)
- Sanierung des Kreisverkehrs beim Wirtschaftspark Kematen
- Sicherheitsausbau des Kreuzungsbereiches B 121 / L 6211
- Ausbau der Kreuzung B 121 / L 6214 / Zufahrt Metran/Betriebsgebiet (Kilometer 10,100 bis 10,600)
- Abfräsen der oberen bituminösen Lagen bis ca. 10 cm und Neuaufbringen über ca. 5.300 m²
- Anschlüsse der Betriebsgebiete Metran und aktiver Kiesabbaugebiete
- Ausstehende Restarbeiten: Markierung, Anpassung der Bankette, Anbringen der Leiteinrichtungen
Diese Auflistung folgt den Angaben der Aussendung und fasst die einzelnen Bauleistungen, beteiligten Abschnitte sowie noch auszuführenden Maßnahmen zusammen.
Technische Begriffe beim Ausbau der B 121 erklärt
Landesstraße: Landesstraßen sind in Österreich Straßen, die in der Zuständigkeit des jeweiligen Bundeslandes liegen und regionale Verbindungen sicherstellen. Die B 121 wird in der Mitteilung als die wichtigste Verbindung in das Ybbstal bezeichnet und gehört damit zum Straßennetz mit landesweiter Verantwortung.
Kreisverkehr: Ein Kreisverkehr ist ein rund angelegter Knotenpunkt, der den Verkehr auf mehreren Zufahrtsstraßen miteinander verbindet. In der Aussendung wurde die Sanierung des Kreisverkehrs beim Wirtschaftspark Kematen genannt, wobei die bauliche Überarbeitung Bestandteil der durchgeführten Maßnahmen ist.
Bituminöse Lagen: Bituminöse Lagen sind aus Asphalt bestehende Fahrbahnschichten. Im genannten Projekt wurden die oberen bituminösen Lagen bis auf eine Tiefe von rund 10 Zentimetern abgefräst; danach wurde über die gesamte Fläche von etwa 5.300 Quadratmetern neues Material aufgebracht.
Bankette: Bankette sind seitliche Fahrbahnrandflächen, die zur Stabilisierung der Fahrbahn und zur Ableitung von Wasser dienen. Die Anpassung der Bankette ist in der Aussendung als noch ausstehende Schlussmaßnahme aufgeführt.
Leiteinrichtungen: Leiteinrichtungen umfassen bauliche oder technische Elemente wie Leitpflöcke oder Schutzplanken. Das Anbringen der erforderlichen Leiteinrichtungen ist laut Mitteilung Teil der abschließenden Arbeiten.
Welche Bedeutung haben die Anschlüsse an Betriebsgebiete?
Die Aussendung nennt ausdrücklich, dass die in diesem Bereich angesiedelten Betriebsgebiete Metran und aktive Kiesabbaugebiete entsprechend angeschlossen wurden. Diese Anschlüsse sind Bestandteil des letzten Ausbauabschnitts zwischen Kilometer 10,100 und 10,600.
Für die Herstellung dieser Anbindungen werden in der Mitteilung Kosten von rund 130.000 Euro genannt, die von der Marktgemeinde Kematen an der Ybbs getragen werden. Die Ausführung der Zufahrten ist damit als kommunale Aufgabe innerhalb des Gesamtprojekts ausgewiesen.
FAQ zur Baustelle und Finanzierung
Wie lange dauert der Ausbau der B 121 im Bereich Heide?
Der Ausbau umfasst rund 2,2 Kilometer und wurde als mehrjährige Maßnahme beschrieben. Teilabschnitte wurden 2024 und 2025 saniert; der letzte Abschnitt zwischen Kilometer 10,100 und 10,600 wurde Mitte Mai begonnen und soll bis Ende August 2026 abgeschlossen sein.
Welches Verkehrsaufkommen hat die B 121?
Die Landesstraße B 121 wird in der Mitteilung als die wichtigste Verbindung ins Ybbstal mit einem täglichen Verkehrsaufkommen von rund 14.000 Fahrzeugen bezeichnet. Diese Zahl wird in der Aussendung als Kontext für die Bedeutung der Sanierungsarbeiten angegeben.
Welche Firmen waren am Bau beteiligt?
Die Asphaltarbeiten des letzten Abschnitts wurden von der PORR Bau GmbH durchgeführt. Erd- und Materiallieferungen erfolgten durch die Firma Klaus Stockinger GmbH aus Seitenstetten; die Straßenmeisterei Amstetten-Süd koordinierte die Ausführung vor Ort in Zusammenarbeit mit weiteren regionalen Bau- und Lieferfirmen.
Wie sind die Kosten verteilt?
Für die in den Jahren 2024 und 2025 durchgeführten Sanierungen wird ein Investitionsvolumen von rund 1,33 Millionen Euro genannt. Für die Straßenbauarbeiten des zuletzt genannten Abschnitts werden rund 400.000 Euro angegeben, die das Land Niederösterreich trägt. Die Kosten von rund 130.000 Euro für die Anbindungen an das Betriebsgebiet trägt die Marktgemeinde Kematen an der Ybbs.
Welche Arbeiten stehen noch aus?
Nach Angaben der Aussendung sind noch Restarbeiten vorgesehen: Markierung der Fahrbahn, Anpassung der Bankette sowie das Anbringen der erforderlichen Leiteinrichtungen. Diese Maßnahmen sind Teil der abschließenden Arbeiten nach dem Neuaufbringen der bituminösen Schichten.
Bis wann sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein?
Die Mitteilung nennt den Zeitraum Mitte Mai bis Ende August 2026 für den zuletzt begonnenen Abschnitt zwischen Kilometer 10,100 und Kilometer 10,600. Mit dem Abschluss dieses Abschnitts können die Arbeiten in dem genannten Ausbauabschnitt voraussichtlich beendet werden, so die Aussendung.
Quellen und Kontakt
Quelle: Amt der Niederösterreichischen Landesregierung, Landesamtsdirektion/Öffentlichkeitsarbeit.
Weitere Auskünfte beim NÖ Straßendienst: Telefon 02742/9005-60144 (Ansprechpartner: Gertraud Mühlbachler), E-Mail: gertraud.muehlbachler[at]noel.gv.at.
Medienkontakt: Amt der Niederösterreichischen Landesregierung, Landesamtsdirektion/Öffentlichkeitsarbeit, Mag. Rainer Hirschkorn, Telefon 02742/9005-12175, E-Mail: presse[at]noel.gv.at.
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