Wirtschaft

Insolvenzwelle verdoppelt - FirmenMonitor.com hätte 7 von 10 Fällen frühzeitig erkannt – das moderne Frühwarnsystem für österreichische KMU

3. August 2026
FirmenMonitor
Insolvenzwelle verdoppelt - FirmenMonitor.com hätte 7 von 10 Fällen frühzeitig erkannt – das moderne Frühwarnsystem für österreichische KMU

Wien, Juli 2026. Die Zahl der Insolvenzverfahren in Österreich hat sich von 2021 bis 2025 mehr als verdoppelt. Das Start-up FirmenMonitor.com hat die Insolvenzen mit öffentlich verfügbaren Firmenbuch-...

Wien, Juli 2026. Die Zahl der Insolvenzverfahren in Österreich hat sich von 2021 bis 2025 mehr als verdoppelt. Das Start-up FirmenMonitor.com hat die Insolvenzen mit öffentlich verfügbaren Firmenbuch-Bilanzen verknüpft und systematisch ausgewertet.

 

Für den Backtest wurde das Scoring-Modell von FirmenMonitor.com auf die Jahresabschlüsse 2023 bis 2025 der insolventen Unternehmen angewandt. Das Ergebnis ist über alle Jahre konsistent: Auf die Ratingstufen D und E entfallen 28,8 Prozent aller Unternehmen — aber 74,3 Prozent aller späteren Insolvenzen. Umgekehrt liegt in den Stufen A und B mehr als die Hälfte des Unternehmensbestands, dort ereignen sich jedoch nur 12,3 Prozent der Fälle.

Bei 94 Prozent der Insolvenzen hätte das Modell einen Warnhinweis ausgelöst, typischerweise ein bis zwei Jahre vor der Insolvenzeröffnung.

 

Bauträger und Immobiliengesellschaften mit stärkstem Anstieg

 

Die stärkste Dynamik zeigt sich im Immobiliensektor: Die Zahl der Insolvenzen bei protokollierten Bauträgern und Immobiliengesellschaften stieg von 26 auf 179 Verfahren pro Jahr (+588 Prozent). Auch Beteiligungsgesellschaften (+710 Prozent) und Hotels (+550 Prozent) verzeichneten überproportionale Zuwächse. In absoluten Zahlen führen Gastronomie, Hochbau und Großhandel die Statistik an.

 

Öffentlich verfügbare Bilanzdaten reichen aus, um sieben von zehn Insolvenzfällen frühzeitig zu erkennen

 

Die Analyse zeigt, dass bei der richtigen Interpretation der Bilanzzahlen die Mehrheit der Insolvenzen erkennbar ist. 93.4% der Insolvenzen entfallen auf Unternehmen mit einer Bilanzsumme kleiner 5 Mio. Euro Gerade in diesem Bereich haben KMU vielfach ihre Kunden und Lieferanten. Eine systematische Überwachung der finanziellen Stabilität hilft Risiken frühzeitig zu erkennen und rechtzeitig reagieren zu können, bevor Forderungsausfälle entstehen.

 

Die Zahlen zeigen zweierlei. Erstens: Die Insolvenzwelle hat sich zuletzt zwar abgeflacht, aber auf einem historisch hohen Niveau eingependelt. Zweitens: Öffentlich verfügbare Bilanzdaten reichen aus, um Risiken frühzeitig erkennen zu können, wenn man sie richtig interpretiert. Genau hier unterstützt FirmenMonitor.com österreichische KMU einfach und kostengünstig mit seinem modernen Frühwarnsystem.

 

 

 

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