Gesundheit

Aortenaneurysma früh erkennen: Risikocheck & Screenings

Gefäßforum Österreich bietet Online-Risikorechner und kostenlose Ultraschall-Screeningtage in vier Bundesländern

OTSKI-bearbeitet. Dieser Beitrag wurde KI-gestützt erstellt und nicht redaktionell geprüft.
Aussender: Gefäßforum Österreich
1. September 2026

Gefäßforum Österreich startet Online-Aneurysma-Risikorechner und lädt 21.–25. September 2026 zu kostenlosen Ultraschall-Screenings in Wien, NÖ, OÖ und Tirol ein.

Das Gefäßforum Österreich hat im Rahmen seiner Gesundheitskampagne einen neuen Aneurysma-Risikorechner vorgestellt. Auf der Website des Forums können Interessierte mittels eines kurzen, kostenlosen Online-Tests ihr individuelles Risiko für ein Bauchaortenaneurysma abklären; das Ergebnis wird in einem Ampelsystem (Rot, Orange, Grün) angezeigt und gibt eine Empfehlung für das weitere Vorgehen.

Parallel dazu lädt das Gefäßforum Österreich von 21. bis 25. September 2026 insbesondere Personen aus Risikogruppen zu kostenlosen Ultraschalluntersuchungen der Bauchschlagader in spezialisierten Gefäßambulanzen in Wien, Niederösterreich, Oberösterreich und Tirol ein. In der Aussendung fordern Experten die Aufnahme des Aortenaneurysma-Screenings in die österreichische Vorsorgeuntersuchung.

Aortenaneurysma-Screeningtage 21. – 25. September 2026

Das Gefäßforum Österreich organisiert erneut zentrale Screeningtage: In der Woche vom 21. bis 25. September 2026 bieten spezialisierte Gefäßambulanzen kostenlose Ultraschalluntersuchungen der Bauchschlagader an. Die Aktion richtet sich an Personen aus den bekannten Risikogruppen und findet in mehreren Bundesländern statt.

Die Initiative ist zeitlich bewusst im internationalen Gefäß-Awareness-Monat September angesiedelt. Für die Screeningtage nennt das Gefäßforum konkrete Orte und Einrichtungen, die Untersuchungen anbieten; erstmals beteiligen sich zudem Gefäßzentren der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) in mehreren Wiener Gesundheitszentren.

Neuer Online-Aneurysma-Risikorechner des Gefäßforum Österreich

Vor der Vereinbarung eines Screening-Termins empfiehlt das Gefäßforum Österreich den kostenlosen Online-Aneurysma-Risikorechner auf seiner Website als erste Orientierung über das persönliche Erkrankungsrisiko. Der kurze Online-Test soll das individuelle Risiko für ein Bauchaortenaneurysma rasch einschätzen und das Ergebnis übersichtlich in einem Ampelsystem darstellen.

Das Ampelsystem ist laut Mitteilung folgendermaßen aufgebaut: Rot bedeutet hohes Risiko und rät zu einer zeitnahen Untersuchung in einem Gefäßzentrum; Orange signalisiert das Vorliegen von Risikofaktoren und empfiehlt eine Abklärung beim Hausarzt oder beim Gefäßspezialisten; Grün zeigt an, dass aktuell kein Hinweis auf ein erhöhtes Risiko besteht. Der Risikorechner wurde in Kooperation mit der Österreichischen Gesellschaft für Digitale Medizin (ÖGDM) entwickelt und steht auch nach den Screeningtagen weiterhin zur Verfügung.

In der Aussendung heißt es außerdem: "Ein Bauchaortenaneurysma verursacht meist keine Schmerzen und bleibt deshalb lange unentdeckt. Wird es rechtzeitig diagnostiziert, können wir es überwachen oder behandeln, bevor es lebensbedrohlich wird. Genau deshalb ist das Screening so wichtig. Mit unserem neuen Online-Risikorechner können Menschen ihr persönliches Risiko erstmals in wenigen Minuten unkompliziert einschätzen und erhalten eine klare Empfehlung für das weitere Vorgehen. Er ersetzt zwar keine ärztliche Untersuchung, kann aber dabei helfen, Risikopersonen frühzeitig zu einer Abklärung zu motivieren", so Prim. PD Dr. Afshin Assadian, wissenschaftlicher Sprecher des Gefäßforums Österreich und Vorstand der Abteilung für Gefäßchirurgie an der Klinik Ottakring.

Teilnehmende Ambulanzen in Wien, Niederösterreich, Oberösterreich und Tirol

In Wien sind laut Aussendung die Abteilung für Gefäßchirurgie der Klinik Ottakring sowie Hanusch-Krankenhaus und Gesundheitszentren der ÖGK beteiligt. In mehreren Wiener Bezirken beteiligen sich laut Mitteilung Gesundheitszentren in Mariahilf, Landstraße, Favoriten und Floridsdorf.

In Niederösterreich werden Einrichtungen in Horn genannt, darunter das Universitätsklinikum St. Pölten und die chirurgische Ambulanz des Landesklinikums Horn. In Oberösterreich führt die Abteilung für Gefäßchirurgie des Konventspitals der Barmherzigen Brüder Linz Screenings durch. In Tirol ist die Universitätsklinik für Gefäßchirurgie Innsbruck mit einer Ambulanz an der Initiative beteiligt.

Wie die Initiative eingeordnet wird

Das Gefäßforum Österreich setzt sich nach eigenen Angaben seit Jahren für die Aufnahme eines evidenzbasierten Ultraschall-Screenings für definierte Risikogruppen in das nationale Vorsorgeprogramm ein und erneuert diese Forderung in der aktuellen Aussendung. Die Kombination aus digitalem Risikorechner und lokal organisierten Screeningtagen wird in der Mitteilung als praktischer Schritt zur Erstorientierung und Abklärung benannt.

Die Mitwirkung der Österreichischen Gesellschaft für Digitale Medizin (ÖGDM) betrifft nach Angaben des Gefäßforums die Entwicklung des digitalen Tools. Die Einbindung der Gefäßzentren der ÖGK wird in der Aussendung als Erweiterung der Erreichbarkeit der Screenings beschrieben. Zur Untermauerung der Forderung verweist das Gefäßforum auf internationale Studien, nennt in der Aussendung jedoch keine konkreten Studienangaben.

Begriffserklärungen: Bauchaortenaneurysma, Ultraschall, Screening, Vorsorgeuntersuchung, Ampelsystem

Bauchaortenaneurysma
Ein Bauchaortenaneurysma ist laut Aussendung eine krankhafte Erweiterung der Hauptschlagader im Bauchraum. Die Mitteilung betont, dass diese Erweiterung meist über Jahre keinerlei Beschwerden verursacht und im Fall einer Ruptur hohe Sterblichkeitsraten zur Folge haben kann; in der Aussendung wird eine Sterblichkeit bis zu 80 Prozent bei Aortenruptur genannt.

Ultraschalluntersuchung
Die Ultraschalluntersuchung der Bauchschlagader wird in der Aussendung als einfache, schmerzlose und strahlungsfreie Methode beschrieben, die binnen weniger Minuten ein zuverlässiges Ergebnis liefert. Die Mitteilung nennt diese Technik als praktikable Vorsorgemaßnahme, die in spezialisierten Gefäßambulanzen eingesetzt wird.

Screening
Screening bezeichnet in diesem Zusammenhang die gezielte Untersuchung definierter Risikogruppen durch eine organisierte Testung, hier mittels Ultraschall der Bauchschlagader. Die Screeningtage des Gefäßforums sollen Personen mit erhöhtem Risiko ansprechen und eine unkomplizierte Abklärung in spezialisierten Ambulanzen anbieten.

Vorsorgeuntersuchung
Die Aussendung stellt fest, dass das Bauchaortenaneurysma-Screening bis dato kein Bestandteil der österreichischen Vorsorgeuntersuchung ist. Das Gefäßforum argumentiert in der Mitteilung, dass ein evidenzbasiertes Ultraschall-Screening für definierte Risikogruppen in das nationale Vorsorgeprogramm aufgenommen werden sollte.

Ampelsystem des Risikorechners
Der Online-Risikorechner verwendet ein Ampelsystem zur Darstellung des Ergebnisses: Rot signalisiert hohes Risiko mit Empfehlung zur zügigen Untersuchung in einem Gefäßzentrum; Orange zeigt das Vorliegen von Risikofaktoren an und empfiehlt eine Abklärung beim Hausarzt oder Gefäßspezialisten; Grün bedeutet, aktuell besteht kein Hinweis auf ein erhöhtes Risiko. Die Ampel wird in der Aussendung als klare Orientierungsform genannt.

Angebote des Gefäßforum Österreich: Risikorechner und Screeningtage

  • Kostenloser Online-Aneurysma-Risikorechner als erste persönliche Orientierung vor einer möglichen Terminvereinbarung.
  • Kostenlose Ultraschall-Screenings der Bauchschlagader in spezialisierten Gefäßambulanzen in Wien, Niederösterreich, Oberösterreich und Tirol vom 21. bis 25. September 2026.
  • Erstmals Beteiligung von Gefäßzentren der ÖGK in mehreren Wiener Gesundheitszentren.

Die Aussendung empfiehlt, vor einer Terminvereinbarung den Online-Risikorechner zu nutzen, um eine erste Einschätzung des persönlichen Risikos zu erhalten. Der Risikorechner bleibt laut Mitteilung auch nach den Screeningtagen weiterhin verfügbar.

Wer sollte die kostenlose Untersuchung in Anspruch nehmen?

Laut Aussendung gelten insbesondere folgende Gruppen als erhöhtes Risiko für ein Bauchaortenaneurysma:

  • Besonders Männer ab 60 Jahren
  • Frauen und Männer ab 60 Jahren mit Risikofaktoren wie Rauchen, Bluthochdruck, Diabetes oder erhöhten Blutfettwerten
  • Personen mit familiärer Vorbelastung
  • Menschen mit bestehenden Gefäßerkrankungen

Die Ultraschalluntersuchung der Bauchschlagader dauert nach Angaben des Gefäßforums nur wenige Minuten. Sie ist schmerzfrei, strahlungsfrei und liefert laut Aussendung sofort ein Ergebnis, das eine weitere ärztliche Abklärung oder Überwachung begründen kann.

FAQ zum Risikocheck und den Screeningtagen

Ist der Online-Risikorechner ein Ersatz für eine ärztliche Untersuchung?
Nein. In der Aussendung heißt es ausdrücklich: "Er ersetzt zwar keine ärztliche Untersuchung, kann aber dabei helfen, Risikopersonen frühzeitig zu einer Abklärung zu motivieren." Der Rechner dient laut Gefäßforum als erste Orientierung und nicht als diagnostisches Instrument.

Wie funktioniert das Ampelsystem des Risikorechners?
Der Risikorechner liefert ein Ergebnis in drei Kategorien. Rot signalisiert hohes Risiko und rät zu einer zeitnahen Untersuchung in einem Gefäßzentrum; Orange zeigt Risikofaktoren an und empfiehlt eine Abklärung beim Hausarzt oder Gefäßspezialisten; Grün bedeutet aktuell kein Hinweis auf ein erhöhtes Risiko.

Wer zählt zu den Risikogruppen für ein Bauchaortenaneurysma?
Laut Aussendung gehören besonders Männer ab 60 Jahren dazu. Zusätzlich nennt das Gefäßforum Personen ab 60 Jahren mit Risikofaktoren wie Rauchen, Bluthochdruck, Diabetes oder erhöhten Blutfettwerten sowie Menschen mit familiärer Vorbelastung und Personen mit bestehenden Gefäßerkrankungen.

Wie lange dauert die Ultraschalluntersuchung und was ist zu erwarten?
Die Ultraschalluntersuchung dauert nach Angaben des Gefäßforums nur wenige Minuten. Sie ist schmerzfrei und strahlungsfrei und liefert laut Mitteilung unmittelbar ein Ergebnis, das eine weitere ärztliche Abklärung oder Überwachung begründen kann.

Bleibt der Risikorechner nach den Screeningtagen verfügbar?
Ja. Die Aussendung stellt klar, dass der neue Risikorechner auch nach den Screeningtagen selbstverständlich weiterhin zur Verfügung steht und weiterhin als Orientierung genutzt werden kann.

Ist das Bauchaortenaneurysma-Screening Teil der österreichischen Vorsorgeuntersuchung?
Derzeit nicht. Die Aussendung verweist darauf, dass das Bauchaortenaneurysma-Screening bis heute kein Bestandteil der österreichischen Vorsorgeuntersuchung ist und dass das Gefäßforum seit Jahren für die Aufnahme eines evidenzbasierten Ultraschall-Screenings für definierte Risikogruppen in das nationale Vorsorgeprogramm eintritt.

Quellen und Kontakt

Quelle: Gefäßforum Österreich. Weitere Informationen zu Ambulanzen und Anmeldemöglichkeiten veröffentlicht das Gefäßforum auf seiner Website: http://www.gefaessforum.at/

Kontakt (Pressestelle): com.media Agentur für Kommunikation, Mag. Dr. Karine Assadian, Geschäftsführerin. E-Mail: karine.assadian[at]commedia.co.at. Telefon: +43 676 33 63 568. Agentur-Website: http://www.commedia.co.at/

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Grundlage: Presseaussendung von Gefäßforum Österreich, verbreitet über APA-OTS. Originalfassung: www.ots.at

Der Text wurde gegenüber der Originalaussendung bearbeitet. Die inhaltliche Verantwortung für die Originalfassung liegt beim Aussender, für diese bearbeitete Fassung bei AdSimple GmbH. (C) Copyright APA-Comm GmbH und der jeweilige Aussender.

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