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Architekturbaukästen 1890–1990: Mitspielausstellung im MAK Wien

Ab 7. Oktober zeigt das MAK rund 70 historische Baukästen und macht museale Räume zur interaktiven Spielfläche

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Aussender: MAK - Museum für angewandte Kunst
13. August 2026

Das MAK präsentiert ARCHITEKTURBAUKÄSTEN 1890–1990 (7.10.2026–14.3.2027) mit rund 70 Kästen, 8 Spielstationen, VR-Angebot und Workshops.

Ab 7. Oktober verwandelt das MAK mehrere Räume des Museums in eine interaktive Spielfläche: Die Mitspielausstellung ARCHITEKTURBAUKÄSTEN 1890–1990 zeigt rund 70 Architekturbaukästen aus den Jahren 1890 bis 1990 und richtet sich an Kinder ab vier Jahren und an Erwachsene. Viele der Exponate werden als aufgebaute Modelle präsentiert; Ausgangspunkt der Schau ist die rund 150 Objekte umfassende Privatsammlung des Grafikers Claus Krieger.

Die Ausstellung ist eine Station der vom Deutschen Architekturmuseum (DAM) konzipierten Präsentation und wird im MAK in mehreren Räumen, darunter die Säulenhalle und der MAK Kunstblättersaal, gezeigt. Zur ersten Station im DAM erschien der Katalog 111 Architekturbaukästen. Sammlung Claus Krieger (Jovis Verlag 2025).

ARCHITEKTURBAUKÄSTEN 1890–1990 im MAK: Termine, Ort und Zugang

Die Ausstellung ist im MAK vom 7.10.2026 bis 14.3.2027 zu sehen. Ort der Schau sind die MAK Säulenhalle, der MAK Kunstblättersaal und die DIREKTION FÜR ALLE! des Museums am Stubenring 5 in 1010 Wien. Die Eröffnung findet am Dienstag, 6.10.2026 um 19 Uhr statt; der Eintritt ist zur Ausstellungseröffnung frei.

Vorab gibt es eine Pressekonferenz am Dienstag, 6.10.2026 um 10 Uhr; um Anmeldung wird gebeten an die Presseadresse (presse [at] MAK.at). Öffnungszeiten während der Ausstellungsdauer: Dienstag 10–21 Uhr, Mittwoch bis Sonntag 10–18 Uhr.

Ausstellungsinhalte: Modelle, Materialien und Spielstationen

Zu sehen sind rund 70 Baukästen aus einem Zeitraum von 1890 bis 1990, ergänzt durch weitere Objekte aus der Privatsammlung Claus Krieger. Viele Baukästen sind in aufgebauter Modellform ausgestellt und stehen nicht nur zur Betrachtung, sondern auch zum Ausprobieren bereit: Im MAK gibt es acht Spielstationen, an denen historische Materialien erprobt werden können.

Die ausgestellten Materialien zeigen die Vielfalt historischer Bauspielsysteme: künstlicher Ziegelstein, Holz, Metall sowie historische Werkstoffe wie Galalith (auch als "Milchstein" bezeichnet) und Gummi/Kautschuk. Ein besonderes Exponat ist eine Kathedrale aus 4000 Filzbausteinen, die in der Säulenhalle präsentiert wird.

Konzeption, beteiligte Institutionen und Nachbildungen

Die Ausstellung wurde vom Deutschen Architekturmuseum konzipiert; Gastkurator ist Oliver Elser (DAM). Für die MAK-Station haben Prof. Andreas Kretzer von der Hochschule für Technik (HFT) Stuttgart und seine Studierenden Originalbausteine ausgewählter Kästen im vergrößerten Maßstab nachgebildet, um sie spielbar zu machen. Betreut wurde zudem ein VR-Angebot von Prof. Philipp Reinfeld an der HFT.

Zu den nachgebildeten und gezeigten Systemen zählen unter anderem die Kästen „Ingenius“ (mit Wiener Patent), „Bâtiss“ und „Skyline“. Weitere Steinsysteme in der Ausstellung sind „Minibrix“, „Tetek“, „Dusyma“ sowie der „Kleine Großblockbaumeister“ aus DDR-Produktion.

Die Perspektiven der Ausstellung: Baustile, Kinder und Bauanleitungen

Die vom Deutschen Architekturmuseum konzipierte Schau fokussiert drei Aspekte: Baustile/Architekturgeschichte, Kinder und Bauanleitungen. Die Baukästen spiegeln laut Ausstellung die jeweils aktuelle Architektur ihrer Epoche wider; als Beispiel nennt die Aussendung die Ankersteine, die auf die reich geschmückten Bauten der Gründerzeit (nach 1871) reagierten.

Ein konkretes Beispiel für die Verbindung von Zeitgeist und Spielzeug ist der Ingenius-Kasten (1924) des Architekten Wilhelm Kreis, produziert in Wien: Er nehme laut Text das Motiv des „Molochs Großstadt“ des Stummfilms Metropolis (1927) vorweg. Die Präsentation macht zudem sichtbar, dass Baukästen historisch überwiegend für aktives Spiel konzipiert waren und nicht primär als Regalobjekte gedacht waren.

Zum Aspekt Kinder verweist die Aussendung auf Verpackungsabbildungen, auf denen Kinder oft hochkonzentriert dargestellt sind, und auf die Komplexität historischer Bauanleitungen. Verpackungen und Anleitungen richteten sich demnach an Kinder als „kleine Baumeister“ oder „kleine Architekten“, während Mädchen bis auf wenige Ausnahmen nur als Zuschauerinnen abgebildet seien, ein Umstand, der sich laut Text erst ab den 1960er Jahren allmählich ändere.

Bauanleitungen und Spielpraxis im MAK

Für die Ausstellung wurden an den Spieltischen einheitlich gezeichnete Bauanleitungen im bewährten IKEA-Stil bereitgestellt, um dem heutigen Publikum die Nutzung zu erleichtern. Die historischen Bauanleitungen gelten in der Aussendung als deutlich anspruchsvoller und für Besucher eine Herausforderung: Viele historische Kästen eigneten sich nicht zum freien Spiel und benötigten die Bauanleitung, um Erfolgserlebnisse zu ermöglichen.

In der Ausstellung kann zusätzlich mittels VR-Brille in eine virtuelle Modellwelt eingetaucht werden; dieses Angebot wurde ebenfalls an der HFT konzipiert und wird von Prof. Philipp Reinfeld betreut.

Rahmenprogramm: Workshops, Wettbewerbe und Angebote

Das MAK begleitet die Schau mit einem Workshop-Programm für Schüler und für interessierte Besucher. Im Rahmenprogramm werden Architekturwettbewerbe im kleinen Maßstab ausgetragen; in kleinen Teams werden experimentelle Aufgabenstellungen bearbeitet.

Laut Mitteilung kommen bei den Workshops neben historischen Baukästen auch moderne Systeme wie Lego und Bioblo zum Einsatz. Details zu Terminen und zur Anmeldung zu den einzelnen Programmpunkten sind laut Aussendung auf MAK.at/architekturbaukaesten zu finden.

Begriffserklärungen: Galalith, Ankersteine, Ingenius-Kasten, Fröbel und VR-Brille

Galalith: In der Aussendung als "Milchstein" bezeichnet, handelt es sich um einen historischen Kunststoff, der in der Spielzeugproduktion verwendet wurde. Galalith ist eines der Beispiele für Materialien neben Holz, Metall und Gummi/Kautschuk.

Ankersteine: Die Ankersteine werden in der Mitteilung als Reaktion auf die reich geschmückten Bauten der Gründerzeit (nach 1871) genannt; sie repräsentieren damit ein historisches System von Bauspielsteinen, das sich architekturästhetisch an der jeweiligen Epoche orientierte.

Ingenius-Kasten: Ein 1924 datierter Baukasten des Architekten Wilhelm Kreis, produziert in Wien; die Aussendung schreibt, er nehme das Motiv des „Molochs Großstadt“ aus dem Film Metropolis (1927) vorweg. Für die MAK-Station wurden ausgewählte Originalbausteine im vergrößerten Maßstab nachgebildet.

Friedrich Fröbel: In der Mitteilung als Reformpädagoge und Kindergarten-Gründer mit den Lebensdaten 1782–1852 genannt; seine „Ur-Bauklötzchen“ werden als auf Experiment und tastendes Erfahren ausgelegt beschrieben und damit kontrastiert mit den stark angeleiteten historischen Baukästen.

VR-Brille: In der Aussendung wird ein Angebot genannt, bei dem Besucher mittels VR-Brille in eine virtuelle Modellwelt eintauchen können; dieses Angebot ist an der HFT konzipiert und wird von Prof. Philipp Reinfeld betreut.

FAQ zur Ausstellung ARCHITEKTURBAUKÄSTEN 1890–1990

Was ist das Thema der Ausstellung?

Die Ausstellung präsentiert historische Architekturbaukästen aus dem Zeitraum 1890–1990 und legt den Fokus auf Baustile/Architekturgeschichte, Kinder und Bauanleitungen. Rund 70 Kästen werden gezeigt; die Privatsammlung Claus Krieger umfasst laut Mitteilung rund 150 Objekte.

Wer hat die Ausstellung konzipiert und wer ist Kurator?

Die Ausstellung wurde vom Deutschen Architekturmuseum konzipiert; als Gastkurator für die MAK-Station wird Oliver Elser genannt. Für die Nachbildungen und das VR-Angebot sind Lehrende und Studierende der Hochschule für Technik (HFT) Stuttgart beteiligt, namentlich Prof. Andreas Kretzer und Prof. Philipp Reinfeld.

Welche Mitmachmöglichkeiten gibt es für Besucher?

Laut Aussendung stehen im MAK acht Spielstationen zur Verfügung, an denen historische Bausteine ausprobiert werden können. Zusätzlich wurde eine Kathedrale aus 4000 Filzbausteinen aufgebaut, und ein VR-Angebot erlaubt das Eintauchen in eine virtuelle Modellwelt.

Gibt es ein Rahmenprogramm für Schulen und Gruppen?

Ja. Das MAK begleitet die Ausstellung mit einem Workshop-Programm für Schüler und für alle baufreudigen Besucher. Architekturwettbewerbe im kleinen Maßstab und teamorientierte, experimentelle Aufgabenstellungen sind Teil des Programms; ergänzend kommen moderne Systeme wie Lego und Bioblo zum Einsatz.

Wann und wo ist die Ausstellung zu sehen, und wie sind die Öffnungszeiten?

Die Ausstellung läuft im MAK vom 7.10.2026 bis 14.3.2027. Sie findet in der Säulenhalle, im MAK Kunstblättersaal und in der DIREKTION FÜR ALLE! statt. Öffnungszeiten: Dienstag 10–21 Uhr, Mittwoch bis Sonntag 10–18 Uhr.

Welche Publikationen und weiterführenden Materialien gibt es?

Zur Ausstellung im DAM erschien der Katalog 111 Architekturbaukästen. Sammlung Claus Krieger (Jovis Verlag 2025), deutsch, 272 Seiten, 500 Abbildungen; laut Aussendung ist er im MAK Design Shop und unter MAKdesignshop.at zum Preis von 38 Ꞓ erhältlich. Eine ausführliche Presseinformation sowie Pressefotos stehen laut Mitteilung auf MAK.at/presse zum Download bereit.

Quellen und Kontakt

  • Ausstellung: ARCHITEKTURBAUKÄSTEN 1890–1990, MAK, Stubenring 5, 1010 Wien, 7.10.2026–14.3.2027
  • Pressekonferenz: Dienstag, 6.10.2026, 10 Uhr; Anmeldung: presse [at] MAK.at
  • Eröffnung: Dienstag, 6.10.2026, 19 Uhr; Eintritt frei zur Eröffnung
  • Katalog: 111 Architekturbaukästen. Sammlung Claus Krieger, Jovis Verlag 2025

MAK Presse und Öffentlichkeitsarbeit: Judith Anna Schwarz-Jungmann (Leitung), Telefon: +43 1 71136-213; Sandra Hell-Ghignone, Telefon: +43 1 71136-212; Marylise Larunsi, Telefon: +43 1 711 36-210. Weitere Informationen und Programmdetails auf MAK.at/architekturbaukaesten.

KI-bearbeitet. Dieser Beitrag wurde KI-gestützt auf Basis fremder Quellen erstellt und gibt deren Originaltext nicht unverändert wieder. Er wurde vor der Veröffentlichung nicht von einem Menschen geprüft. Für diese Fassung verantwortlich: AdSimple GmbH.

Grundlage: Presseaussendung von MAK - Museum für angewandte Kunst, verbreitet über APA-OTS. Originalfassung: www.ots.at

Der Text wurde gegenüber der Originalaussendung bearbeitet. Die inhaltliche Verantwortung für die Originalfassung liegt beim Aussender, für diese bearbeitete Fassung bei AdSimple GmbH. (C) Copyright APA-Comm GmbH und der jeweilige Aussender.

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